| 2003 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vortrag mit musikalischen Beispielen: | Mittwoch, 22. Januar 2003, 19.00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vortrag von Prof. Leonid Gakkel, Rimsky-Korsakov-Konservatorium St. Petersburg: "Anton Rubinstein und die deutsche Musikkultur"
In Zusammenarbeit mit der Anton-Rubinstein-Akademie, Düsseldorf.
Eine Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache. Eintritt: 5,- € / 2,5 €
für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Literarischer Abend: | Freitag, 24. Januar 2003, 19.00 Uhr: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| A |
Tatjana Kuschtewskaja liest aus ihrem neuesten Buch:
Transsibirische Eisenbahn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Moderation: Dieter Karrenberg, Soziologe, Velbert.
156 Stunden braucht der Zug Nr. 2 mit dem Namen "Rossija" für die 9300 Eisenbahnkilometer, die Mos-kau mit Wladiwostok verbinden. Die "Transsib", wie die Russen die Magistrale zärtlich nennen, ist ein Mythos. Mit dem Bau der Strecke wurde 1891 begonnen, 1916 war ihr 2. Abschnitt (der 3 in der Bresh-new-Zeit) fertiggestellt. Die Transsib hat etwas Anziehend-Rätselhaftes, das seit eh und je die ganze Welt lockte und heute noch lockt. Tatjana Kuschtewskaja führt den Leser in die Geschichte und in die Städte, sie beschreibt traumhaft schöne Landschaften, erzählt von der besonderen Mentalität und der Kultur der russischen Menschen und zeichnet so ein lebhaftes Bild vom Leben auf und entlang der Transsibirischen Eisenbahn. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für
Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes.
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| Literarisch-historischer Abend: |
Dienstag, 28. Januar 2003, 19.00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein Teller Suppe für den Feind Mit einem Vorwort von Hans Koschnick, Eine einzigartige Sammlung, die auf die private Initiative Viktor Pedaks zurückgeht. Der Schriftsteller arbeitet unermüdlich daran, ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mit damaligen Arbeits-kollegen und Nachbarn sowie ehemalige deutsche Kriegsgefangene mit der ukrainischen Bevölkerung in Kontakt zu bringen. Entstanden ist eine Sammlung von Briefen und Zeugnissen, die historische Informationen über beein-druckende zwischenmenschliche Hilfe in unmenschlichen Systemen vermittelt. Ergänzt wird die Sammlung mit historischen Informationen über Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Ukraine hatte im Zweiten Weltkrieg unter allen Völkern der früheren Sowjetunion am meisten zu leiden. Ukrainische ZwangsarbeiterInnen waren die weitaus größte Gruppe der von den Nationalsozialis-ten zur Arbeit gezwungenen "Fremdarbeiter". Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
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| Vortrag:
| Samstag, 01. Februar 2003, 17.00 Uhr
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Vortrag in der Reihe "Musik in der Diktatur" | Prof. Dr. Dorothea Redepenning, Heidelberg, und der Bundeszentrale für politische Bildung. Mit der offiziellen Verkündung eines sowjetischen Patriotismus (1936) entstanden zahllose Huldigungs-werke, die die Verdienste der Roten Armee, der Schwerindustrie, der Kolchoswirtschaft und vor allem Stalins selbst besingen. Der Personenkult erlebte in der Zeit zwischen dem Ende des II. Weltkriegs und Stalins Tod auch in der Musik einen grandiosen und zugleich erschreckenden Höhepunkt. Daneben ent-stand aber auch Musik, die ohne Text, nur mit Hilfe ihrer Strukturen, solche uneingeschränkte Affirmati-on in Frage stellt. Der Vortrag wird Patriotismus und Personenkult an ausgewählten beispielen darstel-len, Möglichkeiten musikalisch formulierter Skepsis veranschaulichen und Parallelen und Differenzen zur Musik im Nationalsozialismus aufzeigen. Eintritt: frei [ nach oben ] | Filmvorführung:
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Ein Film von Ullrich Kasten und Jens-Fietje Dwars | (mit Günter Kunert, Hans Mayer, Wolfgang Leonhard, Ralph Giordano, Hans-Georg Gadamer, Gerhard Zwerenz u.a. Zeitzeugen). In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Köln.
Der Film wurde mit dem Adolf-Grimme-Sonderpreis 2001 des Ministeriums für Städtebau
und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW ausgezeichnet. In der Pressemitteilung
des Ministeriums heißt es:
Der prämierte Film beruht auf der Biografie über Johannes R. Becher, die
Jens-Fietje Dwars 1998 unter dem Titel "Abgrund des Widerspruchs. Das
Leben des Johannes R. Becher" veröffentlicht hat. Die um-fangreiche,
detailliert recherchierte Vorlage wurde durch den Autor zusammen mit
dem Regisseur und Autor Ullrich Kasten zu einem Fernsehportrait für
die Sender ORB/SFB und SWR umgearbeitet. Im Mit-telpunkt dieses Portraits
steht die nicht unumstrittene historische Figur Johannes R. Becher, der
Zeit-zeuge einer historisch bewegten Zeit war. Er wanderte zwischen den
Welten, zwischen Geist und Macht, Kunst und Politik. Becher war aktiv als
expressionistischer Dichter, Kommunist und schließlich der erste
Kulturminister der DDR. So vielfältig und abwechslungsreich seine Aktivitäten
waren, so unterschiedlich ist seine Wahrnehmung durch die Menschen in Ost
und West. Während er im Osten als "Dichter des Friedens" verstanden wurde,
galt er im Westen eher als "Verräter im Geiste".
In der Begründung der Jury heißt es u.a.:
Im Anschluß an die Filmvorführung gibt es eine Diskussion mit dem
Drehbuchautor Jens-Fietje Dwars.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
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| Violinenabend:
| Donnerstag, 20. Februar 2003, 19.00 Uhr
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Violinenabend in der Reihe | "Junge Musiker im Lew Kopelew Forum". Musikprojekt von Alla Blatow, Anton-Rubinstein-Akademie Düsseldorf.
Es spielen Meisterschüler von Prof. Zakhar Bron, Musikhochschule Köln, des renommierten
Musikpädagogen, der eine Reihe weltberühmter Geigenvirtuosen, wie z.B. Maxim Vengerov,
hervorgebracht hat. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
| Ausstellungseröffnung:
| Mittwoch, 26. Februar 2003, 19.00 Uhr
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Abend anläßlich des 60. Jahrestages | der Schlacht um Stalingrad Ausstellungseröffnung: "Zerstörte Städte" mit Bild-, Fotocollagen und Plastiken von IGOR TREIVUS, geb. 1954 im Smolensker Gebiet; seit 2001 wohnhaft in Köln. Kunstgymnasium in Minsk, Fachhochschule für Industriekunst in Moskau, Fachrichtung: monumental-dekorative Kunst. Seit 1980 freischaffender Künstler: Monumentalwerke, Denkmäler, Plastiken, Re-liefs aus Bronze, Marmor, Keramik. Eine ständige Ausstellung in der Moskauer "Neuen Skulpturgalerie, Werke im Geschichtsmuseum Jaros-lawl sowie in Privatsammlungen in Russland, Frankreich und den USA. Zahlreiche Individualausstellungen.
Bericht aus Wolgograd (ehem. Stalingrad)
"Überhaupt nicht so kalt wie vor 60 Jahren" war es
im Februar 2003 in Wolgograd, als die Journalistin NINA
BEDNARZ in die Kölner Partnerstadt fuhr, um eine Reportage
über die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Schlacht um
Stalingrad zu schreiben und aktuell zu berichten.
Dauer der Ausstellung: 26. Februar 2003 - 28. März 2003
Eintritt: frei [ nach oben ]
| Literarisch-historischer Abend:
| Mittwoch, 12. März 2003, 19.00 Uhr
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Dr. Gisela Schwarze, |
Historikerin, Regionalsprecherin des Vereins "Gegen Vergessen - für Demokratie", Münster, liest aus dem von ihr herausgegebenen Buch von Nikolai Karpow "Der kleine Ostarbeiter"
Ardey Verlag, Münster 2002. Nikolai Karpow wurde 1943, im Alter von 11 Jahren, zusammen mit seiner
Großmutter als Ostarbeiter nach Münster deportiert, wo er bis 1945 blieb. In seiner
soeben erschienenen Erzählung beschreibt er mit tiefer Menschlichkeit und ohne Haß,
aber sehr präzise seine Erlebnisse aus dieser Zeit. Dr. Gisela Schwarze ist Autorin des Buches "Kinder, die nicht zählten. Ostarbeiterinnen und ihre Kinder", Klartext Verlag Essen, 1997. Seit Jahren steht sie im Briefwechsel mit ca. 340 früheren Zwangsarbeiter/Innen aus der ehemaligen UdSSR. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
Musikabend:
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Freitag, 21. März 2003, 19.00 Uhr |
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Junge Musiker im Lew Kopelew Forum, |
Musikprojekt von Alla Blatow, Anton Rubinstein Akademie Düsseldorf Meisterschüler von Alla Blatow. Klavier und Kammermusik
In Zusammenarbeit mit Steinway-Haus Düsseldorf.
"Das Allerbeste was Russische Schule, in jedem Sinne dieses Wortes, geben konnte -
technische Fähigkeiten, Arbeitsweise, moralische Grundsätze - hat Alla Blatow durch
ihr Wirken den in Deutschland studierende jungen Pianisten gegeben."(Prof. Leonid
Gakkel) Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes.
[ nach oben ]
Politisches Gespräch: |
Montag, 24. März 2003, 19.00 Uhr |
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Europa und der Krieg in Tschetschenien |
Dr. Gasan Gusejnow und Ingo Mannteufel, Osteuropaexperten, Historiker und Journalisten, kommentieren einen Tag nach dem von der russischen Regierung angekündigten Verfassungsreferendum (am 23. März 2003) in Tschetschenien, dessen Ergebnisse, diskutieren über die Möglichkeiten der europäischen Politik in Bezug auf den Vernichtungskrieg und stellen sich den Fragen des Publikums. Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Bündnis 90/ Grünen. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
Lesung und Gespräch: |
Mittwoch, 26. März 2003, 19.00 Uhr |
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"Eine Porzelanscherbe im Graben - eine deutsche Flüchtlingskindheit" |
Scherz Verlag Bern, März 2003. In Zusammenarbeit mit dem Scherz Verlag Bern, dem Buchhaus Gonski und dem Informations-Zentrum Europa Köln Moderation: Helga Hirsch, Journalistin, Schriftstellerin, Dokumentarfilmemacherin, Berlin.
Martha Kent, geboren 1939 in einem Dorf nördlich von Warschau, hat ihre Kinderjahre
in Potulice verbracht. In einem zuvor von den Nazis errichteten Lager, das direkt
nach dem Krieg von den Polen unter der Leitung der Sowjets benutzt wurde, um deutsche
Zivilisten zu inhaftieren. Martha Kent, geb. am 12.12.1939, von März 1945 bis Juli 1949 in polnischer Gefangenschaft, wandert 1952 mit der Familie nach Kanada aus. 1960 zieht sie in die USA zum Studium der Literaturwissenschaft, Psychologie und Neuropsychologie. Seit 1982 ist sie als klinische Neuropsychologin in Phoenix, Arizona, tätig. Sie behandelt Patienten mit Kriegs- und Gefangenschaftstrauma. Helga Hirsch ist u.a. Autorin der Bücher: "Die Rache der Opfer", Rowohlt 1998; und "Ich habe keine Schuhe nicht", Hoffmann und Campe, 2002. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
Lesung und Ausstellung: |
Donnerstag, 03. April 2003, 19.00 Uhr |
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Abend zum Gedenken |
an den russischen Maler und langjährigen Freund Lew Kopelews Boris Birger (1923 - 2001), anlässlich seines 80. Geburtstages. Es werden Ausschnitte aus den unveröffentlichten Memoiren Boris Birgers gelesen und einige seiner Bilder und Zeichnungen ausgestellt. Musikalische Umrahmung. Die Witwe des Malers, Natalia Birger, wird anwesend sein Eintritt: frei [ nach oben ]
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Klavier- und Kammermusikabend:
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Mittwoch, 16. April 2003, 19.00 Uhr
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Klavier- und Kammermusikabend aus der Reihe: |
Musikprojekt von Alla Blatow,
Meisterschüler von Prof. Leontina Margulis und
spielen In Zusammenarbeit mit Steinway-Haus, Düsseldorf und der Anton-Rubinstein-Akademie, Düsseldorf. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Schüler, Studenten, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
| Klavier- und Musikabend:
| Montag, 05. Mai 2003, 19.00 Uhr:
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Klavier und Kammermusikabend in der Reihe “Junge Musiker im Lew Kopelew Forum”,
| Musikprojekt von Alla Blatow, Anton Rubinstein Akademie Düsseldorf
Meisterschüler von Prof. Dina Yoffe, Anton Rubinstein Akademie Düsseldorf, Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
Ausstellungseröffnung mit Lesung:
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Moderation: Eva Weissweiler, freie Autorin und Dokumentarfilmerin. | In Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW
Haben Schriftsteller sich ihren Beruf „Ins Gesicht geschrieben“? Ist er ihnen auf
der Stirn anzusehen? Oder ihre Zweisprachigkeit? In den „Schrift-Bildern“ des
bildenden Künstlers Klaus Kammerichs jedenfalls ja. Er hat 24 ausländische, in
NRW lebende Schriftsteller im Format DIN A0 fotografiert und in diese Porträts
Fragmente aus ihren literarischen Werken eingeflochten, in ihren Muttersprachen
und –schriften und auf Deutsch. Auf diese Weise ist eine einmalige Korrespondenz,
ein Wechselspiel zwischen dem Autor, seinem Gesicht, seinem Text und seinen
„Sprachen“ entstanden. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
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| Gespräch:
| Dienstag, 27. Mai 2003, 19.00 Uhr:
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Zum „Mutter-Monat“ Mai. | "Matriarchat ohne Feminismus. Idylle und Machtkampf zwischen den Geschlechtern in Russland". Vortrag mit Diskussion von Dr. Larissa Lissjutkina, Historikerin, Soziologin, Journalistin
Moderation: Dr. Diana Siebert, Osteuropahistorikerin, Sprecherin der
Landesarbeitsgemenischaft Europagrüne NRW, LKF-Mitglied. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
| Lesung: A
| Montag, 02. Juni 2003, 11.00 Uhr,
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003/2004 | Lesung mit WJATSCHESLAW KUPRIJANOW und einem deutschen Schriftsteller: „Wir können nicht anders“. Moderation: NN Musikalische Umrahmung: Jazzband „Sax-Mafia“. In Zusammenarbeit mit dem Kulturschiff des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. Eintritt: frei [ nach oben ]
| Musikabend:
| Donnerstag, 05. Juni 2003, 19.00 Uhr:
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„Chanson vom Montag“. |
Lieder, Lyrik, Prosa von Mascha Kaleko (1907 Chrzanów – 1975 Zürich) mit Günter Gall, Gesang, Gitarre, Rezitation Ingo Schneider, Gitarre, Querflöte In Zusammenarbeit mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Mascha Kaleko, von der Kritik gerühmt wegen „ihres zärtlich-weiblichen Rhythmus voller Melancholie, Ironie und politischer Schärfe“(Alfred Polgar), gehörte ab 1930 zum Kreis um das „Romanische Café“. Ihr Gedichtband „Das lyrische Stenogrammheft“ erzielte hohe Auflagen. 1933 wurden ihre Bücher verbrannt, und 1938 emigrierte sie mit ihrer Familie nach New York. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Israel und der Schweiz. Aber Ihr „Heimweh hieß Savignyplatz“. Günter Gall bringt seit mehr als 15 Jahren mit wechselnder Besetzung Literatur und Musik auf die Kleinkunstbühnen Deutschlands. (Bellman, Kästner, Remarque, Ringelnatz...) Ingo Schneider studierte an der Musikhochschule Hannover/Osnabrück klassische Gitarre; zahlreiche Meisterkurse; z.Z. Lehrauftrag an der Universität Osnabrück, rege Konzerttätigkeit. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
Literuatur und Musik:
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Dienstag, 10. Juni 2003, 19.00 Uhr: |
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„Weiße Nächte in St. Petersburg“ |
Ein literarisch-musikalisch-historischer Abend zum 300. Geburtstag der Stadt.
Helmut Braun (Moderation) erzählt von der Gründung der Stadt und Peter
dem Großen, vom Jahrhundert der Frauen, als Zarinnen Russland regierten, von
den Dekabristen, von Rasputin und dem Nieder- und Untergang der Zaren, von der
„Aurora“ und der Revolution, von Leningrad, der Belagerung der Stadt im Zweiten
Weltkrieg und der Gegenwart von St. Petersburg.
Barbara Dommer liest Texte von A. Achmatowa, A. Block, J. Brodskij, D. Charms,
A. de Custine, R. M. Rilke, J. Roth u.a. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes.
[ nach oben ]
Musikabend: |
Dienstag, 17. Juni 2003, 19.00 Uhr: |
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„Romano Trajo“, Musik der Roma und Sinti, |
traditionelle Zigeunermusik. Texte auf Romanés. Mit freundlicher Unterstützung des "Rom e.V." Beata Burakowska (geb. in Polen), Gesang, Tanz, Gitarre, Holzlöffel; Brigitte Fulgraff (geb. in Deutschland), Gesang, Violine, Akkordeon; Rudi Rumstajn (geb. in Pula/Kroatien), Gitarre, Bassgitarre; Sebastian Cuni (geb. in Mazedonien), Darbuka, Gesang; Alexander Meyen (geb. in Deutschland), Geige, Mandoline. Westfällische Rundschau (Sept. 2001): „Drei Stilrichtungen der Roma-Musik haben Romano Trajo (=Roma-Leben) zusammengeführt. Der Balkan, Polen und Elemente aus der russischen Romantik sind im Programm enthalten. Die Roma-Hymne, Balladen und rhytmische Stücke holten das Publikum sogar von den Stühlen...“ Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
Literarischer Abend: |
Dienstag, 24. Juni 2003, 19.00 Uhr: |
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Richard Wagner: Der leere Himmel - |
Reise in das Innere des Balkan, Berlin 2003. Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum
R.Wagner:„Der Balkan hat viel mit uns zu tun. Mehr als wir denken, und mehr
als wir zu denken bereit sind.“ Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes. [ nach oben ]
Ausstellungseröffnung: |
Samstag, 28. Juni 2003, 17.00 Uhr: |
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Erik Mayen: „...XX...XXI...Vergangenheit und Zukunft...“ |
Im Rahmen der Polnischen Tage in Köln, anlässlich des EU-Referendums in Polen. In Zusammenarbeit mit dem Informations-Zentrum Europa, Köln. Eric Mayen, geboren in Zielona Góra/Grünberg in Polen, Studium der Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste München, Diplom bei Daniel Spoerri, lebt und arbeitet in Köln. Zahlreiche Ausstellungen, u.a.1994, 1995 Art Cologne, 1997 große NRW Ausstellung, Düsseldorf. Werke in öffentlichen u. privaten Sammlungen, darunter: Imperial War Museum London.
Eric Mayen, eine Mini-Retrospektive: Arbeiten von den 80er Jahren bis zur
Gegnwart.
Eintritt: frei [ nach oben ]
| Dia-Vortrag:
| Dienstag, 23. September 2003, 19.00 Uhr:
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Gegen das Vergessen: | STOLPERSTEINE in den Bürgersteinen lassen buchstäblich über das Leid der Naziopfer stolpern. Ein Dia-Vortrag von Gunter Demnig, dem Autor des Projektes.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes
Konzert-Lesung:
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EX ORIENTE LUXUS | INFINITIVES AUS RUSSLAND
Karl Wolff liest Gedichte aus seinem soeben im Verlag Edition Thaleia erschienenen gleichnamigen Gedichtband, der seine vierte Veröffentlichung ist. Wenn sein 2001 herausgekommener Band TAOMINA als „Liebeserklärung an das Leben, in all seiner Widersprüchlichkeit“ zu verstehen ist, handelt es sich hierbei zweifelsohne um eine Liebeserklärung an Russland. Die Verknüpfung von deutscher und russischer Kultur ist für den Menschen und Dichter Karl Wolff, der 1968, also inmitten des Kalten Krieges, als Slawistik-Student erstmals Moskau besuchte, ein persönliches Anliegen. Seit 1988 organisiert er Konzerte russischer Rockgruppen, Lesungen und Ausstellungen russischer Autoren und Künstler. Die auf diese Weise und während zahlreicher Reisen geknüpften Kontakte ließen Freundschaften entstehen, die in dem Buch eindrucksvoll zusammengefasst sind. Neben Wolffs eigenen Übersetzungen von Rockballaden Boris Grebenschikows, Oleg Mitjajews oder Jelena Judanowas finden sich russische Übertragungen Wolffscher Gedichte, die thematisch von St. Petersburg, über Moskau, Wolga bis in die südsibirische Region Tuwa reichen.
Nadeshda Kossinskaja begleitet interpretierend die Gedichte auf der Gitarre. Die in Kiew geborene Musikerin (klassische Gitarre, Percussion, Orchesterdirigentin) ist Laureatin zahlreicher renommierter internationaler Gitarrenwettbewerbe. „Die ungewöhnliche Gitarristin ist eine brillante Botschafterin der neuen Generation von Gitarrenkünstlern“ (Prof. W. Weigel, Musikhochschule Münster).
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
| Lesung:
| Montag, 06. Oktober 2003, 20.00!!! Uhr:
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RUSSLAND SCHWERPUNKT | FRANKFURTER BUCHMESSE. Es lesen: Svetlana Vasilenko, Roman „Die Närrin“, München 2003 und Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes
Buchvorstellung:
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Der Krieg im Schatten. Rußland und Tschetschenien, hrsg. von Florian Hassel, Frankfurt 2003 |
Florian Hassel stellt sowohl das Buch vor wie auch sich selbst den Fragen des Publikums.
Seit fast vier Jahren führt Rußland Krieg in Tschetschenien. Handelt es sich um einen „vergessenen Völkermord des 21. Jahrhunderts“ (Anna Politkovskaja) oder um einen legitimen „Kampf gegen den Terror“, wie Präsident Putin behauptet? Angeblich 96% der tschetschenischen Bürger stimmten im März 2003 für eine im Kreml entworfene Verfassung, gleichzeitig gehen die brutalen „Säuberungen“ weiter. Proteste des Europarats bleiben folgenlos. Warum? Ein Opfer des Krieges ist auch die Zivilgesellschaft in Rußland. Seit Einführung der Zensur wagen nur noch wenige Journalisten, kritisch zu schreiben. Zeitungen und Fernsehkanäle wurden geschlossen. Der Krieg, grausam auf beiden Seiten, findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
Buchvorstellung:
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"Russlands Gedächtnis. | Jugendliche entdecken vergessene Lebensgeschichten“, Berlin 2003, hrsg. von Irina Scherbakowa.
Buchvorstellung: Irina Scherbakowa, Elena Shemkowa, MEMORIAL, Moskau. Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache.
Geschichte war stets ein propagandistisches Mittel der sowjetischen Machthaber und wurde zu ideologischen Zwecken missbraucht. Doch die persönlichen Erinnerungen an Leid und Ungerechtigkeiten ließen sich nicht auslöschen und prägten ganze Generationen.
Mehrere Tausend Schüler aus allen Teilen Russlands machen sich jährlich auf die Suche nach den Lebensgeschichten ihrer Nachbarn und Verwandten. Aufgefordert von der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL erforschen und rekonstruieren sie die Erfahrungen von Menschen, die lange geschwiegen haben. Sie suchen nach Spuren, recherchieren in Archiven, führen Gespräche mit Zeitzeugen und machen sich selbst ein Bild von der Vergangenheit.
Die ausgewählten Arbeiten lassen ein lebendiges Bild von der bisher unbekannten und verdrängten Seite russischer Geschichte entstehen und spiegeln den Umgang der heutigen Generation mit dem schweren Erbe der Vergangenheit wider. Die Jugendlichen öffnen damit die Tür zu einem neuen kollektiven Gedächtnis.
„Es sind die Erzählungen von Einzelschicksalen, die die Erinnerung und auch die Wachsamkeit lebendig erhalten. Die Arbeiten der russischen Schülerinnen und Schüler bieten besten Geschichtsunterricht – nahegehend und überzeugend.“ Fritz Pleitgen, Intendant des WDR, Vorstand des LKF, im Vorwort zu diesem Buch.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
| Podiumsdiskussion:
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Ein Abend zu Leben und Werk des russischen Islamforschers Mark Batunskij
Vorstellung seiner soeben im Moskauer „Progress-Tradition“ – Verlag erschienenen Synthese „Islam i russkaja kul’tura“, in der Wechselwirkungen von russischen Missionsbemühungen und pragmatischer Regierungspolitik, die sich wandelnden Vorstellungen von den Muslimen des Imperiums und die Entwicklung der Islamwissenschaft im Russischen Reich dargestellt werden.
Veranstaltung vorwiegend in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [
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„Junge Musiker im Lew Kopelew Forum“
Tanja Eichmann, Anna-Carolina Libanio, Siham Ben Salah, Evgenij Nikiforov, Elisa Järvi, Voo-Seoung Choi spielen Werke von Ravel, Schumann, Messiaen, Liszt, Villa-Lobos.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [
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Marina Pavlova Silvanskaja, Journalistin, Soziologin, Herausgeberin der Moskauer außenpolitischen Zeitschrift „pro et contra“, Vorstandsmitglied der Carnegie-Stiftung, Moskau, im Gespräch mit
Dr. Elisabeth Weber, Beiratsmitglied des LKF.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [
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Cato Bontjes van Beek
Sophie von Scholl kennt jeder. Aber Cato Bontjes van Beek? Der Name ist bislang nicht in das Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit gedrungen. Und doch gehört dieser Name in die Reihe der deutschen Widerstandskämpferinnen gegen den Nationalsozialismus. Cato Bontjes van Beek schloß sich in Berlin der Widerstandsgruppe Schulze-Boysen an, die von den Nazis als „Rote Kapelle“ bezeichnet wurde. Wie andere Anhänger der Gruppe wurde sie nicht nur ein Opfer des Naziregimes, sondern - was die Erinnerung an ihren Widerstand betrifft - nach 1945 auch ein Opfer des Kalten Krieges.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [
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Der Emigrant Ivan Bunin erhielt 1933 als erster Russe den Nobelpreis für Literatur. In Russland gilt er heute als Klassiker, in Deutschland aber blieb er weitgehend unbekannt.
Aus Anlass des 50. Todestages Bunins spricht Thomas Urban, langjähriger Osteuropa-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", über dessen Leben und Werk.
Dabei stellt Urban auch sein neues Buch vor: "Russische Schriftsteller im Berlin der zwanziger Jahre", Nicolai-Vlg. 2003.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten,
Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [
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Sonntag, 16. November 2003, 11.00;
Mittwoch, 19. November 2003, 19.00 Uhr
Podiumsteilnehmer: Alicja Wancerz-Gluza, Vorstand der Stiftung KARTA-Zentrum, Warschau; Gabriele Buche-Dinc, Körber-Stiftung, zuständig für den deutschen Schülerwettbewerb.
Veranstaltung in deutscher und polnischer Sprache. In Zusammenarbeit mit dem Buchhaus Gonski und der Körber-Stiftung.
Auf den nachbarlichen Beziehungen lastet eine schwere Vergangenheit. Was ist den Menschen diesseits und jenseits der Oder von der Ver-gangenheit im Gedächtnis geblieben? Welches Bild machen wir uns von dem jeweiligen Nachbarn?
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes
Klavier- Freitag, 21. November 2003, 19.00
„Junge Musiker im Lew Kopelew Forum“
Es spielen Meisterschüler von Alla Blatow: Patricia Busari, Pavel Haitov, Igor Kirillov, Lin Lin, Son-Ho Lee,
Denise Lutgens, Olga Schonurowa, Damira Schumacher.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes
Freitag, 28. November 2003, 20.00
Eintritt: 5,- € / 4,- € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes
   
Veranstaltungen zum 150. Todestag von Dr. Friedrich Joseph Haass (1780 – 1853)
in Zusammenarbeit mit dem Lew Kopelew Forum. Freitag, 07. November, 17.00 Uhr
   
Samstag, 15. November, 15.30 Uhr
  Ein Stadtportrait:
Mittwoch, 03. Dezember 2003, 19.00
Der Zeitzeuge der Veränderungen, Petersburger Germanist und persönlicher Freund von (u.a.) Josif Brodskij, Prof. Konstantin Asadowskij, erzählt von „seinem“ St. Petersburg.
Auf den Spuren von Dostojewskij wandert Heinrich Böll in seinem Filmfeature: „Der Dichter und seine Stadt“, 1969.
Eintritt: 5,- € / 4,- € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes   Politische Gespräche im Forum:
Montag, 08. Dezember 2003, 19.00
Vortrag von Natalja Mironowa (Tscheljabinsk), der führenden Vertreterin der russischen Anti-AKW-Bewegung: „Tschernobyl am Ural. Atompolitik in Rußland“
1945 gab Stalin persönlich unter dem Eindruck der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki den Startschuß für das sowjetische Atomprogramm und damit den Bau der Plutoniumfabrik Majak in der Nähe von Tscheljabinsk.
Todesfabrik Majak
Obwohl alle 5 Atomreaktoren zur Plutoniumherstellung 1991 geschlossen wurden und der Bau eines Schnellen Brüters gestoppt wurde, ist Majak Rußlands größter Atomkomplex geblieben. Die Wiederaufbereitungsanlage RT-1 arbeitet Brennelemente aus den Druckwasserreaktoren WWER-440, Atommüll aus Schnellen Brütern, Atom-U-Booten und Atomeisbrechern auf. Außerdem ist Majak ein Zwischenlager für Atommüll und Anlage für die Produktion von MOX-Brennstoff sowie die Verglasung von flüssigem Atommüll. Derzeit ist eine Anlage zur Demontage nuklearer Sprengköpfe sowjetischer Atomwaffen im Bau.
Anti-AKW-Bewegung
Doch Tscheljabinsk ist auch Zentrum einer starken Anti-AKW-Bewegung, der es gelungen ist, zahlreiche geplante AKWs zu stoppen.
(Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache)
Eintritt: 5,- € / 4,- € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes   Musikalisch-
Donnerstag, 11. Dezember 2003, 19.00
„Petrograd – Leningrad - St. Petersburg“
Ein musikalisch-historisch-literarischer Abend zum 300. Geburtstag von St. Petersburg – Teil 2.
Geschichte, Musik, Literatur aus der Stadt im XX. Jh.
Helmut Braun (Moderation) erzählt von der Geschichte der Stadt im letzten Jahrhundert bis zur Gegenwart;
Barbara Dommer liest Texte von A. Achmatowa, J. Brodskij, D. Charms, O. Mandelstam,
V. Schklowskij, E. Etkind u.a.
Ivan Sokolov (Klavier) spielt Schostakovitsch, Prokofiev, Ustwolskaja u.a.
Fotoausstellung: Fotografische Impressionen aus Leningrad von Magda und Hans A. Comotio.
Eintritt: 5,- € / 4,- € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes   Lesung:
Freitag, 12. Dezember 2003, 19.00
„Die Poesie der russischen Küche. Kulinarische Streifzüge durch die russische Literatur“, Düsseldorf 2003, Grupello- Verlag .
Die russische Literatur und Küche waren immer eng miteinander verbunden. Allen Kennern der russischen Literatur sind die Oblomowsche Schmauserei bei Gontscharow, das Menü zur Feier des Frühjahrs bei Tschechow und die Tolstojschen Mahlzeiten ein Begriff...
Eintritt: 5,- € / 4,- € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes
Liebe Freunde und Weggefährten des Lew Kopelew Forum, das ist der letzte Veranstaltungskalender in diesem Jahr. Deshalb möchten der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführung sich bei Ihnen für Ihre Begleitung im Jahr 2003 ganz herzlich bedanken, Ihnen erholsame Weihnachtstage im Kreise Ihrer Angehörigen und Freunde und ein glückliches Neues Jahr 2004 wünschen. Wir verabschieden uns von Ihnen bis zum 06. Januar 2004.
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