| 2004 |
Januar /
Februar /
März /
April /
Mai /
Juni / Juli / August / September / Oktober / September / November / Dezember | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Januar | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ausstellungseröffnung |
Sonntag, 18. Januar 2004, 17.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das andere Gesicht Russlands. Eröffnung: NN
Einführung in das Thema und Lesung aus der Fjodor Abramovs Erzählung "Aus dem Geschlecht des Avakum", 1978: Musikalische Umrahmung: Gesänge der Altgläubigen. Die Abspaltung von der russisch-orthodoxen Kirche erfolgte während des 17. Jahrhunderts, als mit Kirchenreformen neue Riten und Veränderungen in der Liturgie Russland nach Westen öffnen sollten. Diesen Neuerungen widersetzte sich jedoch das Kirchenvolk mit enormer Vehemenz, worauf Staat und Kirche mit erbarmungsloser Verfolgung reagierten. Um dieser zu entgehen, zogen sich die Gläubigen immer weiter zurück, zum Teil bis nach Sibirien. Durch die Abschottung entstand eine einzigartige Kultur. Mehrere Expeditionen der Universität Nishni Novgorod gingen der Erforschung der Kultur nach. Der Fotograf Lev Silber schloss sich den Forscher an. Zwischen 1988 und 1996 schoss er bei jeder Expedition jeweils rund 30 Schwarz-Weiß-Filme... Der Künstler wird anwesend sein. Dauer der Ausstellung: 19.01. - 20.02.2004 Eintritt: frei [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Übersetzer-Workshop |
Donnerstag, 29. Januar 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Aus der Liebe zum Russischen Ein "muttersprachlicher" Russischlehrer, Dr. Michail Schneidermann (Köln), und sein deutscher Schüler, Dr. Bernhard Heilmann (Köln), erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen im Bereich "Russisch lernen, verstehen, übersetzen". Sie werden aus folgenden (ihren eigenen) Übersetzungen ins Russische vorlesen: Bertolt Brecht "Eine unwürdige Greisin", Thomas Mann "Das Eisenbahnunglück", Friedrich Hebbel "Aus meiner Jugend", Uwe Johnson "Jahrestage". Gespräch mit dem Publikum ist erwünscht. Veranstaltung in Russisch und Deutsch, beides mit Akzent. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Februar | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Politisches Gespräch |
Dienstag, 17. Februar 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vortrag von Prof. Dr. Pavel Polian, Freiburg-Moskau:
Neues aus den russischen Archiven. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Buchvorstellung |
Dienstag, 27. Februar 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zwischen Pruth und Jordan.
Die Oral-History-Gruppe aktueller und ehemaliger Studenten des Osteuropa-Instituts der FU Berlin, die sich seit 1996 mit den Biografien jüdischer Czernowitzer beschäftigt, fuhr mit der Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung im Jahr 2000 nach Israel, um dieses Thema weiter zu verfolgen. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| März | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Filmvorführung
|
Im Fahrwasser der Berlinale... „Jarmark Europa“
Produktion: cinéma copains, Berlin 2004.
Minze Tummescheit wurde am 7. Oktober 1967 in Lima, Peru, geboren. Sie studierte Experimentelle Filmgestaltung an der Hochschule für Künste in Berlin.
Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Podiumsgespräch |
Freitag, 12. März 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Podiumsgespräch mit Kurzreferaten und Sieben Studentinnen der Uni Bonn entdecken die Doppelzüngigkeit einer Übergangsgesellschaft. Untersucht wurden Deutsch, Litauisch, Russisch und Polnisch. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Abend in memoriam |
Donnerstag, 25. März 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
„Ein Dichterleben zwischen Köln und Prag“ Ein Abend in memoriam Eröffnung: Gesandte Jaroslava Jeslinková,
In Zusammenarbeit mit der Außenstelle der Botschaft der Tschechischen Republik in Bonn sowie der Deutsch-Tschechischen und -Slowakischen Gesellschaft für die
Die 2003 in Köln gestorbene Lyrikerin ist dem breiteren Publikum als Autorin zahlreicher Gedichtsbände und Übersetzerin des tschechischen Nobelpreisträgers Jaroslav Seifert bekannt. Weniger bekannt ist ihre autobiographische Geschichte u.d.T „Im Schatten Prags“, in der sie ihren langen Weg durch die Internierungslager in das kriegszerstörte Köln beschrieben hat. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| April | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Politisches Gespräch |
Freitag, 02. April 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Aserbaidschan: Stabilität und/oder Menschenrechte Referent: Avas Hasanov, Vorsitzender der „Society for Humanitarian Research“ (Baku) im Gespräch mit Bernhard Clasen, Arbeitsgruppe „Karabach-Konflikt“ und Dr. Gasan Gusejnov, DW-WORLD.de, Universität Bonn.
Als es nach den Präsidentschaftswahlen zu den schlimmsten Menschenrechts-verletzungen in der jüngsten Geschichte Aserbaidschans gekommen war, informierte Avas Hasanov über die Internetseite www.humanrights-az.org laufend über die Menschenrechtsverletzungen, publizierte Augenzeugenbe-richte, veröffentlichte Listen Inhaftierter. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Liederabend |
Samstag, 03. April 2004, 18.00 (!!!) Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Liederabend von Weronika Dolina: Eine der prominentesten russischen Lyrikerinnen und Liedermacherinnen, die gebürtige Moskauerin Veronika Dolina, singt ihre alten und neuen Lieder zur Gitarre. Die Letzteren stammen aus ihrem Gedichtband „Das kleine chinesische Restaurant“. Abend in vorwiegend russischer Sprache mit kleinen Inhaltsangaben der Liedertexte auf Deutsch. Eintritt: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Vortragsreihe |
Mittwoch, 21. April 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der enteignete Himmel. Das Sakrale in der sowjetischen Kultur. 1. „Lenin wsegda shiwoj – Lenin lebt ewig“.
Der russische Patriotismus der Zarenzeit war eng mit dem orthodoxen Glauben verknüpft. So eng, dass sich der sowjetische Staat auch 25 Jahre nach der Revolution religiöser Symbolik bediente, um die Massen in den Kampf gegen das Nazi-Deutschland zu führen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das 1942 entstandene Lied "Swjashchennaja wojna" - "Der heilige Krieg". Nach der Wende in Russland befindet sich die russisch-orthodoxe Kirche wieder in ihrem Recht - und die enge Verknüpfung mit dem Staat und der militärisch-patriotischen Erziehung ist wieder offenkundig, sogar selbstverständlich. Der Vortrag zeigt anhand von einzelnen Beispielen die Kontinuität und die Entwicklung des Sakralen in der offiziellen russischen Musik von der Zarenzeit bis heute. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Kultursonntage |
Sonntag, 25. April, 12.00 Uhr (!)
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Von Pinguinen, Neureichen und der Mafia – "Pinguine frieren nicht"
Moderation: Ute Schaeffer, CvD, DW, Seine Werke, die das Lebensgefühl der "neuen Nachbarn" östlich der Europäischen Union vermitteln, sind in Ost und West gleichermaßen bekannt. Andrej Kurkow kommt aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew und lebt heute teilweise in London. Nach seinem Erfolg mit "Picknick auf dem Eis" treffen Kurkow-Fans und solche, die es werden wollen, auch in seinem vierten Roman in deutscher Sprache auf den Königspinguin Mischa als Hauptfigur. "Pinguine frieren nicht" handelt von den Absurditäten des postsozialistischen Alltags sowie der kleinen und großen Politik. Auf Umwegen gerät Mischa in den Nordkaukasus, wo der Krieg zwischen tschetschenischen Separatisten und russischem Militär tobt. Er verstrickt sich in lokale und regionale Mafiastrukturen. Das Grauen versteckt sich hinter Komik und Ironie - Hochspannung pur! Eintritt: 10,- €: 50% Rabatt gegen Vorlage des Artikels des Kölner Stadtanzeiger, 5,- € LKF-Mitglieder [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Kölner Festival der |
Sonntag, 25. April, 20.00 Uhr (!)
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Polina Daschkowa und Heinrich Steinfest
In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Köln und der Buchhandlung „M7“
Eintritt: 6,- € / 4,- €
[ nach
oben ]
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Klavierkonzert |
Freitag, 30. April 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Klavierkonzert zum 92. Geburtstag von Lew Kopelew. Daria Tschajkowskaja, 23 Jahre alt, geb. in Moskau, Studentin der Musikhochschule Köln, Preisträgerin der Klavierwettbewerbe in Spanien (2001 – 1. Preis) und Italien (2003 – 2. Preis) spielt Werke von Chopin, Haydn, Prokofjew und Schumann. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mai | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Kultursonntage |
Sonntag, 2. Mai 2004, 16.00 Uhr (!)
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Reise in die Jugend“ (DFmrussU),
„Goldene Kamera“ auf dem Internationalen
Regie: Alexander Gutman, St. Petersburg, Produzent: Leonid Isiemine, Jörg Langer Eintritt: 10,- €: 50% Rabatt gegen Vorlage des Artikels des Kölner Stadtanzeiger, 5,- € LKF-Mitglieder [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Kölner Festival der |
Montag, 3. Mai 2004, 20.00 Uhr (!)
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Viktoria Platowa und Helene Tursten
In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Köln und der Buchhandlung Klaus Bittner Eintritt: 6,- / 4,- € [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Kultursonntage des Kölner Stadt-Anzeiger THEATER
| Sonntag, 9. Mai 2004, 17.00 Uhr (!)
Ausstellungseröffnung
David Borowskij: „Kostümentwürfe zur Oper „Lulu“
Zum 70. Geburtstag von David Borowskij.
David Borowskij, Bühnenbildner des legendären Moskauer Taganka-Theater, arbeitet mit den größten Dirigenten unserer Zeit zusammen: Claudio Abbado, Zubin Mehta, Mstislaw Rostropowitsch, Semyon Bychkov, Walerij Gergijew, James Conlon u.a. Sein Bühnenbild zu Shakespeare’s „Hamlet“ von Jurij Lubimow (Regie) mit Wladimir Wysotzkij (Hamlet) hat weltweit Maßstäbe gesetzt und neue Horizonte eröffnet. Es zählt zu den besten „Hamlet“-Inszenierungen des XX. Jahrhunderts.
Eintritt: frei
[ nach
oben ]
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Vortragsreihe |
Sonntag, 13. Mai 2004, 19.00 Uhr
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der enteignete Himmel.
2. Die offenbarte Utopie. Die sowjetische Literatur als ideologievermittelnder Text hat verschiedenste Formen des Sakralen in sich aufgenommen, die auch das durchstrukturierte Leben im Sowjetstaat insgesamt bestimmten. Es ist jedoch falsch zu glauben, dass die Literatur des so genannten sozialistischen Realismus gänzlich von Anweisungen der Partei abhing. Vielmehr entwickelte sie eine gewisse Eigendynamik, die es ihr erlaubte, nicht nur das Wunschbild der Wirklichkeit liniengetreu wiederzugeben, sondern auch eine innovative Weltsicht zu prägen, die die ideologischen Grundlagen des Staates auf vielerlei Art selbstständig beeinflusste. So entstand neben den Werken, die eine magische Aura solcher Kultstätten wie des Mausoleums oder des Roten Platzes beschreiben, eine literarische Tradition, die den Einbruch des Sakralen in das Leben jedes einzelnen sowjetischen Bürgers als eine gelebte Erfahrung darstellt. Spürbar - sowohl für den Helden als auch für den Leser - wird das Sakrale insbesondere in den zahlreichen Szenen, die eine Begegnung des Protagonisten mit Lenin oder Stalin zeigen und oft einen Wendepunkt in seinem Schicksal markieren, wobei die plötzliche Nähe zum Anführer des Volkes zu einem Akt der Offenbarung stilisiert wird. Der Vortrag konzentriert sich auf die Wirkungsformen des Sakralen in der sowjetischen Literatur der 30-40-er Jahre unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen literarischen Utopien und dem totalitären Massenbewusstsein. Ekaterina Vassilieva-Ostrovskaja wurde 1974 in Sankt-Petersburg geboren. Sie ist freie Slavistin und Doktorandin an der Universität zu Köln. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und Inhaber des Mobilität-Passes [ nach oben ] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
  Kultursonntage |
Sonntag, 16. Mai 2004, 11 - 16 Uhr (!)
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ausstellungseröffnung
Ausstellung: David Borowskij:br>„Kostümentwürfe zur Oper „Lulu“ von Alban Berg, Dauer der Ausstellung: 09.05.04 – 18.06.04.
|  
| Sonntag, 16. Mai 2004, 15 Uhr (!)
Die Petersburger Samisdat-Zeitschrift
|   Kultursonntage
| Sonntag, 20. Mai 2004, 17.00 Uhr
|
Klavier- und Kammermusikkonzert:
Meisterschüler von Alla Blatow, Anton Rubinstein Akademie,
Jakob Pincus, Damira Schumacher, Eintritt: 10,- €: / 50 % Rabatt gegen Vorlage des Artikels des Kölner Stadt-Anzeiger, 5,- € LKF-Mitglieder [ nach oben ]
|
|
| Juni
|
|   Literaturabend
| Montag, 7. Juni, 19.00 Uhr
|
Arno Lustiger stellt sein Buch vor: Einführung: Dr. Elisabeth Weber, LKF
In Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für
Der renommierte Publizist wird am 7. Mai 80 Jahre alt. Zu seinen Ehren veröffentlicht der Aufbau-Verlag einen neuen Band von ihm mit sehr autobiographischen Texten über seine Kindheit in Polen, über enge Weggefährten und natürlich sein Thema, den jüdischen Widerstand. Eintritt: 5,- €: / 2,5 € für Schüler, Studenten, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitäts-Passes. [ nach oben ]
|   Vortrag
| Donnerstag, 17. Juni, 19.00 Uhr
|
Deutscher Akademischer Auslandsdienst – DAAD -
Dr. Holger Finken, Leiter des Referats 325 „Russland und Belarus“ im DAAD präsentiert kurz die Fördermöglichkeiten russischer (u.a.) Nachwuchswissenschaft-lerInnen in Deutschland. Anschließend ein Gespräch mit dem Publikum. Eintritt: 5,- €: / 2,5 € für Schüler, Studenten, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitäts-Passes. [ nach oben ]
|  
| Montag, 21. Juni, 19.00 Uhr
|
„Tschetschenien – Krieg und Geschichte | 400 Jahre koloniale Eroberung – 400 Jahre Widerstand“ Apti Bisultanow, der tschetschenische Dichter, liest aus seinem Buch:
„Schatten eines Blitzes. Gedichte 1982-2003/ in Chaibach verfasst“,
(Moderation: Sonia Mikich, Leiterin der WDR-„Monitor“-Redaktion, angefragt) Dauer der Ausstellung: 21. Juni – 21. Juli 2004 Eintritt: 5,- €: / 2,5 € für Schüler, Studenten, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitäts-Passes. [ nach oben ]
|   Politisches Gespräch
|
Samstag, 26. Juni, 17.00 Uhr!!!
| Russland: Menschen auf der Flucht Swetlana Gannuschkina, Moskau, Swetlana Gannuschkina hält sich mehrmals im Jahr in Tschetschenien auf. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes Kontakt: Bernhard Clasen, Tel.: 02161/205018, 0162/9432933 [ nach oben ]
|
|
| Juli
|
|   Vorstellung einer CD
|
Donnerstag, 1. Juli, 19.00 Uhr
|
Opfer des politischen Terrors in der Sowjetunion Darüber hinaus dokumentiert Memorial im Faksimili die „Stalinschen Erschießungslisten“, die durch Stalins eigenen Unterschrift die direkte Beteiligung der Partei- und Staatsführung an der Organisation des Terrors belegen. Nachschlagewerke über die Struktur des GULAGs und die Führungskader des KGB-Vorläufers NKWD, Dokumentensammlungen zur Geschichte von WTscheK-OGPU-NKWD-KGB und des GULAGS, eine Karte des GULAGs, die Geschichte der Rehabilitierung und eine Beschreibung von Gedenkstätten auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion vervollständigen diese einmalige Sammlung. Hauptziel der leider nur auf Russisch verfügbaren CD-ROM ist es, Verwandten bei der Suche nach dem Schicksal ihrer Angehörigen zu helfen. Zudem dokumentiert sie eindrucksvoll die Gefahr unkontrollierter staatlicher Macht für die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen. Simultanübersetzung Russisch/Deutsch. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
|  
|
Donnerstag, 08. Juli, 19.00 Uhr
| Aus der Reihe – „Europäische Städtebilder“: Krakau Ein literarisch-musikalisch-historischer Abend zum EU-Beitritt Polens.
Helmut Braun (Moderation) erzählt von der Geschichte der Stadt.
Ausschließlich krakau-bezogene musikalische Umrahmung von der Band . Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ] |
| | August
| Das Lew Kopelew Forum ist ab 01. September 2004 wieder geöffnet. [ nach oben ]
|
|
| September
|
| Vortrag mit Dias und Fotografien
Donnerstag, 23. September 2004, 19.00 Uhr
|
|
Marina Zwetajewa Ein Vortrag mit Dias und Fotografien von Aliona Akatova-Rösler und Rolf Rösler. Marina Zwetajewa (*26.09.1892, Moskau bis † 31.081941, Selbstmord in Jelabuta) ist neben Anna Achmatowa die bedeutendste Lyrikerin Russlands. Unter den Dichtern des russischen Silbernen Zeitalters gab es wohl keinen, der seit frühester Kindheit – vor genau 100 Jahren, 1904, verbrachte die Zwölfjährige ein Jahr in Freiburg im Schwarzwald – mit allem Deutschen, mit dem Land, seiner Sprache, Literatur und Musik, geistig so eng und innig verbunden war, wie Marina Zwetajewa. Anläßlich dieses Jahrestags erzählt Aliona Akatowa-Rösler aus dem Leben und Werk der Dichterin, Rolf Rösler zeigt fotografische Illustrationen zu Zwetajewas berühmtem Poem "Der Rattenfänger" (Kryssolow). A. Akatova-Rösler und R. Rösler beschäftigen sich seit 1996 mit dem "Phänomen Marina Zwetajewa". Sie gehören seit 2000 zusammen mit Lilia Ziebart zu den Gründern der "Zwetajewa-Lesungen am Lagerfeuer" in Süddeutschland und knüpfen damit an eine langjährige russische Tradition an. Die Veranstaltung in überwiegend deutscher Sprache. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Köln-Passes [ nach oben ]
|
|
| Oktober
|
Chansons zur Gitarre |
Dienstag, 05. Oktober 2004, 19.00 Uhr | ![]()
Galina, |
Katja Wajchanskaja & Boris Wajchanskij aus Minsk/Belarus singen Chansons zur Gitarre
mit Texten der russischen, deutschen, englischen und französischen Dichtern und Dichterinnen Das ca. 90 Minuten dauernde Konzert beinhaltet Lieder nach Texten Annette Droste-Hülshoff, Rainer Maria Rilke, Jacques Prevert, Carl Spitteler, Else Lasker-Schüler, Oskar Loerke, Johann Wolfgang von Goethe, Bulat Okudschawa, Marina Zwetajewa, Sergej Jessenin u. a. Wer sich mit der russischen Kultur des 20. Jahrhunderts beschäftigt, kennt die Lieder von Bulat Okudshawa und Wladimir Wyssotzki. Gitarrenlyrik als massenkulturelles Phänomen gibt es nirgends in solchem Ausmaß wie in der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Tradition geht zurück auf die städtische Kultur und Subkultur Russlands im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Diese Gitarrenlyrik, deren bekannteste Vertreter Bulat Okudshawa und Wladimir Wyssotzki sind, hat ihren thematischen Schwerpunkt in der Romanze, der Zigeunerkultur, im sowjetischen Massenlied sowie in Lager- und Gaunerliedern. Galina, Katja und Boris Wajchanski zählen seit langem zu den interessantesten Protagonisten solcher Gitarrenlyrik. Die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten dieser in der weißrussischen Hauptstadt Minsk beheimateten Familie – Eltern und Tochter – sind von außergewöhnlicher Art. Die Faszination der von Boris Wajchanski selbst verfassten oder gekonnt ausgewählten Texte und Kompositionen steht der Brillanz der gesanglichen Interpretation in keiner Weise nach. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
|
| Anläßlich der |
Frankfurter Buchmesse Freitag, 08. Oktober 2004, 20.00 Uhr | ![]()
Boris Jewsejew |
Der Sturzflug des Falken Erzählungen, Pereprava-Verlag, Wien, September 2004 In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Köln.
Das Gespräch mit dem Autor Deutsche Texte liest Laurenz Leky
Jewsejew übernimmt in diesem Buch eine atemberaubende Reise durch die geistige Landschaft des heutigen Russland. Dabei vermittelt sich dem Leser eine Ahnung von der unheimlichen Gefahr, die Boris Jewsejew im Geist der Jetzt-Zeit wittert. Er konfrontiert uns mit der Verwundbarkeit und der Grausamkeit des Lebens, indem er es uns mit den Augen eines Falken, eines Hammels, eines Fisches sehen lässt. Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, und aus diesem steten Fluß des Daseins erschafft Boris Jewsejew literarische Bilder und Visionen von beängstigender Realität wie archetypischer Zeitlosigkeit. Boris Jewsejew wurde 1951 in Cherson (Ukraine) geboren. Er studierte Musik (Fach Geige) am berühmten Moskauer Gnessin-Institut. Anfang der 70er Jahre entstanden seine ersten literarischen Texte, die jedoch in der Sowjetunion nicht veröffentlicht wurden. Grund dafür war Jewsejews kritische Haltung gegenüber dem herrschenden System. Seit 1991 erschienen mehrere Prosawerke, unter denen vor allem die Erzählungen "Der Hammel" und "Macht der Hunde", die Novelle "Jurod" und der Schlüsselroman "Verworfene Hymnen" Erwähnung verdienen. Boris Jewsejew wurde mit dem Literaturpreis der Zeitschrift "Nowyj Shurnal" (New York) sowie dem Kunstpreis des Kulturministeriums der Russischen Föderation ausgezeichnet. Er ist Mitglied des Russischen Pen-Zentrums und lebt in Moskau. Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
|
| Veranstaltungshinweis |
Freitag, 08. Oktober 2004, 18.00 Uhr |
|
Die letzte Diktatur Europas? |
Weißrussland vor den Parlamentswahlen Seit der Erweiterung am 1. Mai 2004 liegt Weißrussland an der Ostgrenze der Europäischen Union – ein Land, das autoritär regiert wird, in dem Grundrechte und Pressefreiheit eingeschränkt sind, Oppositionelle verfolgt werden. Am 17. Oktober sind Parlamentswahlen, doch die Hoffnung auf einen demokratischen Wandel ist gering. Wie leben die Menschen in Weißrussland ? Wie ist die wirtschaftliche Lage? Wie reagieren Intellektuelle und Künstler? Was können EU oder OSZE tun? Diese und andere Fragen diskutieren im Bonner Funkhaus der DW Oleg Manajew, Professor am Institut für politische und sozialökonomische Forschung Minsk Wladimir Dorochow, Medienwissenschaftler und Journalist, Minsk Uta Zapf, SPD-MdB und Vorsitzende der AG Belarus in der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Rainer Lindner, Vorsitzender der deutsch-belarussischen Gesellschaft Swetlana Alexijewitsch, weißrussische Schriftstellerin Dietrich Schlegel, geschäftsführender Vorstand "Reporter ohne Grenzen" Moderation: Cornelia Rabitz, Leiterin des Russischen Programms vom DW-Radio Die Minsker Malerin Galina Romanova zeigt an diesem Tag einige ihrer Werke. Eintrit frei [ nach oben ]
|
|
| November
|
Vortrag, Lesung |
und Gespräch zum Thema "Holocaust in der Ukraine" Mittwoch, 03. November 2004, 19.00 Uhr | |
Vorstellung des Buches von Boris Zabarko, |
Nur wir haben überlebt Dittrich-Verlag, Köln 2004
In Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum Köln/EL-DE-Haus und Dr. Boris Zabarko, selbst Überlebender des Ghettos von Schargorod, hat 86 ergreifende und erschütternde Berichte von Überlebenden der Ghettos in der Ukraine gesammelt. Dieses Buch lenkt den Blick auf einen Teil der Schoa, der noch weitgehend unerforscht ist. Das Ausmaß der Verbrechen ist unvorstellbar: 1,5 Millionen Juden wurden an mehr als 600 Vernichtungsorten in der Ukraine ermordet. 60 Jahre nach der Befreiung der Ukraine von der deutschen Besatzung werden diese Berichte endlich in Deutschland zugänglich. Zusammen mit den Herausgebern der deutschen Ausgabe, Margret und Werner Müller, stellt Boris Zabarko sein Buch vor. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
|
| Lew Kopelew Preises 2004 |
Samstag, 06. November 2004, 20.00 Uhr |
|
Der Preisträger des Lew Kopelew Preises 2004, |
die Kulturgemeinschaft "Borussia" aus Olsztyn/Allenstein, Polen, stellt sich vor Moderation: Klaus Bednarz Das große Verdienst des 1990 gegründeten Vereins ist die Dokumentation der ganzen und unverfälschten lokalen Geschichte der Region Ostpreußen, zu der die Schicksale von Polen und Deutschen, Litauern und Juden sowie aller weiteren ethnischen Gruppen und Individuen gehören, die dort im Laufe der Jahrhunderte einvernehmlich und mitunter auch in tragische Konflikte verwickelt, gelebt haben. Es war eine spontane Initiative der Dreißigjährigen, die selbst ihre Stimme bei der Gestaltung einer neuen Gesellschaft erheben wollten. Ihr Ziel war und ist die Führung eines internationalen und interregionalen Dialoges, der lokale Werte mit universalen Ideen, Angelegenheiten nationaler Minderheiten mit der weiteren Problematik der Koexistenz von Kulturen und Nationen in einem gemeinsamen Mittel- und Mittelosteuropa verbindet. Die Tätigkeit von "Borussia" stützt sich auf vier "Säulen": Zeitschrift, Verlagstätigkeit, Seminare und Konferenzen sowie internationale Bildungsprogramme, darunter: Werkstätten und Jugendaustausch. Die Vorstandsmitglieder und Mitbegründer des Vereins Kazimierz Brakoniecki, Kornelia Kurowska, Iwona Lizewska und Dr. Robert Traba (Vereinsvorsitzender) erzählen von der Zielsetzung, Entstehung und Tätigkeit ihres Vereins, präsentieren ihre Publikationen. Kazimierz Brakoniecki liest seine Gedichte, der Übersetzer Winfried Lipscher – deutsche Übersetzungen. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
|
| Verleihung des |
Lew Kopelew Preises 2004 Sonntag, 07. November 2004, 11.00 Uhr | Kassenhalle der Kreissparkasse Köln, Neumarkt 18a
|
Verleihung des Lew Kopelew Preises 2004 |
an die Kulturgemeinschaft "Borussia" aus Olsztyn/Allenstein, Polen Laudatio: Prof. Dr. Gesine Schwan, Frankfurt/Oder und
Adam Michnik,
Dankesrede: Dr. Robert Traba, Eintritt nur mit persönlicher Einladung [ nach oben ]
|
| Podiumsdiskussion |
Dienstag, 16. November 2004, 19.00 Uhr |
|
Anläßlich der bevorstehenden Wahlen |
für den Integrationsrat der Stadt Köln (eh. Ausländerbeirat) Podiumsdiskussion:
Nehmen Kölner Ausländer ihre (ihnen nun zugänglichen)
Wird die Chance zur direkten Vertreter der 3 Russlandslisten und einer gemischten Liste (Vertreter von 10 Nationalitäten) stellen ihre Programme vor und beantworten Fragen des Publikums. Moderation: NN
Eintritt: frei [ nach oben ]
|
| Übersetzer-Workshop - Teil 2 |
(Teil 1 - im Januar 2004) Dienstag, 30. November 2004, 19.00 Uhr |
|
Nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung stellen |
Herr Dr. Michail Schneidermann (Köln) und Herr Dr. Bernhard Heilmann (Köln) ihre ausführliche Auseinandersetzung mit der Übersetzung einer Erzählung Friedrich Hebbels "Aus meiner Jugend" vor. Dabei werden Fragen aus der Übersetzerwerkstatt aufgeworfen und mit dem Publikum diskutiert. Veranstaltung in Russisch und Deutsch, beides mit Akzent. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
|
|
| Dezember
|
|
|
Klavier- und |
Kammermusikkonzert Samstag, 04. Dezember 2004, 18.00 Uhr | |
Junge Musiker im Lew Kopelew Forum |
Musikprojekt von Alla Blatow Meisterschüler von Alla Blatow, Anton Rubinstein Akademie In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Heinersdorff, Düsseldorf. Bo Young Kim, Esther Kim, Katja Ledig, Jakob Pincus, Olga Schonurowa, Igor Kirillov, Lin Lin, Radoslava Stoimenova spielen Frédéric Chopin, Claude Debussy Felix Mendelssohn, Franz Liszt, Franz Schubert, Peter Tschaikowsky, Michail Pletnev. Alla Blatow gilt als hervorragende Vertreterin der legendären St. Petersburger Klavierschule. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
Gastvortrag |
Sonntag, 12. Dezember 2004, 19.30 Uhr | |
|
Die Preisträgerin des sog. Alternativen Nobelpreises 2004 und die Preisträgerin des Lew Kopelew Preises 2002, die russische Menschenrechtsorganisation „Memorial“ auf dem Rückweg aus Stockholm zu Gast in Köln.
Jelena Shemkowa und Arsenij Roginskij berichten über die Preisverleihung und die Situation in Russland. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
  |
Politische Gespräche im Forum Mittwoch, 15. Dezember, 19.00 Uhr | |
|
Aserbaidschan
Moderation: Robert Baag, politischer Redakteur,
Ein Vortrag von Kourban Alekperov und Weitere Podiumsteilnehmer: Dr. Eva-Maria Auch, Historikerin, Dr. Andreas Steininger, Jurist
Thema des Abends ist die politisch-gesellschaftliche Entwicklung in Aserbaidschan nach dem Erlangen der Unabhängigkeit 1991 und die Folgen für die Demokratisierung des Landes nach den Präsidentschaftswahlen vom Oktober 2003. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
|
|
  |
Aktuelles: Offene Gesprächsrunde Sonntag, 19. Dezember, 18.00 Uhr | |
|
Offene Gesprächsrunde mit
Prof. Dr. Gerhard Simon,
Dr. Guido Hausmann,
Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Mitglied des
Veranstaltung in deutscher Sprache
Eintritt frei [ nach oben ] |