| 2005 | |
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Januar I
Februar I
März I
April I
Mai I
Juni I Juli I August I September I Oktober I November I Dezember | |
| Januar 2005 | |
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Politisches Gespräch |
Dienstag, 25. Januar 2005, 19.00 Uhr |
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Die politische Situation in der Ukraine. Podiumsteilnehmer:
Aus der Ukraine:
Aus Deutschland: Moderation: Ute Schaeffer, ukrainische Redaktion DW (angefragt)
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Künstlerische Umrahmung
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Ausgewählte Arbeiten aus der Fotoausstellung von Sergej Kudriaschow "Kiew - die goldene Stadt am Dnjepr".
Sergej Kudriaschow zeigt hier Fotos seiner Heimatstadt, der 2,6 Millionen Einwohner zählenden Metropole. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ] |
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Buchvorstellung: |
Donnerstag, 27. Januar 2005, 19.00 Uhr |
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Ursula Rumin
im Gespräch mit Ursula Rumin, geb. 1923 in Schlesien, kam 1949 nach Berlin, wo sie als Drehbuchautorin, unter anderem für die DEFA im Osten der Stadt arbeitete. 1952 wurde sie von West- nach Ostberlin gelockt und vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet. Ein Militärtribunal beschuldigte sie der angeblichen "Spionage und konspirativen Zusammenarbeit mit dem Feind" und verurteilte sie zu 15 Jahren Zwangsarbeit. Nach monatelangem Leiden in Gefängnissen in Ostberlin und Moskau wurde sie ins Zwangsarbeitslager Workuta am nördlichen Polarkreis verbracht. Ihre Zeit im Frauen-Lager am Eismeer, die Schwerstarbeit bei Minustemperaturen bis 65 Grad beschreibt sie erstmals in diesem packenden Bericht. Anfang 1954 konnte sie dank einer Amnestie nach Berlin zurückkehren. Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
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| Februar 2005 | |
| Buchvorstellung: | Donnerstag, 17. Februar 2005, 19.00 Uhr |
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Die Große Hungersnot in der Ukraine 1933 (Holodomor) und Lew Kopelew Vorstellung der ersten umfassenden Publikation über den Holodomor in deutscher Sprache:
Vernichtung durch Hunger. Zwangskollektivierung und Lebensmittelrequirierungen führten in der Ukraine und in anderen Teilen der Sowjetunion im Winter 1932/33 zu einer verheerenden Hungersnot, der Millionen Bauern zum Opfer fielen. Lew Kopelew stand damals auf der Seite der Diktatur: Der überzeugte Jungkommunist Lew Kopelew ließ sich in der Zeit von dem Regime einspannen. In den späteren Jahren bekannte der überzeugte Bürgerrechtler seine Schuld, an den verbrecherischen Aktionen von damals teilgenommen zu haben, und setzte sich aufrichtig und äußerst kritisch wie selbstkritisch mit dem Regime auseinander. In seiner Selbstbiographie "Und schuf mir einen Götzen" gab er sich und der Welt Rechenschaft. Es referieren: Privatdozent Dr. Guido Hausmann, Dr. Rudolf Mark, Prof. Dr. Gerhard Simon Moderation: Prof. Dr. Gerhard Simon Eintritt: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses [ nach oben ]
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Dialog mit Lichtbildern und Tondokumenten: |
Donnerstag, 24. Februar 2005, 19.30 UhrOrt: Domforum, Domkloster 3 |
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Literarische Gesellschaft Köln, Freunde der Stadtbücherei Köln in Zusammenarbeit mit dem Lew Kopelew Forum "Geduld! Die Sonne steigt im Osten auf..." Georg Wilhelm Steller und Adelbert von Chamisso: Reiseberichte deutscher Naturforscher über Russlands Osten und den nördlichen Pazifik. Dialog mit Lichtbildern und Tondokumenten zwischen Ullrich Wannhoff und Frank Möller. Mit Steller (1709-43) und Chamisso (1781-1831) werden zwei bedeutende Unbekannte der Naturforschung vorgestellt. Beide haben Reisebeschreibungen von beachtlicher naturkundlicher und literarischer Qualität hinterlassen, die zweifellos zum unverzichtbaren Kanon deutscher Natur- und Geistesgeschichte gehören, beide waren in russischen Diensten an der Erschließung Sibiriens, Kamtschatkas und des nördlichen Pazifikraums, bis hinauf nach Alaska beteiligt – als Zivilisten expansiver Unternehmungen mit militärischer Befehlsstruktur. Ullrich Wannhoff, Maler, Naturfotograf und Forscher, ist den Spuren Stellers und Chamissos auf zahlreichen Langzeitreisen gefolgt. Frank Möller traf Ullrich Wannhoff 2004 auf der Beringinsel zu gemeinsamen Exkursionen; er ist Journalist, Autor und Vorstandsmitglied der Literarischen Gesellschaft. Karten an der Abendkasse: 4,-€/ 3,- € Rentner, Studenten, Schüler /Mitglieder frei [ nach oben ]
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Fotoausstellung:
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Die Fotoausstellung von Sergej Kudriaschow "Kiew - die goldene Stadt am Dnjepr" wird nur noch bis zum 24. Februar gezeigt. |
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| März 2005 | |
| Buchvorstellung: | Dienstag, 01. März 2005, 19.00 Uhr |
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Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 1986, ehem. polnischer Außenmiminster Wladyslaw Bartoszewski stellt sein Buch: Und reiß uns den Haß aus der Seele. Eröffnung: Elzbieta Sobótka, die Generalkonsulin der Republik Polen in Köln
Moderation: Dr. Elisabeth Weber, In Zusammenarbeit mit der DPG Bonn. Wladyslaw Bartoszewski (geb. 1922); 1940-1941 Auschwitz-Häftling, danach im Kampf gegen die deutsche Besatzung in Polen aktiv, langjähriger Mitarbeiter der katholischen Wochenzeitschrift "Tygodnik Powszechny", Autor zahlreicher Bücher über die NS-Verbrechen in Polen, Lehrbeauftragter und Professor für Zeitgeschichte an Universitäten in Polen und Deutschland; im kommunistischen Polen mehrfach inhaftiert, u.a. als Mitglied der demokratischen Opposition; nach der Wende von 1989 Botschafter der freien Republik Polen in Wien und anschließend zweimal Außenminister; vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1986. Wladyslaw Bartoszewski gehörte zu der kleinen Gruppe couragierter Menschen, die sich nach 1945 bemühten – zumeist von der christlichen Versöhnungsbotschaft inspiriert – das tragische Erbe der Vergangenheit zu überwinden und neue Wege in eine gemeinsame Zukunft aufzuzeigen. Das Engagement des ehemaligen KZ-Häftlings und Kämpfers im Warschauer Aufstands hatte besondere Aussagekraft. In seinen Erinnerungen zeichnet der Autor das mehr als fünfzigjährige Ringen um Wiederannäherung des polnischen und deutschen Volkes nach. Besondere Bedeutung misst er dabei Initiativen im Raum der christlichen Kirchen bei wie der "Aktion Sühnezeichen" in der DDR oder "Pax Christi" in der BRD sowie der katholischen "Znak"-Bewegung in Polen. Bartoszewski schildert, wie ein authentischer deutsch-polnischer Dialog durch die kommunistische Herrschaft in Polen und der DDR bis 1989 erschwert wurde. Kritisch setzt er sich aber auch mit der westdeutschen Polen-Politik auseinander: mit der Zaghaftigkeit vieler Christdemokraten aus Rücksicht auf die Vertriebenenverbände genauso wie mit der Ignorierung der polnischen demokratischen Opposition von Seiten der Sozialdemokraten. Ein sehr persönliches, von Anekdoten durchwobenes Buch, das tiefe Einblicke in das deutsch-polnische Verhältnis ermöglicht.
Eintritt: UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, [ nach oben ]
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| April 2005 | |
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Klavier und Kammermusikkonzert
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Samstag, 09. April 2005, 17.00 Uhr
Klavier und Kammermusikkonzert
Im Rahmen des Musikprojektes von Alla Blatow,
Eintritt: UKB: 10,- € / 5,- € für Studenten, Schüler,
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| 3-tägige Veranstaltungsreihe | 13. April – 15. April 2005 3-tägige Veranstaltungsreihe zum 90. Jahrestag des Völkermordes an Armeniern [armenischer Nationalfeiertag: 24. April 1915] Idee und Konzeption: Elvira Reith, Karo Dame Kulturprojekte, Köln Schirmherr: Dr. phil. h.c. Ralph Giordano
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| Eröffnung, Vernissage
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Mittwoch, 13. April 2005, 19.00 Uhr
Begrüßung: Fritz Pleitgen, Vorsitzender des Lew Kopelew Forums und Intendant des WDR; S.E. Erzbischof Karekin Bekdjian, Primas der Armenischen Kirche in Deutschland
Ansprache: Dr. phil. h.c. Ralph Giordano
Eröffnung der Ausstellung:
Musikalisches Programm: Shushan Hunanyan, Piano, Marie Hunanyan, Violine spielen Werke von Komitas [eigentlich: Soghomon Soghomonyan, *1869, Anatolia; U1935, Paris) und Paganini.
Die Künstler werden anwesend sein.
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| Filmvorführung |
Donnerstag, 14. April 2005, 19.00 Uhr
Armenien im Frühling — April 2004
Ergebnis einer Recherche-Reise. Eindrücke rund um den 24. April, den nationalen Gedenktag. Eine Annäherung an das Land, die Musik, die Menschen und die Kunst.
Ein Film von Wilfried Kaute und Elvira Reith — Moviementi Filmproduktion Köln 2004.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasse
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| Vortrag, Lesung, Gespräch
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Freitag, 15. April 2005, 19.00 Uhr
Dr. Raffi Kantian, Autor und Publizist Der Schauspieler Bernt Hahn liest aus Edgar Hilsenraths Roman
"Das Märchen vom letzten Gedanken". Anschließend Ehrengast Edgar Hilsenrath [*1926] In Zusammenarbeit mit dem Dittrich-Verlag Berlin/Köln.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasse
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| Buchvorstellung
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Donnerstag, 28. April, 19.00 Uhr
Michael Wieck:
Buchvorstellung (mit Bildmaterial) und Diskussion mit dem Autor.
Moderation (auf Russisch): Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam Russische Texte liest Dr. phil. Ruslan Schlapakow In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. ![]() In Anwesenheit des Autors präsentiert das Deutsche Kulturforum die russische Ausgabe von Michael Wiecks Erinnerungsbuch "Zeugnis vom Untergang Königsbergs“. Seine Kindheit und Jugend als »Geltungsjude« im nationalsozialistischen Königsberg und die schwere Zeit nach 1945, als er im inzwischen sowjetischen Kaliningrad gemeinsam mit der verbliebenen deutschen Bevölkerung den Repressalien der neuen Herren ausgesetzt war, hat Michael Wieck in seinem Buch "Zeugnis vom Untergang Königsbergs. Ein »Geltungsjude« berichtet" festgehalten. Das Buch, mit einem Vorwort von Siegfried Lenz, hat seit 1988 bereits sieben Auflagen erlebt (eine achte wird derzeit im Verlag Beck vorbereitet), eine Übersetzung ins Englische erschien 2003 in den USA. Eine russische Ausgabe war wegen der unmissverständlichen Schilderung der ersten Jahre des russisch-sowjetischen Kaliningrad [1945-48] bis vor Kurzem unmöglich. Eine von dem Kaliningrader Universitätsangestellten Jurij Wolkow erarbeitete russische Übersetzung wurde von verschiedenen Kommissionen begutachtet, aber nicht in die bestehenden Förderprogramme für Übersetzungen deutscher Königberg/Kaliningrad Literatur aufgenommen. Schließlich nahm sich das Deutsche Kulturforum östliches Europa des russischen Manuskripts an und fand in dem kleinen St. Petersburger Verlag Hyperion einen engagierten Partner für das Buch in Russland, das im Frühjahr 2004 erschien... Veranstaltung vorwiegend in russischer Sprache mit stellenweise deutscher Übersetzung. UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasse . [ nach oben ]
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| Mai 2005 | |
| Politisches Gespräch |
Donnerstag, 19. Mai 2005, 19.00 Uhr
Ökologie und Demokratie in Russland
Thomas Roth, (ARD-Hauptstadtstudio) Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache Über drei Jahre saß der russische Umweltjournalist Grigorij Pasko in russischen Arbeitslagern im Fernen Osten Russlands. Sein "Verbrechen": er hatte als Journalist über die Verklappung von radioaktivem Müll in den pazifischen Ozean berichtet, und dabei auch mit japanischen Journalisten zusammengearbeitet. Dies trug ihm den Vorwurf der "Spionage" und eine mehrjährige Lagerhaft ein. Zahlreiche Organisationen, u.a. Amnesty International, hatten sich für die Freilassung des "Gewissenshäftlings" Grigorij Pasko eingesetzt. Pasko wird über die aktuelle Entwicklung von Ökologie und Demokratie in Russland berichten. Ein Schwerpunkt seines Vortrages wird die Kriminalisierung von Wissenschaftlern und Umweltschützern durch den Geheimdienst FSB sein.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Veranstaltungshinweis |
Montag, 23. Mai 2005, 20.00 Uhr
Literaturhaus Köln
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| Podiumsgespräch |
Dienstag, 24. Mai 2005, 19.00 Uhr
Die orangene Revolution in der Ukraine - neue Hoffnungen für junge Ukrainer in Deutschland? Situation und Perspektiven aus der Sicht In Zusammenarbeit mit dem Büro forumNET.Ukraine, Berlin Moderation: Peter Hilkes, Leiter des Büros Podiumsteilnehmer: Prof. Dr. Gerhard Simon, Uni Köln, Ukraine-Kenner Khrystyna Mykolajczuk, ukrainisches Programm Dr. Randolf Oberschmidt, DAAD, Leiter des Referates 322 (Moldau, Rumänien, Ukraine, Türkei)
Die "orangene Revolution" hat ganz besonders die Jugend in der Ukraine
angesprochen und deren Engagement bei der Revolution und auch danach
geweckt. Junge Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland haben sich ebenfalls
besonders eingesetzt und für Veränderungen in ihrer Heimat demonstriert.
Viele unter ihnen studieren an deutschen Hochschulen, kennen bestens Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier Bildungssysteme und können über Erfahrungen in Deutschland insgesamt, jedoch besonders über Studium und Hochschulreform unter den Vorzeichen des "Bologna-Prozesses" Auskunft geben. Sie sind zu einem wichtigen Faktor im deutsch-ukrainischen Verhältnis geworden. Über Ihre Situation ist jedoch noch wenig bekannt. Die Podiumsveranstaltung greift vorhandene Aktivitäten und Erfahrungen auf und geht auf die Frage nach der Zukunft des Personenkreises und die Nutzung seiner Kompetenzen für Aktivitäten in den deutsch-ukrainischen
Beziehungen ein.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Szenische Lesung mit musikalischen Improvisationen
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Sonntag, 29. Mai 2005, 11.00 Uhr Käthe-Kollwitz-Museum
"Nie wieder Krieg!" Szenische Lesung mit musikalischen Improvisationen zum 60. Jahrestag vom Ende des 2. Weltkrieges In Zusammenarbeit mit dem Käthe Kollwitz Museum und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Die Schauspieler: Sabine Postel, Volker Risch, Walter Gontermann lesen Texte von Bamm, Böll, von Gadow, Kollwitz, Kopelew, Reese und Schade-Bartkowiak Musikalische Umrahmung: das Duo Kontrasax mit Romy Herzberg und Christina Fuchs.
Eine geschlossene Veranstaltung: nur für die Mitglieder der Veranstalter-Organisationen, mit gesonderter Einladung.
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| Podiumsgespräch |
Dienstag, 31. Mai 2005, 19.00 Uhr
Pressefreiheit in der gelenkten Demokratie Teilnehmer:Udo Lielischkies, bis Januar d.J. Moskauer ARD-Korrespondent, Autor zahlreicher Filmreportagen, u.a. des packenden, preisgekrönten Films "Russische Treibjagd – Das Ende einer Reporterin", in dem er einen Fall der Behörden- und Justizwillkür sowie der Verletzung von Pressefreiheit und Menschenrechten in der russischen Provinzstadt von heute schilderte; Olga Kitowa, Journalistin, Protagonistin des o.g. Films, Preisträgerin des Preises für Pressefreiheit des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV). Mit ihrem Schicksal sind auch die Geschicke von fünf Studenten verbunden, die unschuldig zu 8 Jahren Lagerhaft verurteilt wurden. Moderation: NN
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Juni 2005 | |
| Literaturabend |
ACHTUNG! anderer Ort, andere Zeit Montag, 06. Juni 2005, 17.30 Uhr Bibliotheksgebäude des Slavischen Instituts der
Иноземный Пушкин(der fremdländische Puschkin) Vortrag in russischer Sprache(!) von Aleksej Bukalow Aleksej Bukalow, geb. 1940, arbeitete 16 Jahre im diplomatischen Dienst, von 1978 an journalistische Tätigkeit. Seit 1991 Leiter der Agentur ITAR-TASS in Italien und Vatikan. Puschkin-Forscher, Autor eines Buches über afrikanische Folklore, Dokumentarfilmer, Fernsehreporter, Preisträger des italienischen Eugenio Sellvadji-Preises für Journalisten, 2000 ausgezeichnet mit der Puschkin-Medaille des Präsidenten der Russischen Föderation für den großen persönlichen Einsatz bei der Entwicklung der russisch-italienischen Kulturbeziehungen.
Eintritt frei
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| Vortrag und Szenische Lesung |
Mittwoch, 15. Juni 2005, 19.00 Uhr
Stalingrad – zwei Seiten einer Schlacht
Lesung aus Erinnerungen russischer Zivilisten Einführender Vortrag von Prof. Dr. Jost Dülffer: Die Erinnerungen russischer Zivilisten sind veröffentlicht in der vom Städtepartnerschaftsverein Köln-Wolgograd herausgegebenen Dokumentation „‘...und die Wolga brannte‘. Überlebende aus Stalingrad erinnern sich“, Köln 2003. Die Feldpostbriefe sind zum Teil bisher unveröffentlicht, zum Teil entnommen dem von Jens Ebert herausgegebenen Buch „Feldpostbriefe aus Stalingrad“, Göttingen 2003. Moderation: Dr. Heinz Timmermann
Mitveranstalter: Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Wolgograd, NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. / Regionalgruppe Mittelrhein.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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Klavierabend![]() |
Freitag, 17. Juni 2005, 19.00 Uhr
Klavierabend aus der Reihe:
Junge Musiker im Lew Kopelew Forum IGOR KIRILLOV spielt Sergej Prokofiev Visions fugitives op. 22 Sonate Nr. 4 op. 29 PAUSE Franz Schubert, „Wandererfantasie“ D 760
UKB: 10,- € / 5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Literaturabend |
Donnerstag, 23. Juni 2005, 19.00 Uhr
Richard Wagner: Habseligkeiten, Moderation:Dr. Elisabeth Weber Richard Wagner, geb. 1952 im rumänischen Banat, studierte Germanistik und Rumänistik im Temeswar und arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Er veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache und war Mitglied der Aktionsgruppe Banat. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien 1987. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Richard Wagner erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem den 2000 erstmals verliehenen Neuen deutschen Literaturprei In seinem neuesten Roman beschreibt er karge und traumhafte Landschaften, erzählt von Verrat und Korruption zu allen Zeiten und setzt den Menschen einer aussterbenden Familie ein wunderbares Denkmal.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Präsentation |
Freitag, 24. Juni 2005, 19.00 Uhr
Präsentation "Virtuelles GULAG-Museum"
sowie ein Gespräch über das private und öffentliche Erinnern an GULAG in Russland und seine Resonanz in der Politik.
Es sprechen: Irina Fliege, Direktorin des NIZ "Memorial", Sankt-Petersburg, sowie Anna Schor-Tchudnowskaja, "Memorial Deutschland", Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt/Main.
Veranstaltung in russischer und deutscher Sprache
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Juli 2005 | |
| Literarisch-musikalisch- historischer Abend |
Donnerstag, 14. Juli, 19.00 Uhr Aus der Reihe Ein literarisch-musikalisch-historischer Abend Helmut Braun - Moderation - Barbara Dommer trägt literarische Texte vor Aaron Proujanski, Tenor, und Ella Proujanskaja, Klavier - musikalische Umrahmung
Ausstellung historischer Land- und Ansichtskarten über Kiew sowie eine kleine Auswahl von Literatur über Kunst und Geschichte Kiews aus der Sammlung von
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Sommerpause im Lew Kopelew Forum: 18. Juli - 31. August 2005 |
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| September 2005 | |
| Gespräch |
Dienstag, 06. September, (Achtung - veränderte Zeit:) 18.00 Uhr Swetlana Gannuschkina im Gespräch mit Dr. Elisabeth Weber, eh. Referentin für Polen und Russland in der Bundestagsfraktion der Grünen. Übersetzung: Bernhard Clasen,
Frau Gannuschkina vertritt die russischen Menschenrechtsorganisationen „Memorial“ und das Komitee „Bürgerbeteiligung“. Sie arbeitet schwerpunktmäßig zu den kriegerischen Konflikten in der ehemaligen Sowjetunion. Als Vorsitzende des „Komitees Bürgerbeteiligung“ gilt sie als eine der wichtigsten russischen Flüchtlingsexpertinnen. Frau Gannuschkina ist Mitglied im Menschenrechtskomitee von Präsident Putin, erhielt 2003 den Menschenrechtspreis von Amnesty International (Deutsche Sektion) und am 20. Juni 2004 den mit 100.000 $ dotierten Nansen-Preis des Flüchtlingshilfswerkes der UNO. Mit einem russlandweiten Beratungsnetzwerk hat sie ein regierungsunabhängiges Netzwerk aufgebaut, das Flüchtlingen in ganz Rußland Beratung und Unterstützung anbietet. Sie ist eine von 1000 für den Friedensnobelpreis 2005 vorgeschlagenen Frauen. (www.1000peacewomen.org )
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Literaturabend - Lesung | Mehrtägige Reihe des Literaturhauses Köln:
Sibirische Sinfonie Donnerstag, 08. September, 19.00: ESSAY Ein sibirischer alter Mythos und seine neue Realität Oleg Postnov und Roman Sencin stellen ihre 20-minütigen Essays zum Thema „Sibirische Sinfonie der Großstadt“ vor.
Mit Sibirien verbindet man in Europa sowohl romantische Vorstellungen von endloser Weite und unberührter Natur, als auch negative – Sibirien als Ort des Grauens, der Verbannung, des GULAG. Oleg Postnow und Roman Sencin entwerfen eigene Bilder des modernen Sibiriens. Es wird aus zwei ganz verschiedenen Perspektiven dargestellt: Aus der eines Philologen, der einer Familie des in den 50er Jahren verbannten Gelehrten entstammt und der eines jungen Beobachters, der in der sibirischen Provinz aufgewachsen ist und Sibirien in seinem nicht einfachen Lebenslauf von verschiedenen Seiten kennen gelernt hat. Moderation: Katharina Narbutowic, freie Lektorin, Berlin UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses. Weitere Veranstaltungen in der Reihe finden an anderen Orten statt:
6.09.2005: Oleg Postnow, “Angst”, Moderation, Übersetzung, 7.09.2005: Roman Sencin, „Minus“ und Ilya Kotchergin
9.09.2005: „Die blauen Nasen“
10.09.2005 Dokumentarfilm, Kölner Filmhaus,
11.09.2005 Kölner Filmhaus, Das Projekt „Sibirische Sinfonie der Großstadt - Schlaglichter auf eine unbekannte Kultur“ wurde von Olga Vostretsova (Kulturmanagerin der Robert Bosch Stiftung aus Nowosibirsk/Russland) konzipiert. Förderer: Förderprogramm der SK Stiftung Kultur, Robert Bosch Stitung [ nach oben ]
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Podiumsgespräch![]() |
Mittwoch, 28. September, 19.00 Uhr Tamara Chikunova,
Moderation, Dolmetschen: Bernhard Clasen,
Am Sonntag, den 25. September 2005 findet die sechste Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an Tamara Chikunova aus Usbekistan statt.
Tamara Chikunova aus Usbekistan setzt sich mutig und ungeachtet persönlicher Risiken für die Anerkennung der Menschenrechte in ihrem Heimatland ein. Auch Drohungen und Repressalien der Behörden haben sie in ihrer Entschlossenheit nicht beirren können. Seit ihr Sohn unschuldig zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, ist die Abschaffung der Todesstrafe und der Folter in Usbekistan zum wichtigsten Ziel ihrer Arbeit geworden. Deshalb gründete sie im Jahr 2000 gemeinsam mit anderen Frauen, die ein ähnliches Schicksal erlitten hatten, die Menschenrechtsorganisation „Mütter gegen Todesstrafe und Folter“. Die Organisation setzt sich unermüdlich für Menschen ein, die gefoltert oder zum Tode verurteilt wurden, klagt diese schweren Menschenrechtsverletzungen öffentlich an und bemüht sich um internationale Unterstützung für ihre Aktivitäten.
Weitere Informationen zur Preisträgerin auf folgender Seite:
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspassses.
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| Filmvorführung |
Donnerstag, 29. September, 19.00 Uhr Im Blickpunkt - Tschetschenien „Mein lieber Muslim“,
Kerstin Nickig, Sacita Chumaidova und Muslim werden anwesend sein.
Zur Regisseurin: Studium der Slawistik und Germanistik an den Universitäten Moskau, Bochum, Köln; Nebenstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam sowie an der Filmhochschule Lodz/PL. Ab 1999 Projektmanagerin deutsch-russischer Kultur-und Sozialprojekte für den „Deutsch-Russischer Austausch e.V.“, damit verbunden zahlreiche Aufenthalte in Russland, seit 2003 freie Dokumentarfilmerin.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Oktober 2005 | |
| Lesung und Gespräch |
VORANKÜNDIGUNG: im OKTOBER Dienstag, 04. Oktober, 19.00 Uhr Im Blickpunkt - Tschetschenien
Sabine Adler: Ich sollte als Schwarze Witwe sterben. Die Geschichte der Raissa und ihrer toten
Schwestern; Deutsche Verlags-Anstalt, 2005.
Moderation: Klaus Bednarz
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| November 2005 | |
| Veranstaltungshinweis |
ROTSCHILDS GEIGE ANTON TSCHECHOW in Szene gesetzt mit viel Musik von der Theatergruppe „die 4-beinige Krähe“
Termine: [ nach oben ]
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| Ausstellung
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Montag, 09. – Sonntag, 20. November Kassenhalle der Kreissparkasse, Neumarkt 18 „Das Virtuelle Minenfeld“
Veranstalter:
medico international, Kreissparkasse Köln,
Gezeigt wird die Bodeninstallation des Frankfurter Konzeptkünstlers Peter Zizka.
Die Installation präsentiert originalgetreue, fotografische Abbildungen von Minen auf mehreren
hundert begehbaren Platten in geradezu ästhetisch schön anmutenden Anordnungen. Der Schrecken,
den diese heimtückischen Waffen in sich bergen, offenbart sich dem Betrachter erst auf den zweiten
Blick. Wer sich auf diesen Blick einlässt, erahnt etwas von der grausigen Realität jener Minenfelder,
die noch immer überall auf der Welt das Leben von Menschen beeinträchtigen und gefährden.
Bewusst hat der Künstler das virtuelle Minenfeld der Öffentlichkeit zur „Räumung“ zur Verfügung gestellt.
Parallel zur Ausstellung können die einzelnen Elemente der Installation gegen eine Spende von 500 €
zugunsten des Minenopfer-Fonds von medico international „geräumt“ werden. An der Aktion haben sich
Personen des öffentlichen Lebens genauso wie Schulklassen, Institutionen, Arztpraxen, Anwaltbüros
und viele Einzelpersonen beteiligt. Mittlerweile wurden 250 Platten „geräumt“. Am Ende wird das
Minenfeld geräumt sein, seine einzelnen Elemente - einem „beweglichen Denkmal“ gleich - an die
anhaltende Minenproblematik in vielen Ländern der Erde erinnern.
Peter Zizka, geb. 16. Dezember 1961 in Frankfurt am Main. Ausbildung zum Restaurator, Studium der
Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, Gründung, zusammen mit Olaf Rahlwes,
der Konzeptkunstgruppe MEMORY. Gesondertes Bild- und Textmaterial beschäftigt
sich mit dem Minenproblem in Bezug auf Tschetschenien.
Fotografien der kindlichen Minenopfer in Tschetschenien von Musa Sadulajew, Kontakt durch die Hamburger Stiftung
für politisch Verfolgte: Tel.: 040-42 86 35 75 7.
Musa Sadulaev, geb. 25.09. 1975 in Kasachstan,
Weltweit bekannt gewordene Fotos von Musa Sadulajew:
27.12.2002 Selbstmordattentat: Selbstmörder steuert ein
Öffnungszeiten:
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| Podiumsdiskussion |
Montag, 14. November, 19.30 Uhr Kassenhalle der Kreissparkasse, Neumarkt 18 Tatort Landmine Eröffnung: Hans-Peter Krämer, Vorstandsvorsitzender der KSK, stellv.
Vorsitzender des LKF
Sachstand und Bewertung der bisherigen internationalen Bemühungen zur Lösung der Minenkatastroph
Podiumsteilnehmer: Thomas Gebauer, Geschäftsführer medico international;
Eintritt frei nur mit gesonderter Einladung
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| Filmvorführung mit anschließendem Podiumsgespräch
Sainap Gaschajewa studiert ein Foto |
Freitag, 18. November, 19.30 Uhr Filmhaus Köln, Maybachstr. 111
Vorstellung der Preisträgerin des
Sainap Gaschajewa, Grosny/Tschetschenien Kölner Premiere des Dokumentarfilms: „Erschütternd und politisch
ist Erics Bergkrauts Film. Er verwebt Interviews und Aufnahmen mit den Videos und Fotos, die seine Protagonistinnen
im Laufe der letzten zehn Jahre in ihrer Heimat heimlich – und oft unter Bedrohung des eigenen Lebens – drehten, und
zeugt dabei in fiebriger Dringlichkeit von einem Krieg und einem Völkermord, an denen das offizielle Europa
indifferent schweigend seine Mitschuld trägt“. Irene Genhart, Tagblatt der Stadt Zürich. Was Präsident
Putin zur „antiterroristischen Aktion“ erklärt, hat in der Tat Züge eines Völkermordes angenommen. Bis zu 30% der
tschetschenischen Bevölkerung könnten getötet worden sein. Die Weltöffentlichkeit schweigt, sei es aus Unwissen,
Hilflosigkeit oder Opportunismus. Anschließend: Podiumsgespräch: Der Krieg in Tschetschenien
Teilnehmer: Sainap Gaschajewa, Eric Bergkraut, Sonja Mikich, Toita Yunusowa (Mitstreiterin von Sainap
Gaschajewa). Moderation: Klaus Bednarz
Mitveranstalter: arte-Sender, Filmhaus Köln, LKF
Eintritt nur mit persönlicher Einladung
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| Verleihung
des Lew Kopelew Preises 2005 |
Sonntag, 20. November, 11.00 Uhr Schalterhalle der Kreissparkasse Köln, Neumarkt 18 Verleihung des Sainap Gaschajewa, Grosny/Tschetschenien
Laudatio:
Festrede: Musikalische Umrahmung: „Coca“ nannten ihre Eltern Sainap Gaschajewa – die Taube.
Geboren in der Verbannung in Kasachstan wurde sie nach der Rückkehr ihrer Familie nach Tschetschenien
Angestellte in einem Betrieb in Grosny, heiratete und zog vier Kinder groß. Seit 1994dokumentiert sie,
was in ihrer Heimat täglich passiert: Verschleppung, Folter, Mord. Zusammen mit anderen Frauen hat Sainap
Gaschajewa Hunderte Video-Kassetten versteckt, um sie nach und nach ins Ausland zu bringen. Ihr Ziel ist
es, mit ihrem Archiv Beweismaterial zu liefern für zukünftige internationale Gerichtsverfahren. Das Filmmaterial
richtet sich gegen die Schuldigen an den Gräueltaten, auf welcher Seite sie auch stehen. Ergänzend zum Bildmaterial
zeichnet sie die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen auf.
Sainap Gaschajewa ist Leiterin der Organisation „Echo des Krieges“, die sich u.a. auch um Waisenkinder
und Minenopfer in Tschetschenien kümmert. Für ihre Zivilcourage und ihren bewundernswerten Mut, mit dem sie
für die vom Völkermord bedrohten Menschen in ihrer Heimat Tschetschenien mit friedlichen Mitteln kämpft, wird
ihr der Lew Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2005 zuerkannt.
Eintritt frei nur mit persönlicher Einladung
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| Dezember 2005 | |
| Liebe Freunde und Weggefährten des Lew Kopelew Forum, das ist der letzte Veranstaltungskalender in diesem Jahr. Deshalb möchten der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführung sich bei Ihnen für Ihre Begleitung im Jahr 2005 ganz herzlich bedanken, Ihnen erholsame Weihnachtstage im Kreise Ihrer Angehörigen und Freunde und ein glückliches Neues Jahr 2006 wünschen. Wir verabschieden uns von Ihnen bis zum 9. Januar 2006 | |
| Klavier und
Kammermusikkonzert
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Samstag, 03. Dezember 2005, 17.00 Uhr „Musik der Heine-Zeit“
Klavier und Kammermusikkonzert Im Rahmen des Musikprojektes von Alla Blatow:
Einleitende Worte zu Heinrich Heine Schüler von Alla Blatow:
UKB: 5,- € /2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder
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| Das politische
Gespräch im Forum |
Dienstag, 13. Dezember, 19.00 Uhr Menschenrechtsarbeit unter den Bedingungen Gespräch mit Andrej Blinuschow,
Moderation: Dr. Elisabeth Weber, eh. Referentin für Polen und Russland in der Bundestagsfraktion der Grünen.
Die Informationen aus Russland über die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten verheißen in den letzten Monaten
wenig Gutes. Der Spielraum für die politische Opposition scheint kleiner zu werden; einschneidende Änderungen des
Wahlrechts erschweren die Entwicklung einer pluralistischen Demokratie. Vielfältigen Bemühungen, eine Bürgergesellschaft
„von unten“ aufzubauen steht die Einrichtung einer „Gesellschaftskammer“ gegenüber. Die Menschenrechtslage in
Tschetschenien verbessert sich nicht; die Probleme weiten sich augenscheinlich auf den gesamten Nordkaukasus aus.
Welche Spielräume gibt es unter diesen Vorzeichen für eine wirksame Menschenrechtsarbeit in Russland? Wie kann Opfern
von Menschenrechtsverletzungen wirksam geholfen werden? Wie haben sich die Spielräume für unabhängige
Menschenrechtsorganisationen in den letzten Jahren entwickelt? Welche Perspektiven bieten sich im Rahmen
internationaler Kooperationen? Andrej Blinuschow ist Chefredakteur der russischen historischen und
menschenrechtlichen Zeitschrift «Karta», deren Gründung vom polnischen Zentrum Karta angeregt wurde, und
Redakteur des größten russischen Internet-Portals zu Menschenrechten «Human Rights Online» (www.hro.org).
Im April 2005 wurde Andrej Blinuschow für seinen Beitrag bei der Aufdeckung und Dokumentation der Wahrheit
über die politischen Repressionen gegenüber dem polnischen Volk mit dem Ritterkreuz der Republik Polen ausgezeichnet.
UKB: 5,- € /2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder
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| Buchpräsentation |
Freitag, 16. Dezember, 19.00 Uhr mit sibirischem Tee, sibirischen Plätzchen und Zedernnüssen
Tatiana Kuschtewskaja Moderation: Dieter Karrenberg
Tatiana Kuschtewskaja kennt Sibirien, wo sie zehn Jahre ihres Lebens verbrachte, und seine Menschen,
fast wie ihre Westentasche. Und sie weiß eine Fülle von Geschichten zu erzählen – vom rätselhaften
Geruchssinn des Lachses, der von dem Geruch jenes Flüsschens geleitet wird, in dem er geboren wurde;
vom Schamanen, der den Fischern das Wetter zuverlässiger vorauszusagen weiß als die Meteorologen,
und besonders die Geschichte von der Flickendecke der Großmutter Anna...
Tatjana Kuschtewskaja, geb. in der Turkmenischen SSR in der Wüstenoase Dargan-Ata, Jugend in der Ukraine.
Seit 1991 in Deutschland. Musikpädagogin, freie Journalistin, Drehbuchautorin.
Veröffentlichungen in deutscher Sprache: „Ich lebte tausend Leben“, 1997; „Russische Szenen“, 1999;
„Mein geheimes Russland“, 2000; „Transsibirische Eisenbahn“, 2002; „Die Poesie der russischen Küche.
Kulinarische Streifzüge durch die russische Literatur“ 2004.
UKB: 5,- € /2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder
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| Ausstellungseröffnung
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Montag, 19. Dezember 2005, 19.30 Uhr Neueste Zeichnungen und Aquarelle von
Überraschungen für Freunde der zarten, stimmungsvollen Bilder von Maria Leonene-Kopelew! Maria Leonene-Kopelew,
geb. 1932 in Berlin; 1936 Übersiedlung nach Moskau; Studium der Architektur in Moskau; Tätigkeit als
Architektin; 1970-1973 Lehrtätigkeit als Grafiklehrerin an der Grafik-Fakultät der Hochschule für
Pädagogik, 1991 Übersiedlung nach Australien und 1994 nach Köln; in zweiter Ehe verheiratet mit
Lew Kopelew.
Eintritt frei
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