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Januar I
Februar I
März I
April I
Mai I
Juni Juli I September I Oktober I November I Dezember | |||||||
| Januar | |||||||
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Liebe Mitglieder und Freunde des Lew Kopelew Forum!
Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführung
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Buchvorstellung mit Gespräch
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Donnerstag, 26. Januar 2006, 19.00 Uhr
Gerd Koenen, Moderation: Dr. Gasan Gusejnov,
Kulturwissenschaftler, Journalist, DW-WORLD.de, Universität Bonn Gerd Koenen ist Historiker und freier
Publizist. Neben seinen jüngsten Büchern zur Neuen Linken (Das rote Jahrzehnt und Vesper, Ensslin, Baader)
hat er in den neunziger Jahren eine Reihe von Arbeiten zur Geschichte des Kommunismus publiziert (wie Die
großen Gesänge und Utopie der Säuberungen). Von 1993 bis 1997 war Koenen Mitarbeiter Lew Kopelews am
Wuppertaler Projekt der „West-östlichen Spiegelungen“. Daraus entstand ein Sammelband: Gerd Koenen/Lew
Kopelew (Hrsg.): Deutschland und die russische Revolution 1917-1924 (München 1998).
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Buchvorstellung mit
Gespräch
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Dienstag, 31. Januar 2006, 19.00 Uhr
„Der heilige Doktor“
Dietrich M. Mathias, im Gespräch mit Herrn Prälat Dr. Helmut Moll, Köln. Dr. Friedrich
Joseph Haass wurde 1780 in Münstereifel geboren. Nach seinen medizinischen, naturwissenschaftlichen und
philosophischen Studien in Köln, Jena, Göttingen und Wien, wirkte Haass fast 50 Jahre als Arzt in Moskau.
Noch heute ist er in Russland gut bekannt und wird als Wohltäter der Armen sowie der nach Sibirien
verbannten Strafgefangenen verehrt. Durch unermüdlichen Einsatz und unerschrockenes Auftreten gelang es
ihm als Mitglied des Fürsorgekomitees für Gefangene, die medizinische Versorgung und Situation der
Strafgefangenen, besonders auf dem langen Marsch nach Sibirien, zu verbessern. In Deutschland sind
Leben und Wirken von Haass erst in jüngerer Zeit durch das Buch von Lew Kopelew: Der heilige Doktor
Fjodor Petrowitsch bekannt geworden.
Haass’ wissenschaftliche Arbeiten auf medizinischem und anderen Gebieten sind weniger bekannt geworden.
Sein umfangreichstes, in französischer Sprache verfasstes Werk, die Abhandlung über die Alexanderquellen,
wurde bis 2005 weder ins Russische noch ins Deutsche übersetzt, was besonders von den Medizinhistorikern
beider Länder vielfach bedauert wurde.
Haass berichtete hier über seinen zweimaligen Aufenthalt im nördlichen, erst seit Kurzem russischen
Kaukasus, wo er sich nach schwerer Erkrankung erholen wollte. Im Mittelpunkt seines Interesses standen
zunächst die Analyse der bekannten Mineralquellen und die Suche nach unbekannten. Die von ihm entdeckten
Quellen benannte er nach dem herrschenden Zaren Alexander I.
Seine Gedanken über den Schutz von Landschaft und Wald nehmen sich höchst aktuell aus.
Dietrich M. Mathias, Jahrgang 1940, ist Diözesanrichter a.D. und besitzt Lizenziat im Kirchenrecht.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses.
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| Februar | |||||||
| Lesung, Vortrag, Musik |
Donnerstag, 09. Februar, 19.00 Uhr
„Nimm mich unter Deine Flügel“ Ilana Shmueli - Paul Celan
Mitwirkende: Barbara Dommer - Lesung; Ilana
Shmueli und Paul Celan, beide sind zwischen den Weltkriegen in Czernowitz in der Bukowina geboren
und begegneten sich dort in ihrer Jugend. Dieser legendäre Ort vielfältiger Kultur, der einen enormen
Aufschwung am Ende der k.u.k.-Monarchie erlebte und noch unter der rumänischen Herrschaft nach 1918
davon profitierte, wurde in dieser Gestalt mit der Ermordung und Vertreibung seiner jüdischen Bewohner
während des zweiten Weltkrieges sowie durch die Zuteilung nach 1945 an die Sowjetunion vernichtet. Aber
die einmalige Atmosphäre aus der Blütezeit von Czernowitz wurde in zahlreichen literarischen deutschs
prachigen Werken wiedergegeben und festgehalten. Während sich Paul Celan nach Umwegen 1948 in Paris
niederließ, flüchtete Ilana Shmueli, die das Ghetto in Transnistrien überlebte, 1944 nach Palästina.
Sie studierte und arbeitete als Jugendtherapeutin, später als Übersetzerin und Dichterin in Jerusalem,
wo sie bis heute lebt. 21 Jahre später, 1965 in Paris, sah sie Paul Celan wieder. Seine einzige Reise
nach Israel 1969 und das Zusammensein dort mit ihr waren der Auftakt einer intensiven Beziehung, die
sich in dem umfangreichen Briefwechsel von Oktober 1969 bis April 1970 zu einem „poetischen Protokoll“
verdichtete. Im Jahr 2004 erschien dieser Briefwechsel im Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main. Außerdem
liegen von Ilana Shmueli publizierte Erinnerungen unter dem Titel „Sag, dass Jerusalem ist“ vor.
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Sozialhilfeempfänger.
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| März | |||||||
Podiumsgespräch![]() Foto: Adam Sauer, Pauci |
Montag, 13. März 2006, 19.00 Uhr
Die Ukraine vor den Parlamentswahlen
Mitveranstalter: Stiftung für polnisch-ukrainische Zusammenarbeit PAUCI.
Podiumsteilnehmer:
Moderation: Prof. Dr. Gerhard Simon Nach dem glanzvollen Sieg der friedlichen Revolution in der
Ukraine ist das erste Jahr der Präsidentschaft Juschtschenkos ein Jahr der Ernüchterung gewesen. Erfolge
stehen neben Misserfolgen und enttäuschten Erwartungen. Seit dem Zerwürfnis zwischen dem Präsidenten und
seiner ehemaligen Mitstreiterin Julia Timoschenko ist die politische Lage unbeständig. Die Umfragewerte
für die „Partei der Regionen“ des Ex-Premiers Janukowitsch – Erzrivale von Juschtschenko während der
Orangen Revolution – steigen, und die Partei hat gute Aussichten, die stärkste Fraktion im neuen Parlament
zu werden. Zugleich bleibt die Ukraine auf Demokratiekurs, das Zeitfenster für mehr Demokratie hat sich
nicht geschlossen.
Über die politische Lage vor den ukrainischen Parlamentswahlen und darüber, welchen Einfluss die Ergebnisse
auf die Erneuerung des Landes haben können, möchten wir mit unseren ukrainischen Gästen diskutieren.
Veranstaltung in deutscher und ukrainischer Sprache. Übersetzung: Nadja Simon
UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und Inhaber des Mobilitätspasses
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Ausstellungseröffnung![]() |
Mittwoch, 29. März 2006, 19.00 Uhr
Begegnung mit Theodor Herzen
Ein Künstler deutscher Herkunft im fernen Kirgistan
Eröffnung und Einführung:
Grußwort eines diplomatischen Vertreters der Kirgisischen Republik in Deutschland Musikalische Umrahmung
Herzens Vorfahren stammen aus Deutschland. Im 18. Jahrhundert wanderten sie in das Russland Katharinas
II. aus und wurden dort ansässig. Im Zuge sowjetischer Kollektivierungsmaßnahmen verschlug es seine Eltern
Ende der 20er Jahre nach Kirgistan. Dort wurde er 1935 geboren. Er wuchs im Talas-Tal auf, wo es bereits
seit 1882 eine deutsche Siedlung gab.
Leben und Schaffen Teodor Herzens sind daher eng mit Kirgistan verbunden. Als Motive für seine Bilder bevorzugte er Landschaften,
Portraits und Stillleben und hielt in Pastellbildern, Aquarellen und Zeichnungen das Leben in Kirgistan fest.
Er war ein begnadeter Illustrator und im großen Leserkreis bekannt durch seine Zeichnungen zu Tschingis
Ajtmatows Bestseller „Djamilja“. Weitere Höhepunkte im Lebenswerk Theodor Herzens sind die Illustrationen
zum kirgisischen Nationalepos „Manas“ und zum deutschen Nibelungenlied. 1998 ist er zum ordentlichen
Mitglied der Akademie der Künste der Kirgisischen Republik gewählt worden. Er verstarb nach langer
Krankheit am 29.06.2003 in Hürth bei Köln. Sein ausgesprochen vielseitiges künstlerisches Werk
schlägt eine Brücke zwischen Kirgistan und Deutschland. Noch wenige Tage vor seinem Tod sprach er
über ein Buch, das er den verfolgten Deutschen in Kirgistan widmen wollte.
Eintritt frei Dauer der Ausstellung 28. März - 25. April 2006
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| April | |||||||
| Podiumsdiskussion |
Freitag, 07. April 2006, 19.00 Uhr
Das politische Gespräch
"Schwierig? Armenien gestern und heute"
P o d i u m s t e i l n e h m e r:
Prof. Dr. Mihran Dabag, Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Bochum Moderation:
Heike Mund, freie Journalistin Veranstalter: Deutsch-Armenische Gesellschaft (DAG),
Lew Kopelew Forum Gründe, sich mit der Geschichte der Armenier zu beschäftigen, gibt es derzeit
genug. Nicht vergessen ist der Prozess gegen den Schriftsteller Orhan Pamuk, die Auseinandersetzung
um die Demonstrationen der Talaat-Pascha-Aktivisten am 18.3.2006 in Berlin, um den Film "Tal der Wölfe
– Irak".
UKB: 5,- € / 2,5 € für DAG- sowie LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Die Podiumsdiskussion ist eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung: Postkarten – eine Form von Erinnerungskultur Kunsthalle Lindenthal, 31.3.–25.4.2006 Die Ausstellung LIEBER BRUDER – Sireli Yeghpayrs – sorgte im letzten Jahr in Istanbul für Aufsehen und Erfolg. Der Sammler Orlando Carlo Calumeno stellte Teile seiner Postkartensammlung über das Leben der Armenier im Osmanischen Reich vor 100 Jahren zur Verfügung.
Der Konflikt zwischen der Türkei und Armenien bzw. Diaspora-Armeniern strahlt bis in die Gegenwart.
Eine Ausstellung bzw. ein Bildband wie "Lieber Bruder" ist eine vorsichtige Annäherung an die eigene
Geschichte und daher ein "Tabubruch", wie die langjährige Türkei-Journalistin Christiane Schlötzer es
formulierte. Vom 31. März bis 25. April 2006 ist diese Ausstellung in Köln in der Kunsthalle Lindenthal, Aachener Str. 222, im Bezirksrathaus zu sehen.
Die Deutsch-Armenische Gesellschaft (DAG) wurde 1914 in Berlin gegründet. Gründungsmitglied war u.a.
J. Lepsius. Lepsius' Initiative erfolgte vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Lage für die
Armenier im Osmanischen Reich. Diese sollte ein Jahr später in den Genozid an 1,5 Millionen
Armeniern münden. Vor allem durch die Bemühungen Lepsius' wurde das Ausmaß dieses Völkermords
in Deutschland erst bekannt. [ nach oben ]
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| Politische Gespräche im Forum |
Freitag, 21. April, 19.00 Uhr
20 Jahre nach Tschernobyl Streng geheim: Umweltzerstörung
& Zensur In Zusammenarbeit mit der Greenpeace-Gruppe Köln Grigorij Pasko, Russland,
und Volker Braun, Greenpeace Köln, im Gespräch mit Dr. Elisabeth Weber
, eh. Referentin für Polen und Russland in der Bundestagsfraktion der Grünen Über drei Jahre saß der russische
Umweltjournalist Grigorij Pasko in russischen Arbeitslagern im Fernen Osten Russlands. Sein
„Verbrechen“: Er hatte als Journalist über die Verklappung von radioaktivem Müll in den
pazifischen Ozean berichtet, und dabei auch mit japanischen Journalisten zusammengearbeitet.
Dies trug ihm den Vorwurf der „Spionage“ und eine mehrjährige Lagerhaft ein. Zahlreiche
Organisationen, u.a. Amnesty International, hatten sich für die Freilassung des
„Gewissenshäftlings“ Grigorij Pasko eingesetzt.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Lesung
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Donnerstag, 27. April, 19.00 Uhr
Abend der ukrainischen Literatur: Borys Antonenko-Dawydowytsch
Einführung in Biographie und Werk, Leseproben auf Ukrainisch: Nadja Simon Lesung auf Deutsch: Bernt Hahn
Moderation: Maria Klassen Borys Antonenko-Dawydowytsch (1899-1984) gehört zu der in Deutschland
gänzlich unbekannten Generation der so genannten "erschossenen Wiedergeburt", zu der außerdem noch u.a.
solche Schriftsteller wie Mykola Chwyljowyj, Evgen Pluschnyk, Walerjan Pidmohylnyj, Hryhorij Kossynka,
Arkadij Ljubtschenko u.a. gehörten. Ihre Vertreter waren ursprünglich von der Hoffnung beseelt, ihr Land
könnte nach den Jahrhunderten der staatlichen Nichtexistenz so etwas wie eine Wiedergeburt erleben,
zunächst in der Zwischenkriegszeit und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg. Alle diese Hoffnungen haben
sich in kürzester Zeit als trügerisch und für ihre Träger als lebensgefährlich erwiesen. Beinahe
sämtliche Vertreter dieser Generation und dieser geistigen und politischen Haltung sind nicht
natürlichen Todes gestorben, sie wurden als Staatsfeinde und Dissidenten verfolgt, drangsaliert,
verhaftet, verbannt, erschossen. Auch das Leben und Schaffen von Antonenko-Dawydowitsch war, nach den
ersten Erfolgen in den 1920er Jahren, durch Unterdrückung, 20jährige Lagerhaft und erneute Unterdrückung
der (diesmal so genannten) „erstickten Wiedergeburt“ (Vertreter u.a.: Wasyl Stus, Anatolij Martschenko)
in den 1970er Jahren geprägt. Manche Manuskripte sind durch den KGB unwiederbringlich vernichtet worden.
Die meisten Erzählungen konnten erst nach dem Ende des kommunistischen Regimes erscheinen. Diese
Erlebnisse wurden zum Motor und zu einem der Hauptthemen seiner literarischen Arbeit: Antonenko-
Dawydowitsch stellte Menschen vor dem Hintergrund des Grauens dar. Erstaunlicher- und bewundernswerterweise
vermochte er es jedoch, trotz dieses schweren Schicksals, auch in der Dunkelheit das Licht zu sehen, und -
noch überraschender – dank seinem nicht zu brechenden Humor seinen Erzählungen eine stark lebensbejahende
Note zu verleihen. Bezeichnend für Antonenko-Dawydowitsch ist auch sein unverwechselbarer, glänzender Stil,
galt doch seine besondere Liebe der Schönheit der ukrainischen Sprache.
Künstlerische Umrahmung: Fotoausstellung
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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| Mai | |||||||
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Literarisch-musikalische Soirée
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Freitag, 19. Mai 2006, 19.00 Uhr
Heinrich Heine bei Lew Kopelew "Ein Dichter kam vom Rhein"
Literarisch-musikalische Soirée Im Heinrich-Heine-Jahr, dem Geburtstag Frieder Anders, Bariton / Stella Goldberg, Klavier
1. Teil – die jungen Jahre: Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Bonn, Göttingen, Hamburg
2. Teil - Taufe - das Meer - Emigration - Liebe in Paris - Matratzengruft Bernt Hahn, Schauspieler. Nach dem Abitur Ausbildung an der staatlichen
Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Über dreißig Jahre ohne Unterbrechung als Schauspieler an
diversen Theatern tätig, u. a. Schauspiel Köln, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Frankfurt,
Bochumer Schauspielhaus. Seit einigen Jahren Freiberufler mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit Sprache.
Engagements bei allen deutschen Rundfunkanstalten. Eigene literarische Programme, aufgeführt im In-
und Ausland. Frieder Anders studierte Musikwissenschaft und Schauspiel in Frankfurt/M. und
New York und arbeitete bei Theater, Funk und Fernsehen als Schauspieler und Regisseur. Gesangsausbildung
bei Dietburg Spohr, Leiterin des „ensemble belcanto“, Frankfurt/M. Stella Goldberg absolvierte
die Zentrale Moskauer Musikschule und schloß das Moskauer Tschaikowski-Konservatorium mit Auszeichnung
ab. Ihr Lehrer war der in Russland berühmte Pianist Lew Oborin. Nach dem Hochschulabschluß wirkte sie
als Konzertpianistin und Klavierpartnerin für Kammermusik in Moskau, St. Petersburg und im ganzen
Gebiet der ehemaligen UdSSR sowie im Ausland. Seit 1992 lebt sie in Frankfurt/M. und ist als
Konzertpianistin und Klavierpädagogin tätig.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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| Juni | |||||||
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Buchvorstellung mit Diskussion
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Donnerstag, 08. Juni 2006, 19.00 Uhr
Buchvorstellung mit Diskussion: Moderation: Dr. Elisabeth Weber,
eh. Referentin für Polen und Russland in der Bundestagsfraktion der Grünen Micha Brumlik legte eine
Streitschrift für eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur vor. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges
flohen Millionen Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, unzählige wurden Opfer von Raub, Mord
und Vergewaltigung. Micha Brumliks differenzierte Analyse zeigt einen Weg, sich dieser Geschichte zu stellen
und einen Ton für die Debatte zu finden, der allen Opfern gerecht wird.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
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| Neue Konzertreihe im LKF
Konzerte der Anton Rubinstein Akademie Unsere neue Konzertreihe, die in Zusammenarbeit mit „Kawai-Piano“, Krefeld, organisiert wird, präsentiert hochbegabte Nachwuchspianisten der berühmten Russischen Klavierschule. Der in Köln lebende junge russische Pianist Igor Kirillov, den Sie aus verschiedenen Auftritten im Lew Kopelew Forum bereits kennen, eröffnet unsere neue Konzertreihe mit einem Schubertabend. Die Meisterklasse von Prof. Vera Gornostaeva vertritt der 19-jährige Andrej Jaroschinski, der jüngste Finalist des letzen Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Der aus Taschkent stammende Eldar Nebolsin gehört wohl zu den erfolgreichsten Meisterschülern von Prof. Dmitri Bashkirov und ist Gewinner des 1. Preises beim Svjatoslav-Richter-Klavierwettbewerb in Moskau. Die Klavierschule von Prof. Eliso Wirsaladse wird von Maria Masycheva, Preisträgerin zahlreicher Wetbewerbe, vorgestellt. Die Konzertreihe 2006 wird mit einem Auftritt von Studenten der Anton Rubinstein Akademie beschlossen, der den Titel „Dmitri Schostakowitsch und russische Klaviermusik des XX Jh.“ trägt. | |||||||
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Klavierabend
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Montag, 19. Juni 2006, 19.00 Uhr
I G O R K I R I L L O V Franz Schubert(1797-1828) Igor Kirillov wurde in Dubna, Russland, geboren.
Seinen ersten Klavierunterricht hat er mit 6 Jahren in seiner Heimatstadt bekommen. Die erste Ausbildung
in den Fächern Klavier und Kammermusik schloss er 1999 an dem Moskauer Gnessin Musikcollege ab. Aufgrund
seiner Begabung wurde er zum Studium in Deutschland in die Meisterklasse von Alla Blatow befördert. Zurzeit
profitiert er von der musikalischen Weiterbildung an der Internationalen Anton-Rubinstein-Akademie für
Klavier und Kammermusik in Düsseldorf. Gleichzeitig steht er vor dem Abschluss seines Studiums an der
Folkwang Hochschule für Musik Essen. Während seines Aufenthaltes in Deutschland sammelte Igor Kirillov
bereits Aufnahmeerfahrungen bei WDR 3 und Konzerterfahrungen unter anderem im Opernhaus Köln, Konzertsaal
des Steinway-Hauses Heinersdorff in Düsseldorf, im Lew-Kopelew Forum in Köln, im Bochumer Thürmer-Saal,
im Baal-Saal in Aachen, und in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.
Eintritt 12 €, ermäßigt 6 €. Für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der
Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen.
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| Vorschau: Mittwoch, 6. September 2006 um 19 h Andrej Jaroschinskij Scarlatti Chopin Rachmaninov
Dienstag, 3. Oktober 2006 um 19 h
Dienstag, 28. November 2006 um 19 h
Mittwoch, 6. Dezember 2006 um 19 h | |||||||
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| Juli | |||||||
| Vortrag mit Diskussion |
Donnerstag, 06. Juli 2006, 19.30! Uhr
Frau Prof. Dr. Margareta Mommsen Moderation: Prof. Dr. Angelika Nußberger, M.A., Direktorin des
Instituts für Ostrecht der Universität zu Köln Mitveranstalter: Institut für Ostrecht der Universität
zu Köln, NRW-Zweigstelle der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), Lew Kopelew Forum.
* * *
Vom 07. Juli bis zum 07. August 2006 bleibt das Lew Kopelew Forum geschlossen.
Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführerin wünschen Ihnen eine erholsame
Sommerzeit! Wir hoffen, Sie nach der Sommerpause bei uns wieder begrüßen zu können.
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| September | |||||||
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Klavierabend
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Mittwoch, 06. September 2006, 19:00 Uhr
in der Reihe:
Andrej Jaroschinskij
Andrej Jaroschinskij wurde 1986 in Kiew/Ukraine (damals SU) geboren. Mit Andrej haben
wir einen jungen russischen Pianisten zu Gast, dessen künstlerischer Ausgangspunkt das
Tschaikowski-Konservatorium in Moskau ist: Andrej studiert dort in der Klasse der
indernational hoch renommierten Vera Gornostaeva, die schon viele Talente in eine
Konzertlaufbahn geführt hat. Beim letztjährigen Chopin Wettbewerb in Warschau nahm
Andrei als einer der Jüngsten teil und schaffte es, sich gegen enorme internationale
Konkurrenz bis ins Finale zu behaupten. Für einen neunzehnjährigen Pianisten und bei
den hohen professionellen Anforderungen dieses Wettbewerbs war das eine musikalische
Glanzleistung. Weitere Auszeichnungen von Andrej: der 1. Preis beim internationalen
Klavierwettbewerb in Athen, der 2. Preis beim Carl Czerny Wettbewerb in Prag, der 3.
Preis beim internationalen Emil Gilels Wettbewerb in der Ukraine und der 5. Preis
beim Rubinstein Memorial Wettbewerb in Polen.
Eintritt 12 €, ermäßigt 6 €. Für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und
Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen.
Vorschau:
Dienstag, 28. November 2006, 19 h:
Mittwoch, 6. Dezember 2006, 19 h:
spielen Werke von
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Abend der ukrainischen Literatur
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Dienstag, 12. September 2006, 19:00 Uhr
WASSYL STUS - Leben und Werk
Szenische Lesung
Nachdichtung und Übersetzung von Rolf-Dietrich Keil, Anna-Halja Horbatsch u. a.
Wassyl Stus (1938-1985), ukrainischer Dichter, Literaturkritiker und Übersetzer von Goethe, Hölderlin und
Rilke, gehörte zur Dichtergruppe der „Schestydessjatnyky“ (Die „1960er“), die nach der Stalin-Ära das
ukrainische literarische und kulturelle Leben entscheidend beeinflusst haben. Er war einer der
engagiertesten Vertreter der ukrainischen kulturellen Autonomie in den 60er Jahren.
Als er 1965 an einer Protestaktion gegen die Inhaftierung ukrainischer Intellektueller nahm, kostete es
ihn den Arbeitsplatz. Er nahm Arbeiten auf dem Bau, als Heizer und in einem Konstruktionsbüro an und
hatte parallel eine sehr produktive dichterische Phase. Seine Gedichte und Artikel erschienen nach 1970
jedoch ausschließlich im ukrainischen Samisdat.
1972 rollte eine große Verhaftungswelle über die ukrainischen Städte. Vielen führenden Bürgerrechtlern
wurde der Prozess gemacht. Wassyl Stus wurde zunächst zu acht und später zu fünfzehn Jahren Haft und
Verbannung verurteilt. 1985 wurde er von einer internationalen Gruppe von Menschenrechtlern und
Künstlern zum Literaturnobelpreis vorgeschlagen. Im September desselben Jahres starb er in einem
Lager bei Perm (Ural).
Während seiner Haft- und Verbannungszeit hörte Stus nicht auf zu dichten, zu übersetzen und zu schreiben.
Viele seiner Manuskripte sind vom KGB und von der jeweiligen Lagerleitung beschlagnahmt und wahrscheinlich
vernichtet worden. Doch ein beträchtlicher Teil seiner Werke konnte herausgeschmuggelt werden. Der fast
vollständige literarische und epistolare Nachlass von Stus wurde in den 1990er Jahren in Kiew herausgegeben
und umfasst sechs Bände.
Lew Kopelew setzte sich mit aller Kraft für den Bürgerrechtler Stus ein und schätzte ihn sehr als Dichter.
Im Vorwort zu der deutschsprachigen Stus-Publikation „Ein Dichter im Widerstand“ schrieb Kopelew: „Wassyl
Stus ist ein metaphysisch-reflektierender Visionär, der Worte wie Juwelen schleift und leuchten lässt…“
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Literarisch-musikalisch- historischer Abend |
Donnerstag, 21. September 2006, 19:00 Uhr
In der Reihe – „Europäische Städtebilder“
O D E S S A
Helmut Braun - Moderation und geschichtlicher Abriss
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Gespräch![]() |
Samstag, 23. September, (Achtung - veränderte Zeiten!) 18.00 Uhr
Swetlana Gannuschkina
wird von Helmut Lippelt, Übersetzung: Bernhard Clasen,
Arbeitsgruppe „Karabach-Konflikt“. Frau Gannuschkina vertritt die russischen Menschenrechtsorganisationen
„Memorial“ und das Komitee „Bürgerbeteiligung“. Sie arbeitet schwerpunktmäßig zu den kriegerischen
Konflikten in der ehemaligen Sowjetunion. Als Vorsitzende des „Komitees Bürgerbeteiligung“ gilt
sie als eine der wichtigsten russischen Flüchtlingsexpertinnen. Frau Gannuschkina ist Mitglied
im Menschenrechtskomitee von Präsident Putin, erhielt 2003 den Menschenrechtspreis von Amnesty
International (Deutsche Sektion) und am 20. Juni 2004 den mit 100.000 $ dotierten Nansen-Preis
des Flüchtlingshilfswerkes der UNO. Mit einem russlandweiten Beratungsnetzwerk hat sie ein
regierungsunabhängiges Netzwerk aufgebaut, das Flüchtlingen in ganz Rußland Beratung und
Unterstützung anbietet. Sie ist eine von 1000 für den Friedensnobelpreis 2005 vorgeschlagenen
Frauen. ( http://1000peacewomen.org/ ). Swetlana Gannuschkina hält sich mehrmals im Jahr
in Tschetschenien auf.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache
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| Oktober | |||||||
Klavierabend![]() |
Dienstag, 03. Oktober 2006, 18:00 Uhr !!!
in der Reihe:
Armen Babakhanian Armen Babakhanian, der Pianist
aus Armenien, war erfolgreich bei den größten und heute wichtigsten internationalen Klavierwettbewerben:
Er wurde mit Preisen in Dublin und Leeds, beim Bachauer-, Van Cliburn-, und Kapell-Wettbewerb ausgezeichnet
und wird zu Auftritten in der ganzen Welt eingeladen. Er konzertrierte in den USA, Canada, Japan, England,
Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Spanien; dabei war er, unter anderem, Solist solcher
Orchester wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle, dem Royal Philharmonic
Orchestra, Royal Scottish National Orchestra, Irish National Symphony, in den USA dem National Symphony
Orchestra, Dallas Symphony, in Russland der St. Petersburg Philharmonie unter Yuri Temirkanov, dem Moscow
Philharmonic- unter Valery Gergiev und dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv.
Babakhanians Aufführung des Klavierquintetts von Schostakovitsch mit dem Takács Quartet während des
Santander Festivals in Spanien wurde mit dem Preis für die beste Kammermusik ausgezeichnet. Seine
Konzerte wurden von Fernsehanstalten wie BBC, PBS (USA), ORF und RAI ausgestrahlt.
Zusätzlich zu seiner Karriere als Konzertpianist wird Armen Babakhanian heute oft selbst in Juries
internationaler Wettbewerbe eingeladen. 1999 gründete er den Wettbewerb Armenian-Legacy in Yerevan,
dem er als Artistic Director vorsteht. Darüber hinaus unterrichtet er in zahlreichen Meisterkursen
in Russland, England, Spanien, Japan und den USA. Heute ist Armen Babakhanian Professor am Staatlichen
Komitas-Konservatorium in Yerevan.
2003/04 spielte Armen Babakhanian in Japan, USA, Kanada, Australien, Finnland und Frankreich.
Seine Reiseplanung für 2005/06 führt ihn nach Schweden, Dänemark, Slowenien, Schweiz, Litauen,
Russland, USA, China, Israel, Argentinien und...zu uns.
Eintritt 12,- € Ermäßigt 6,- €. Für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins
Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden
sind willkommen.
Vorschau: spielen Werke von
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| Podiumsgespräch |
Montag, 09. Oktober 2006, 19:00 Uhr
Das Gespräch von Elisabeth Weber mit am 09. Oktober 2006 Wir bitten um Entschuldigung
Podiumsgespräch mit den führenden Mitgliedern der russischen Menschenrechtsorganisation
„Memorial“: Irina Scherbakowa, Lena Shemkowa Moderation: Dr. Elisabeth Weber,
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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| Literarischer Abend |
Donnerstag, 19. Oktober 2006
Adam Soboczynski liest aus seinem Buch
„Polski Tango", Aufbau-Verlag, 2006
ACHTUNG: Veranstaltungsort: !!! Veranstaltungszeit: 20.00 Uhr
Mit Charme, Witz und Schärfe hinterfragt Adam Soboczynski die Polenklischees der Deutschen und
erklärt, warum die polnische Putzfrau inzwischen eine Russin ist. Seine Reise führt ebenso
durch die DDR wie durch die alte und neue Bundesrepublik, sie endet im Herzen Europas.
„Adam Soboczynski ist ein kluger, aufmerksamer Grenzgänger zwischen Polen und Deutschland.
Seine Erzählungen von Putzfrau, Päpsten und Postkommunisten sind intim und zugleich politisch,
ebenso lehrreich wie berührend.“ (Jörg Lau, „Die Zeit“)
Mitveranstalter: Forum Paul-Gerhardt-Kirche Förderverein e.V., Lew Kopelew Forum
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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| Vortrag mit Diskussion |
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19.00 Uhr
Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, „Moskau, das dritte Rom“ Einführung: Prof. Dr. Angelika Nußberger, Mitveranstalter: Institut
für Ostrecht der Universität zu Köln, NRW-Zweigstelle der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO),
Lew Kopelew Forum.
Eintritt: frei
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| November | |||||||
| Vortrag mit Diskussion |
Freitag, 03. November 2006, 19.00 Uhr
„Grauen und Grandezza des 20. Jahrhunderts“
Präsentation des Osteuropa-Sonderhefts
mit: Jascha Nemtsov (Klavier) und Manfred Sapper (Chefredakteur „Osteuropa“)
In Zusammenarbeit mit der Anton-Rubinstein-Akademie, Düsseldorf
Dmitri Schostakowitsch ist auch im Jahr seines hundertsten Geburtstages ein Rätsel. Kein zweiter Komponist
des 20. Jahrhunderts hat ein Œuvre hinterlassen, das so reich ist an Brüchen. Exzessive Extrovertiertheit
und extreme Introvertiertheit, Expressivität und Unbestimmtheit stehen nebeneinander. Kaum ein Komponist
verfügte über eine solche Gabe, Vertrautes mit Unvertrautem und Innovation mit Klassischem zu verbinden.
Obwohl selbst ein begnadeter Pianist und Tonkünstler, wurde er wie kein anderer Komponist jahrzehntelang
mit außermusikalischen Maßstäben gemessen und politisch gedeutet. Für die einen ist er der Staatskomponist
der Sowjetunion, ausgezeichnet mit Stalinpreisen und Leninorden. Für die anderen ist er Opfer eines
totalitären Systems, seine Musik Ausdruck des Widerstands gegen Repression und Leiden im Stalinismus.
Im vorgestellten Themenheft von Osteuropa versuchen internationale Musikwissenschaftler, Musiker und
Journalisten das Rätsel Schostakowitsch zu lösen. Ihr Zugang ist vielfältig: historisch, musiksoziologisch,
werkimmanent, doch immer anregend. Über Musik zu lesen oder zu reden, ohne sie zu hören, verbietet sich
von selbst. Deshalb bietet der Musikwissenschaftler und Pianist Jascha Nemtsov, der auch im Heft als
Autor vertreten ist, mehr als nur eine Hörprobe an. Er interpretiert unter anderem Werke von den
Zeitgenossen Lourié, Vajnberg und natürlich von Schostakowitsch. Denn eines ist kein Rätsel: Etliches
von Dmitri Schostakowitschs Musik ist exzellente Musik.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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| Podiumsgespräch |
Dienstag, 07. November 2006, 19:00 Uhr
75 Jahre Moskauer Literaturzeitschrift „Znamja“
Podiumsgespräch mit Sergej Cuprinin, Chefredakteur, und
Moderation: Daniil Chkonia,
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum Osteuropa der Universität zu Köln
Obwohl das Phänomen der Zeitschriftenredaktionen, die über ihre „bloßen“ literarischen Aufgaben hinaus zu
politisch-moralischen und intellektuellen Autoritäten aufsteigen, allgemein bekannt ist, nahm das Phänomen
in der Sowjetunion und nimmt es weiterhin in Russland eine - aus westlicher Sicht - geradezu beneidenswerte
Rolle ein, erfreuen sich die Almanach-Zeitschriften dort ja einer ganz besonderen Anerkennung und können
dauerhaft bestehen, wie wohl kaum woanders. Im Podiumsgespräch wird auf die ereignisreiche Vergangenheit
der Zeitschrift, eingebettet in die Geschichte des Landes, zurückgeblickt, und namhafte Autoren, die
in „Znamja“ veröffentlicht wurden, vorgestellt.
Veranstaltung in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
Informationen über weitere Veranstaltungen:
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Internationaler Literaturabend: Lesung mit Performance und Diashow |
Freitag, 10. November 2006, 19.00 Uhr
Das Buch des Jahres und
Es wirken mit:
Moderation: Krikor Manugian, Performancekünstler
Orhan Pamuk ist der international bekannteste türkische Gegenwartsschriftsteller. Seine Themen sind das
Mit- und Gegeneinander von Orient und Okzident sowie die osmanisch-türkische und die europäische
Geschichte. In seiner Heimat brachte er mehrfach Nationalisten gegen sich auf und musste sich wegen
"Herabsetzung des Türkentums" vor Gericht verantworten.
Im vergangenen Jahr ist er bereits mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden,
momentan gilt er als der aussichtsreichste Kandidat für den diesjährigen Literatur-Nobelpreis.
Die Werke des 54-jährigen wurden in 34 Sprachen übersetzt. Zu seinen bekanntesten Titeln zählen "Die
weiße Festung", "Rot ist mein Name" und zuletzt "Schnee".
„Schnee“ ist eine Reise in die Provinz, die gleichwohl zielgenau ins Zentrum der Türkei führt.
Orhan Pamuk erzählt davon mit der Intensität und der Fantasie der größten Autoren unserer Zeit.
Ein wunderbares Epos, das mal ernst und mal heiter stimmt - Weltliteratur eben. (ksta)
Der Roman um Liebe und Fanatismus, Tradition und Moderne steht im Mittelpunkt der Aktion „Ein Buch
für die Stadt“, die vom Kölner Literaturhaus und dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gemeinsam und bereits
zum vierten Mal durchgeführt wird.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger, Rentner.
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Lesung Literatur-Geschichte-Politik |
Montag, 13. November 2006, 19.00 Uhr
György Dalos liest aus seinem neuen Buch, Moderation: Dr. Elisabeth Weber,
György Dalos’ Buch über den Aufstand in Ungarn verleugnet nicht, das Werk eines Schriftstellers zu sein.
Er erzählt aus der Sicht der Protagonisten – der führenden Politiker wie der einfachen Leute – eindringlich
und bewegend den Verlauf des Aufstandes bis zu seinem tragischen Ende.
Der ungarische Volksaufstand (23. Oktober – 4. November 1956) wurde von niemandem geplant. Er brach als
spontaner Protest gegen die Lüge und Gewalt der Diktatur unter Mátyás Rákosi (1949–1953) sowie die
Verhinderung der Reformen unter Imre Nagy (1953–1955) aus. Auf die ursprünglich friedliche
Demokratiekundgebung der Universitätsjugend antwortete die erschrockene KP-Führung mit einer
Bitte an Moskau um Hilfe. Die Intervention der sowjetischen Armee löste einen bewaffneten
Widerstand aus, in dem ein paar Tausend Freischärler mit ihrer Taktik der Stadtguerilla
einige Erfolge gegen die Besatzer erreichen konnten. Die Regierung von Imre Nagy gab allmählich
den Forderungen der Straße nach: Sie akzeptierte das Mehrparteiensystem, erklärte den Austritt
des Landes aus dem Warschauer Vertrag und die Neutralität Ungarns nach österreichischem Muster.
Die Sowjetunion begann mit dem Rückzug ihrer Truppen aus Budapest. Einige Tage lang erschien eine
friedliche Weiterentwicklung möglich. Diese Hoffnungen wurden jedoch durch den erneuten sowjetischen
Einmarsch zerstört.
Dalos’ Chronik des Aufstandes fasst die Ereignisse auf der Grundlage neuester Kenntnisse –
nach Öffnung der Archive – und zahlreicher Interviews mit Zeitzeugen prägnant zusammen. 17 Aufnahmen des
Magnum-Photographen Erich Lessing, der für seine Reportagen über die ungarische Revolution den American
Art Directors Award erhielt, illustrieren den Band. György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt
heute als freier Schriftsteller in Berlin. Er war bis 1999 Leiter des ungarischen Kulturinstituts in
Berlin und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 1995
und 2000 der Goldenen Plakette der Republik Ungarn.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger, Rentner.
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| Vortrag |
Dienstag, 21. November 2006, 17.30 Uhr !!!
Ort: Vortrag in deutscher Sprache von
P r o f. V l a d i m i r K o l j a z i n, Moskau
Das Überleben des russischen Intellektuellen. Eine persönliche Zufallssache. (CASUS PRIMUS)
Unverbindliche Bemerkungen, unvermeidliche Konnotationen
Eine gemeinsame Veranstaltung des Lew Kopelew Forums und des Zentrum Osteuropa der Universität zu Köln
Prof. Wladimir Koljasin (geb. 1945) ist Kunsthistoriker, Theaterhistoriker, Germanist, leitender
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Staatlichen Instituts für Kunstgeschichte in Moskau.
Eintritt frei
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Klavierabend![]() |
Dienstag, 28. November 2006, 19.00 Uhr
Klavierabend in der Reihe: Maria Masychewa spielt
Maria Masycheva wurde 1982 in Moskau in einer Familie von Musikern geboren. Sie erhielt ihren ersten
Klavierunterricht bei Tatiana Rakova an der Musikschule des akademischen College in Moskau. Von 1997
bis 2001 studierte sie dann am College selbst in der Klasse von Vera Khoroshina. Seit 2001 ist sie
Studentin des Moskauer Tchaikovsky Konservatoriums und Schülerin in der Klasse von Eliso Virsaladze.
Maria hat trotz ihrer Jugend häufig Konzertauftritte und spielte in fast allen Moskauer Sälen Konzerte.
Darüber hinaus trat sie bei internationalen Festivals auf: 1997 in Tver, Russland, 2000 in Graz, Eisenerz,
Püllau, Österreich, 2000 in Samara und 2004 in Petrozavodsk.
Maria hat eine ganze Anzahl von nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen: 1993, 1994,1998
Wettbewerbe für junge Pianisten in Moskau; 2001 den internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland, USA;
ebenso 2001den 6. Preis beim internationalen Klavier Wettbewerb Tbilissi, Georgien; 2004 den 5. Preis
beim Vianna da Motta Wettbewerb in Lissabon.
Seit ihrem 9. Lebensjahr ist Maria ständig Solistin des Kammerorchesters "Cantus Firmus" in Moskau, mit
dem Dirigenten Alexander Khurgin. Außerdem trat sie mit dem Moskauer Staatlichen Sinfonieorchester auf,
Dirigent Dmitri Orlov. Weitere Orchester sind die Philharmonie von Samara, das Philharmonische Orchester
von Petrozavodsk, die London Chamber Group.
Trotz ihres jungen Alters hat Maria in ihrem Repertoire bereits 15 Soloprogramme, darin das ganze erste
Heft des Wohltemperierten Klaviers von Bach und insgesamt 21 Klavierkonzerte mit Orchester. Ihr Talent
wurde von zeitgenössischen Musikern von internationaler Reputation hoch gelobt, u. a. von Walter
Blankenheim, Valery Afanasiev und Dang Thai Son.
Eintritt 12 €, ermäßigt 6 €. Für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde
und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen.
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Literaturabend![]() |
Donnerstag, 30. November 2006, 19.00 Uhr
Richard Wagner
„Der deutsche Horizont.
Moderation: Dr. Elisabeth Weber
Zum Buch: Deutschland ist ein Patient. Doch nicht der Körper ist krank, es ist die Seele. Seit 1989, als
alle Werte plötzlich untauglich wurden, herrscht eine große Verunsicherung. Mit der Wiedervereinigung
wurden alle Kategorien auf einen Schlag ungültig - Gleichheitsdoktrin des Ostens wie der Individualismus
des Westens. Auch die vielbeschworene Formel von der "Berliner Republik" kann nicht darüber hinwegtäuschen,
dass es dem vereinigten Deutschland an Identität und Visionen mangelt. Die Unfähigkeit zur Zuversicht
ist offenbar, sie liegt im kollektiven Bewusstsein seit 1945 begründet. Richard Wagner, geboren
1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist und veröffentlichte Lyrik und
Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien im Jahr 1987 und
lebt seitdem als freier Schriftsteller in Berlin. Er gewann zahlreiche Preise und Stipendien. Weitere
Werke: "Ausreiseantrag. Begrüßungsgeld" (Erzählungen, 2002), "Miss Bukarest" (Roman, 2001), "Der
leere Himmel" (Essay, 2003).
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger, Rentner
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| Dezember | |||||||
Gespräch![]() Professor Hans Küng
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Samstag, 02. Dezember 2006, 19:00 Uhr
der Preisträger des Professor Hans Küng im Gespräch mit Dr. Ulrich Harbecke
Dr. Ulrich Harbecke, geb. 1943 in Witten, studierte Theater- und Musikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte in Köln und Wien; Promotion 1969; Redakteur beim WDR (Fernsehen). Zahlreiche Auszeichnungen. Publikationen von Sachbüchern und Romanen, u. a. Auf Leben und Tod (1973), Abenteuer Bundesrepublik (1983), Der gottlose Pfarrer (1995). Andere Titel von Ulrich Harbecke: „Nix verraten dich, Grupello!“; „Mantel, Schwert und Feder, St. Martins Ritt durch die deutsche Literatur, Literarische Parodien“; „Der gottlose Pfarrer“ - Roman; Der gläubige Kardinal“ – Roman; „Literadatsch“- Literarische Parodien.
Eintritt nur mit persönlicher Einladung
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| Preisverleihung |
Sonntag, 03. Dezember 2006, 11:00 Uhr
Kassenhalle der Kreissparkasse Köln,
Verleihung des Lew Kopelew Preises
Professor Hans Küng Laudatio: Bundesrätin Micheline Calmy-Rey,
Eintritt nur mit persönlicher Einladung
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Klavierabend![]() |
Mittwoch, 06. Dezember 2006, 19:00 Uhr
in der Reihe
Dmitrij Schostakowitsch und die
Studierende der Anton Rubinstein Akademie: spielen außer Schostakowitsch: A. Schnittke,
R. Schtschedrin, S. Prokofieff, G. Ustwolskaja, I. Strawinsky.
Eintritt: 7,50 €, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und
Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen
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Lesung und Fotoausstellung![]() |
Freitag, 15. Dezember 2006, 19:00 Uhr
Tatiana Kuschtewskaja «Hier liegt ein Freund Puschkin... ».
Musikalische Umrahmung:
Mit sibirischem Tee, sibirischen Plätzchen und Zedernnüssen
Was für Paris die Friedhöfe Montmartre, Montparnasse und Père Lachaise, das sind für Moskau der Donskoje-,
der Neujungfrauen- und der Wagankowskoje-Friedhof. Auf dem Neujungfrauenfriedhof findet man die Gräber von
Gogol und Tschechow, von Prokofjew und Schostakowitsch, auf dem »Donskoje« die der berühmtesten Spione der
Sowjetunion – und wie man auf dem Père Lachaise zum Grab von Jim Morrison pilgert, so sucht man auf dem
»Wagankowo« das des legendären Sängers Igor Talkow auf. Und auch hier zeigt sich, dass die Persönlichkeit
des Toten sich oft bereits an seiner Grabstätte ablesen lässt.
Tatjana Kuschtewskaja unternimmt nach ihren kulinarischen Streifzügen durch die russische Literatur
ausgedehnte Spaziergänge über die Friedhöfe Russlands, und wieder weiß sie eine Fülle von Geschichten
um berühmte Verstorbene zu erzählen. Und ganz nebenbei erfährt man Faszinierendes und Lehrreiches über
verschiedene Formen von Grabkreuzen, Besonderheiten russischer Beerdigungsbräuche und Trauerrituale oder
über die Spezies der Friedhofsbettler. Der mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotografien versehene Band ist
eine kleine Kulturgeschichte des Todes in Russland ebenso wie eine keineswegs morbide Sammlung von
Anekdoten über den Tod im Leben und das Leben im Tod.
Tatjana Kuschtewskaja geboren 1947 in der Turkmenischen SSR in der Wüstenoase Dargan-Ata, verbrachte
ihre Kindheit in der Ukraine; Studium der Musikpädagogik an der Musikhochschule von Artjomowsk (Diplom);
arbeitete acht Jahre lang als Musikpädagogin in Jakutien; 1976-1981 Studium an der Fakultät für
Drehbuchautoren der Filmhochschule Moskau (Diplom), wo sie 1983-1991 einen Meisterkurs für Drehbuchautoren
leitete und als freie Journalistin tätig war; verfasste zahlreiche Drehbücher und Reportagen; unternahm
Reisen durch alle Regionen der ehemaligen UdSSR; lebt seit 1991 in Deutschland. Veröffentlichungen
(in deutscher Sprache): »Ich lebte tausend Leben«, Velbert 1997; »Russische Szenen«, Berlin 1999;
»Transsibirische Eisenbahn«, Berlin 2002.
Fotoausstellung Janina Kuschtewskaja (Tochter der Autorin): 20 Schwarz-weiß-Bilder russischer
Grabmäler
Janina Kuschtewskaja wurde 1974 geboren in Lensk (Jakutien/Russland). Sie besuchte eine private
Kunstschule in Moskau und schloss 2002 ein Kunststudium an der Moskauer Theaterakademie ab. Sie
lebt in Moskau.
Von ihren Friedhofs-Fotografien – darunter Kuriositäten wie das Grabmal eines Generals, das mit
steinernen Raketen verziert ist – sind 70 in dem Buch enthalten.
UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
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Liebe Freunde und Weggefährten des Lew Kopelew Forum, und schon wieder ist ein Jahr vorbei... Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführung möchten sich bei Ihnen für Ihre Begleitung im Jahr 2006 ganz herzlich bedanken, Ihnen erholsame Weihnachtstage im Kreise Ihrer Angehörigen und Freunde und ein glückliches Neues Jahr 2007 wünschen.
Das Lew Kopelew Forum bleibt vom
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