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Januar I
Februar I
März I
April I
Mai I
Juni Juli I August I September I Oktober I November I Dezember | |||||||||||||||||||
| Februar | |||||||||||||||||||
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Ausstellungseröffnung
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Freitag, 02. Februar 2007, 19.00 Uhr
Christian Modersohn
Erinnerungen an Russland
Mit dieser Veranstaltung anlässlich des 90. Geburtstags von Christian Modersohn erinnert das
Lew Kopelew Forum zugleich an die Freundschaft seines Namenspatrons mit dem Jubilar.
"Nicht nur Worte werden Brücken, auch Bilder, sie sind sogar noch sicherer, denn sie
brauchen keinen Übersetzer".
Begrüßung: Dr. Mechthild Keller
Musikalische Umrahmung: Viktoria Lakissova - Klavier
Christian Modersohn wird anwesend sein
Ausstellungsdauer: 03. 02. - 18. 03. 2007 Eintritt: frei
In Zusammenarbeit mit dem Otto Modersohn Museum in Fischerhude
"Je länger der Krieg dauerte, desto mehr versuchte ich jede Gelegenheit zum Zeichnen und Malen zu nutzen,
um das Kriegsgeschehen, so wie ich es sah und erlebte, festzuhalten. Vor allem auch die russische
Landschaft und den in ihr lebenden Menschen, die mich besonders zwischen Don und Wolga sehr
beeindruckten.
Christian Modersohn:
Dr. Mechthild Keller
Elena Mulack-Timofeeva
Viktoria Lakissova
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| Gespräche im Forum |
Montag, 12. Februar 2006, !!!20.00 Uhr
Zwei Jahre danach: Mykola Rjabtschuk im Gespräch mit Mykola Rjabtschuk, 1953 geboren, ukrainischer Schriftsteller und Publizist,
Mitbegründer der Kiewer Monatszeitschrift "Krytyka", ist einer der einflussreichsten politischen
Kommentatoren seines Landes. Er lebt in Kiew. In Deutschland erschien 2005 bei Suhrkamp-Verlag
sein Essay: "Die reale und die imaginierte Ukraine".
Prof. Gerhard Simon, Historiker, Universität Köln,
Veranstaltung in ukrainischer und deutscher Sprache mit konsekutiver Übersetzung von Nadja Simon.
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger
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| Buchvorstellung |
Donnerstag, 22. Februar 2007, 19.00 Uhr:
Sonja Margolina,
Moderation: Klaus Bednarz Russland und Wodka scheinen untrennbar zu sein. Von Nikolaus II.
über Leo Trotzki bis zu Michael Gorbatschow sind alle Versuche gescheitert, dem Alkohol den Krieg
zu erklären. Unter Putin haben Modernisierung und Verwestlichung zwar eine Veränderung des Lebensstils
und der Trinkgewohnheiten mit sich gebracht. Aber das Riesenreich im Osten zwischen Chinesischem und
Baltischem Meer wird nach wie vor von dem hochprozentigen "Wässerchen" beherrscht. Die Autorin,
gebürtige Russin, geht in ihrem Buch der verhängnisvollen Rolle nach, die der Wodka in der
Geschichte Russlands - von den Anfängen bis zur Gegenwart - gespielt hat.
Sonja Margolina, geb. 1951 in Moskau, hat Biologie und Ökologie studiert und lebt heute als freie
Publizistin in Berlin. Sie ist Autorin mehrerer Bücher über Russland und Osteuropa, darunter "Das
Ende der Lügen. Russland und die Juden im 20. Jahrhundert" (1992) sowie "Russland. Die nichtzivile
Gesellschaft" (1994).
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger
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| März | |||||||||||||||||||
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Filmvorführung mit Moderation ![]() |
Montag, 05. März 2007, 19.00 Uhr
MISCHKA Ein Abend zur Erinnerung an "Mischka"
Sie ist älter als meine Töchter und jünger als meine Enkelin." (Lew Kopelew) Ihr Leben lang blieb
Mischka Slavutzkaja neugierig, wissensdurstig und bereit, Neues zu entdecken. Offenheit und
Aufgeschlossensein haben Mischka ermöglicht, alle Irrungen und Wirrungen in ihrem Land zu
überleben, ohne dabei selbst das Gesicht zu verlieren. " Sie ist ein kleines Wunder unserer
Zeit", sagte Lew Kopelew über die Widerstandskraft, Zähigkeit und Aufrichtigkeit der ehemaligen
Revolutionärin.
Die Bescheinigung wurde im Zusammenhang mit dem Rehabilitationsantrag ausgestellt und ist
in der Personalabteilung vorzulegen.
Sie überstand den Terror und die Entbehrungen der Arbeitslager im russischen Norden und allmählich
setzte der Umdenkungsprozess ein: Nach ihrer Rückkehr nach Moskau wurde aus der treuen Genossin
eine Dissidentin. Mischka organisierte Lesungen verbotener Dichter, übersetzte und vervielfältigte
illegale Schriften, war einer der Mittelpunkte der Moskauer Dissidenten-Szene. Bis zum hohen Alter
nahm sie engagiert am politischen Leben teil.
Beginnen wird der Abend mit dem Film von Heinrich Billstein und Wolfgang Horn "Mischka,
Revolutionärin, Gefangene, Dissidentin", 1990/91. Die Dokumentation folgt den wichtigsten
Stationen des langen Lebenswegs von Mischka, von ihrer Heimatstadt Riga bis in die kleine
Moskauer Zwei-Zimmer-Wohnung. Dabei drehten die Autoren an Orten, die bis dahin noch nie ein
Filmteam, auch kein sowjetisches, besuchen oder filmen durfte.
Moderiert wird der Abend von Heinrich Billstein, Journalist, und Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum.
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger
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Buchpräsentation und politisches Gespräch |
Dienstag, 13. März 2007, 19.00 Uhr
Wolfgang Templin: Farbenspiele -
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Bonn.
Moderation: Elisabeth Weber, Mitglied des LKF-Beirats
Abschied vom Majdan? Ein Rückschlag für die Demokratiebewegung in der Ukraine, nur knapp zwei
Jahre nach dem Triumph der »orangenen Revolution«? So lauten die Fragen und Befürchtungen nach
der Wahl des prorussischen Viktor Janukowitsch zum neuen ukrainischen Ministerpräsidenten.
Der Publizist Wolfgang Templin, seit Jahren in den ostmitteleuropäischen Reformländern unterwegs,
geht in diesem Buch den Voraussetzungen und Folgen des Umbruchs von 2004 nach. Im Rückblick auf
die sowjetische Geschichte, im Kontakt und Austausch mit ukrainischen, polnischen und belarussischen
Akteuren, in Gesprächen und Interviews folgt er dem Weg der Ukraine in die Unabhängigkeit und auf den
Majdan. Er stellt die Konflikte und Auseinandersetzungen um die kulturelle Identität und den politischen
Standort eines Landes dar, das als ehemaliger Teil des sowjetischen Imperiums seinen eigenen Weg nach
Europa sucht.
WOLFGANG TEMPLIN, geb. 1948, Philosoph, gehörte der DDR-Bürgerrechtsbewegung an und war Mitbegründer der
»Initiative Frieden und Menschenrechte«, die er nach dem Fall der Mauer am »Runden Tisch« der DDR
vertrat. Wolfgang Templin lebt und arbeitet als freier Publizist in Berlin.
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler,
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| Lesung |
Mittwoch, 28. März 2007, !!!19.30 Uhr, ORT: Domforum, Domkloster 3, (gegenüber dem Domhauptportal)
Dostojewski neu gelesen: Die Arbeit des Übersetzens
Ein Vortrag von SWETLANA GEIER
In Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Köln
Im März 1999 stellte Swetlana Geier vor einem begeisterten Publikum in Köln ihr Projekt einer Neuübersetzung
der fünf großen Romane Fjodor Dostojewskijs vor. Die ersten drei Bände waren zu diesem Zeitpunkt bereits
erschienen. Die beiden Spätwerke "Die Brüder Karamasow" und "Der Jüngling" (in der Neuübersetzung
"Ein grüner Junge") standen noch aus.
Swetlana Geier wurde 1923 in Kiew geboren und gelangte zwanzig Jahre später nach Dortmund.
1944 nahm sie das Studium der Germanistik an der Universität Freiburg auf. 1957 begann sie ihre Arbeit
als Übersetzerin und übertrug so bekannte Autoren wie Tolstoj, Solschenizyn, Platonov, Belyj,
Tschukowskaja, Sinjawskij, Afanasjew und Bulgakow ins Deutsche. Neben ihrer Tätigkeit als
Übersetzerin geht Frau Geier noch einem Lehrauftrag an der Universität Karlsruhe nach.
Einem breiten Publikum bekannt geworden ist sie durch ihre viel gelobten Neuübersetzungen der
fünf großen Werke Dostojewskijs: "Verbrechen und Strafe" (1994), "Der Idiot" (1996), "Böse Geister"
(1998), "Die Brüder Karamasow" (2003) und zuletzt "Ein grüner Junge" (2006). Alle Neuübersetzungen
erschienen im Ammann Verlag.
Karten an der Abendkasse: 6,- EUR, ermäßigt 4,- EUR;
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| April | |||||||||||||||||||
Eröffnung der Ausstellung![]() |
Donnerstag, 12. April 2007, 19.30 Uhr Ort!!! Kassenhalle der Kreissparkasse Köln
"Von Moskau an den Rhein - Die Ausstellung vergegenwärtigt anhand
zahlreicher reproduzierter Dokumente (Fotos, Briefe, Zeitungsausschnitte u.a.) auf großformatigen
Tafeln ein Bild der eindrucksvollen Persönlichkeit Lew Kopelews, des 1912 in Kiew geborenen
Schriftstellers, Wissenschaftlers und engagierten Menschenrechtlers. Nach wiederholten Einladungen
durch den Freund Heinrich Böll und die ZEIT-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff durfte er im November
1980 zu einem einjährigen Studienaufenthalt nach Deutschland einreisen - und wurde im Januar 1981
(entgegen einer durch Willy Brandt erwirkten Rückkehrgarantie) aus der Sowjetunion ausgebürgert.
Geschlossene Veranstaltung mit persönlicher Einladung
Dauer der Ausstellung: Fr.,13. April - Do., 03. Mai 2007
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Politische Gespräche im Forum![]() Ein Zeugnis aus dem modernen russischen GULAG und ein einzigartiges Prosadokument von großer Aufrichtigkeit und suggestiver Kraft. |
Mittwoch, 25. April 2007, 19.00 Uhr
Grigorij Pasko
Ökologie und Demokratie
In Zusammenarbeit mit der Marion Gräfin Dönhoff-Stiftung
Angesichts des bevorstehenden Jahrestages von Tschernobyl wird der russische Umweltjournalist
Grigorij Pasko im Gespräch mit Arnim Stauth, WDR, über die Gefahren der (russischen)
Atompolitik sprechen und u.a. darauf eingehen, wie schwer es ist, in einer wenig demokratischen
Gesellschaft die Gefahren der Atompolitik öffentlich zu benennen.
Veranstaltung in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung von Bernhard Clasen.
Grigorij Pasko saß über drei Jahre in russischen Arbeitslagern im Fernen Osten Russlands:
Er hatte als Journalist über die Verklappung von radioaktivem Müll in den Pazifischen Ozean
berichtet und dabei auch mit japanischen Journalisten zusammengearbeitet. Dies trug ihm den
Vorwurf der "Spionage" und eine mehrjährige Lagerhaft ein. Zahlreiche Organisationen, u.a.
amnesty international, hatten sich für die Freilassung des "Gewissenshäftlings" Grigorij P
asko eingesetzt. Auf Deutsch ist von Pasko erschienen: "Honigkuchen", Wallstein-Verlag, Göttingen
2006 und "Die Rote Zone. Ein Gefängnistagebuch", 368 S., 7 Abb.,. Wallstein Verlag Göttingen 2006.
Arnim Stauth, 43, wechselte nach dem Psychologiestudium zum Fernsehen, arbeitete erst beim
Hessischen Rundfunk, dann Volontariat beim WDR in Köln, anschließend Redakteur beim Regionalmagazin
HIER und HEUTE. Nach drei Jahren beim Politmagazin MONITOR von 1995 bis 2000 Korrespondent im
ARD-Studio Moskau. Hat eine Vorliebe für Reisen in die hintersten und kältesten Winkel Russlands,
überstand im Winter 98 unbeschadet die Dreharbeiten in Ojmjakon, dem kältesten bewohnten Ort der
Erde: minus 59 Grad, und die Klos in Ojmjakon stehen auf dem Hof...
Bernhard Clasen arbeitet seit den 90er Jahren mit Menschenrechtlern im postsowjetischen Raum
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
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| Diskussion |
Freitag, 27. April 2007, 19.00 Uhr
Flucht und Vertreibung Mit freundlicher Unterstützung der Über das Thema diskutieren prominente Vertreter der intellektuellen Eliten ihrer Länder:
Prof. Dr. Robert Traba, Historiker, Kulturforscher, aktuell Direktor des Zentrums für
Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, als Vorsitzender der
Kulturgemeinschaft "Borussia" Preisträger des Lew Kopelew Preises für Frieden- und Menschenrechte 2003.
Dr. phil. Ralph Giordano, Journalist, Schriftsteller und Autor von ca. 100
Dokumentationen für den WDR, u.a. Autor des Buches "Ostpreußen ade".
Moderation: Dr. phil. Klaus Bednarz
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
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| Mai | |||||||||||||||||||
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Podiumsdiskussion |
Freitag, 04. Mai 2007, 19.00 Uhr
Verfassungskrise in der Ukraine:
Am 2. April hat Präsident Juschtschenko das Parlament aufgelöst und Neuwahlen für den 27. Mai
angesetzt. Die Regierung unter Ministerpräsident Janukowytsch und die Regierungskoalition weigern
sich, das Dekret des Präsidenten auszuführen. Das Verfassungsgericht soll über dessen
Verfassungsmäßigkeit entscheiden. Was sind die Gründe für diese neue Krise, welche
Lösungsmöglichkeiten zeichnen sich ab und wie sind die außenpolitischen Folgen für
die Ukraine und Europa zu beurteilen?
Darüber diskutieren im Lew Kopelew Forum:
Winfried Schneider-Deters,
Moderation: Dr. Heinz Timmermann,
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Podiumsdiskussion |
Donnerstag: 10. Mai 2007, 19.00 Uhr
"Geteilte Erfahrung?
Mitveranstalter:
Veranstaltung in deutscher Sprache.
- Ukrainer/Innen in Deutschland (1941-1947)
- Deutsche in der Ukraine (1947-1953)
Moderator: Dr. des. Dmytro Myeshkov, Historiker, Philosophische Fak., Universität Düsseldorf
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Kammerkonzert in der Reihe: Junge Musiker im Lew Kopelew Forum |
Dienstag: 15. Mai 2007, 19.00 Uhr
Erik Schumann wurde 1982 in Köln geboren und erhielt seinen ersten Geigenunterricht
im Alter von vier Jahren in seinem Elternhaus. Entscheidend für seine musikalische
Entwicklung ist sein Lehrer Zakhar Bron, bei dem er derzeit sein Studium an der
Musikhochschule Köln vollendet. Weitere Impulse für sein Violinspiel erwarb er sich
durch Meisterkurse bei u.a. Miriam Fried, Shlomo Mintz, Hermann Krebbers, György Pauk.
Irina Vinogradova studierte Klavier in der Klasse von Professor Lew Naumow in
der Tschaikowski Musikhochschule in Moskau. Im Jahr 1973 gewann sie den Prager Klavier-
Wettbewerb, und gab in den nächsten Jahren regelmäßige Solo-Konzerte. Von 1977 bis 1989
unterrichtete sie Klavier als Hauptfach in der Tschaikowski Musikhochschule und später
als Haupt- und Nebenfach in der Musikhochschule in Lübeck. Seit 1998 unterrichtet sie in
der Musikhochschule Köln und spielt im Duett mit Prof. Zakhar Bron, mit dem sie bereits
mehrere CDs aufgenommen hat. Sie begleitet auch seine Studenten bei den internationalen
Konzerten und Wettbewerben.
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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Ausstellungseröffnung![]() |
Dienstag, 22. Mai 2007, 19.00 Uhr
Volkshochschule Bergisch Gladbach, Eröffnung einer Ausstellung
Begrüßung: Dr. Lothar Speer,
Eintritt frei
Dauer der Ausstellung: Mi., 23. Mai 2007 - Mi., 20. Juni 2007
Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 8.00 - 21.00
Weitere Informationen:
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SHAKESPEARE-ABEND |
Mittwoch, 30. Mai 2007, 19.00 Uhr
15 rezitierte Shakespeare-Sonette
Shakespeares 1609 erschienene formstrenge und bildkräftige Sonette haben seit Generationen immer wieder
und überall Leser fasziniert, Interpreten beschäftigt und Nachdichter zu Übertragungen herausgefordert.
Dieser Abend des rezitierten Shakespeareschen Sonetts präsentiert und konfrontiert Nachdichtungen der
genannten Dichter aus Russland und Deutschland in den beiden Sprachen. Die zweisprachige Rezitation der
Nachdichtungen ermöglicht den unmittelbaren Zugang zum unerschöpflichen geistig-emotionalen und
stilistischen Kosmos der Shakespeareschen Sonette aus zwei kulturell unterschiedlichen Perspektiven
und erweitert ihn durch Varianten in den Nachdichtungen und durch die Ästhetik der Rezitation selbst.
Ein einleitender und begleitender Kommentar stützt diesen Ansatz zusätzlich.
Die musikalische Umrahmung vom Tonband stimmt in den Shakespeare-Abend der drei europäischen Kulturen
ein und rundet ihn ab.
Rezitation in deutscher und russischer Sprache und Moderation: Dr. phil. Ruslan Schlapakow,
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger.
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| Juni | |||||||||||||||||||
CELLO-KONZERT
Katharina Weißenbacher
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Montag, 18. Juni 2007, 19.00 Uhr
CELLO-KONZERT in der Reihe:
Katharina Weißenbacher, Cello Nenad Lecic, Klavier
Johann Sebastian Bach
Katharina Weißenbacher wurde am 12.8. 1982 in Bruck an der Mur (Österreich) geboren.
1987 erhielt sie ihren ersten Cellounterricht. 1997 - Aufnahme in die Celloklasse von Prof. Milos
Mlejnik am Landeskonservatorium in Klagenfurt, seit 2001 Studium an der Musikhochschule Köln,
in der Klasse von Prof. Claus Kanngiesser / Thomas Schmitz.
Katharina Weißenbachers besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Kammermusikunterricht
erhielt sie an der Musikhochschule Köln bei Harald Schoneweg, Anthony Spiri und Roglid Ishay und
besuchte Meisterkurse bei Claude Starck und Vincent Stadmayr. Sie ist Cellistin des Tanzprojekts
"TAUSENDhertz".
Nenad Lecic wurde 1979 in CaCak (Serbien) geboren. Mit fünf Jahren bekam er den ersten
Klavierunterricht. Er gewann schon früh erste Preise bei vielen Wettbewerben in seiner Heimat.
Solistische Auftritte, sowie Auftritte mit Orchester hatte er seit dem elften Lebensjahr.
1991 - Auszeichnung eines Young European Top Talent, verliehen von RAI-TV. 1992 - Aufnahme als
jüngster Student an der Fakultät für Musik der Universität der Künste in Belgrad in der Klasse
von Prof. Igor Lasko. Danach Teilnahme an allen bedeutenden Musikveranstaltungen in seiner
Heimat, wie BEMUS, NOMUS, Mokranjac Tage u.a. Er spielte mit Orchestern wie Belgrader
Philharmoniker, Belgrader Rundfunkorchester und vielen Kammerorchestern. Studiumabschluß
an der Musikhochschule Köln mit Konzertexamen bei Prof. Arbo Valdma und Kammermusik mit
Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik bei Prof. Pierre-Laurent Aimard. Meisterkurse bei
Alexander Lonquich, Vladimir Krainew und Peter Eötvös.
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
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LESUNG![]() |
Mittwoch, 27. Juni 2007, 19.00
Geschichte des XX.Jh. als Literatur
LESUNG von Ursula Rumin
"Hallo, Fräulein!".
und aus ihrem 2005 erschienenen Erlebnisbericht:
Wie war das eigentlich damals, nach dem letzten Krieg? Wie und wovon lebte man, zwischen
Trümmern, ohne Geld und ohne Arbeit? Die sechzehnjährige Maria verlässt nach dem Tod der
Mutter über Nacht die Ostzone und gelangt über die Grüne Grenze nach München zu ihrer Freundin.
Aus der unscheinbaren Fließbandarbeiterin wird die Tänzerin und Sängerin Mary. Von amerikanischen
GIs umworben gewinnt sie an finanzieller Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein. Sie geht nach
Berlin und landet bald zwischen den Fronten des Kalten Krieges. Zuerst wird sie vom
amerikanischen Geheimdienst ausgenutzt, anschließend gerät sie in die Fänge des sowjetischen NKWD.
Als Quittung für ihre Naivität bekommt sie 15 Jahre Gefängnis in Ostdeutschland.
In ihrem Erlebnisbericht "Im Frauen-GULag am Eismeer" beschreibt Ursula Rumin ihren Weg zwischen
schlesischer Heimat, Krieg und Vertreibung sowie ihre Zeit im Zwangsarbeitslager in Workuta am
nördlichen Polarkreis, wo sie, verurteilt zu 15 Jahren Zwangsarbeit wegen angeblicher Spionage,
voller Entbehrungen, Demütigungen und mit Schwerstarbeit bei Temperaturen bis
-65° C vegetierte. Anfang 1954 konnte sie dank einer Amnestie zurückkehren.
Zur Einführung wird ein kurzer Filmbericht u.d.T. "Ab nach Sibirien" gezeigt, in dem die Verhaftung
von Ursula Rumin nachgestellt wurde.
Seit ihrer Pensionierung 1984 hat die Schriftstellerin und Journalistin es sich zur Aufgabe gemacht,
über ihre Hafterlebnisse zu reden und zu schreiben. Für die TV-Dokumentationen "Workuta - Deutsche
in Stalins Lagern" (ARTE, WDR, NDR) und "Eisgang - Deutsche im Gulag" (MDR), die wie ihr Buch über
die Zeit ihrer Gefangenschaft berichten, machte sie 2003 die Reise nach Moskau und Workuta noch
einmal.
Für ihr Engagement wurde Ursula Rumin mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Literarische Gesellschaft Köln Mi., 13. Juni 2007 20.00 Uhr
Veranstaltungort:
Die Herzschaufel.
Nachdem Rumänien im August 1944 die Front gewechselt hatte und vom Verbündeten Nazi-Deutschlands
an die Seite der Sowjetunion und der Alliierten gewechselt war, wurde ein im Kreml vorbereiteter
Plan umgesetzt: Die deutschen Minderheiten-Bevölkerungen in den befreiten und zugleich eroberten
Ländern Rumänien, Jugoslawien und Ungarn sollten zur Zwangsarbeit in die vom Krieg beschädigten
oder zerstörten Industrie-Anlagen der Sowjetunion deportiert werden.
Anfang Januar 1945 begannen die Deportationen in Rumänien - zuerst in Bukarest, dann in Siebenbürgen,
schließlich im Banat: 80.000 Rumänien-Deutsche, Männer und Frauen im Alter zwischen 17 und 45
Jahren, wurden in Lager in den Kohlegebieten zwischen Dnjepropetrowsk und Donezk - im Donbass,
der heutigen Ukraine - verfrachtet, um unter extremsten Bedingungen Zwangsarbeit zu leisten.
Die deutschstämmige, im Banat geborene Schriftstellerin Herta Müller begann im Jahr 2001 mit einem
Roman über diese Deportationen. Die Opferprägung ihrer Mutter, die eine der Deportierten gewesen
war, hatte ihre Kindheit in den fünfziger Jahren so massiv beeinflusst, dass ihr Denken bis in
die Gegenwart hinein um dies Geschehen und seine Folgen kreiste.
Oskar Pastior, geb. in Hermannstadt / Siebenbürgen war als Neunzehnjähriger ebenfalls
deportiert worden und hatte wie Müllers Mutter fünf Jahre in den Lagern verbracht.
Herta Müller, geb. 1953 in Nitzkydorf / Banat/Rumänien, lebt in Berlin. Schriftstellerin.
Karten an der Abendkasse 6,- EUR, ermäßig 4,- EUR
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SOMMERPAUSE im Lew Kopelew Forum Vom 01. Juli bis zum 15. August 2007 bleibt das Lew Kopelew Forum geschlossen.
Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführerin Wir hoffen sehr, Sie nach der Sommerpause wieder bei uns begrüßen zu können.
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| September | |||||||||||||||||||
Klavierabend![]() ![]() |
Dienstag, 4. September 2007, 19.00 Uhr
JACEK KORTUS
Jacek Kortus wurde 1988 in Poznan/Polen geboren. Er besuchte die Henryk-Wieniawski-Musik-Mittelschule in seiner Heimatstadt, wo er neun Jahre lang von Waldemar Andrzejewski unterrichtet wurde. Jacek zeigte früh ein großes musikalisches Talent und dementsprechend stellten sich schnell Erfolge ein: In den Jahren 1999 bis 2003 gewann er auf allen Jugendwettbewerben mit Polen ausschließlich 1. bis 3. Preise.
2002 wurde sein Talent auch vom Staat anerkannt: Aus den Händen von Staatspräsident Aleksander Kwasniewski und seiner Frau Jolanta erhielt er den "Staatspreis für junge Talente". International war er ebenfalls erfolgreich: 2003 bei den internationalen Wettbewerben in Kitzingen und Bydgoszcz. Am Chopin-Wettbewerb in Warschau 2005 konnte er sich als einer der jüngsten Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs (insgesamt beinahe 300) bis ins Finale spielen.
Trotz seiner Jugend hat Jacek bereits eine große Konzerterfahrung sammeln können. Bei Konzerten in Polen trat er in den Städten Poznán, Warschau, Danzig, Gorzów Wielkopolski, Glogów, Konin, Rydzyna, Lublin und Bytom auf. Zu seinen Auslandsauftritten gehören Konzerte in Kyiw und Lwiw in der Ukraine, München und Berlin in Deutschland, Paris und Bourboursville in Frankreich; in den Vereinigten Staaten spielte er in Virginia, Miami, Washington, New York und in Südamerika in Sao Paolo/ Brasilien und Santiago de Chile.
UKB: 12,- EUR / 6 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger
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| Vortrag mit Diskussion |
Mittwoch, 5. September 2007, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Merab Turava
eh. Vorsitzender Richter
spricht zum Thema:
Veranstalter: Lew Kopelew Forum
u.A.w.g. 0221 470 5575 oder aoo01@uni-koeln.de
Eintritt frei
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Lesung mit JUTTA ROSENKRANZ ![]() |
Donnerstag, 13. September 2007, 19.00 Uhr
«MASCHA KALEKO»
Mitveranstalter:
Mit freundlicher Unterstützung von
Diese erste große illustrierte Biografie Mascha Kalékos ist zu ihrem 100. Geburtstag am 7. Juni 2007 erschienen und führt ein in Leben und Werk einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Mascha Kaléko, 1907 im polnischen Chrzanów geboren, gehörte um 1930 in Berlin zur künstlerischen Bohème um Kurt Tucholsky, Walter Mehring, Werner Finck und andere. Ihre Gedichte und Prosa erschienen in der >Vossischen Zeitung<, sie schrieb Chansons und Texte für das Kabarett. 1938 floh sie vor den Nazis nach New York. Nach dem Krieg zog sie mit ihrem Mann nach Israel. Auf Vortrags- und Lesereisen besuchte sie regelmäßig Europa, auch Deutschland, und fand mit ihren spielerisch-eleganten, spöttisch-scharfsichtigen Texten wieder ein großes Publikum. Sie starb 1975 in Zürich.
Jutta Rosenkranz, geboren 1957 in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik und lebt als freie Autorin und Journalistin in Berlin. Sie hat Gedichte, Prosa und literarische Essays veröffentlicht, zahlreiche Autoren-Porträts und Features für den Hörfunk geschrieben und ist Herausgeberin mehrerer Lyrik-Anthologien, zuletzt erschien >Berlin im Gedicht< (2006).
Der Abend wird eine Kombination aus Vortrag (zur Biographie), Lesung (aus dem Werk) und der Einspielung von O-Tönen sein.
Mascha Kalékos Werk ist in folgenden Ausgaben bei dtv lieferbar: "In meinen Träumen läutet es Sturm. Gedichte und Epigramme aus dem Nachlass"; "Die paar leuchtenden Jahre"; "Mein Lied geht weiter. Hundert Gedichte".
UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger
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| Oktober | |||||||||||||||||||
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Fotoausstellung Ex-Jugoslawien-Karte als pdf-Datei |
Freitag, 05. Oktober 2007, 19.00 Uhr
Eröffnung der Reihe:
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Klavierabend![]() ![]() |
Dienstag, 09. Oktober 2007, 19.00 Uhr
Konzerte der
UKB: 12,- EUR / 6 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger
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| Vortrag |
Donnerstag, 18. Oktober 2007, 19.00 Uhr
In der Reihe:
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| LESUNG mit Lichtbildern |
Donnerstag, 25. Oktober 2007, 19.00 Uhr
"Niemals hat der Dichter eine Schönere erblickt..."
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| Podiumsdiskussion |
!!! MONTAG, 29. OKTOBER 2007, 19.00 Uhr
Ukraine nach den Wahlen
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| November | |||||||||||||||||||
| FINISSAGE |
Freitag, 02. November 2007, 19.00 Uhr
Fotografien von Marc Schneider
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LESUNG mit DISKUSSION
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Dienstag, 06. November 2007, 19.00 Uhr
Helga Hirsch: Entwurzelt.
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BUCHVORSTELLUNG mit DISKUSSION ![]() |
Donnerstag, 08. November 2007, 19.00 Uhr
Deutschland und die Russische Revolution 1917-1924"
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LESUNG![]() ![]() |
Dienstag, 13. November 2007, 19.30!!! Uhr
![]() Juri Rytchëu liest aus seinem neuesten Buch: "Polarfeuer", Unionsverlag, Zürich 2007. Übersetzung, Vorlesen: Antje Leetz Moderation: Sabine Barth, Literarische Gesellschaft Köln In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Köln und der Literarischen Gesellschaft Köln UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger [ nach oben ]
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LESUNG![]() ![]() |
Freitag, 16. November 2007, 19.00 Uhr
Karsten Dümmel, Nachtstaub und Klopfzeichen oder Die Akte Robert, Transit-Verlag 2007
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| GESPRÄCH |
Dienstag, 20. November 2007, 19.00 Uhr
Anne-Marie Franke, Direktorin der Stiftung Kreisau
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| VORTRAG |
Donnerstag, 22. November 2007, 19.00 Uhr
ORT: Bibliotheksgebäude des Slavischen Instituts
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LESUNG |
Verlegt auf Montag, den 03. Dezember 2007 !!! (Dienstag, 27. November 2007, 19.00 Uhr)
Haralampi G. Oroschakoff,
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INTERKULTURELLER ABEND |
Donnerstag, 29. November 2007, 19.00 Uhr
Deutschland und Aserbaidschan.
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| Dezember | |||||||||||||||||||
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Liebe Freunde und Weggefährten des Lew Kopelew Forum, das Jahr 2007 ist bald vorbei... Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführung möchten sich bei Ihnen für Ihre Unterstützung im Jahr 2007 herzlich bedanken, Ihnen erholsame Weihnachtstage im Kreise Ihrer Angehörigen und Freunde und ein glückliches Neues Jahr 2008 wünschen. Wir hoffen, Sie im nächsten Jahr wieder bei uns begrüßen zu können. Das Lew Kopelew Forum bleibt vom 17. Dezember 2007 - bis zum 09. Januar 2008 geschlossen. | |||||||||||||||||||
LESUNG
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Montag, 03. Dezember 2007, 19.00 Uhr Haralampi G. Oroschakoff Grußwort: Elke Schmitter, "Spiegel"-Publizistin, Der Autor erzählt das abenteuerliche Schicksal seiner russischen Familie, das unauflösbar verbunden ist mit den orientalischen Machtkämpfen des 19. Jhs. Die Battenberg-Affäre ist eine Entdeckungsreise in eine vergangene Epoche, eine grandiose Erzählung, in der Historie und Fiktion zu einem epischen Kunstwerk verwoben sind. Haralampi G. Oroschakoff, Maler, Zeichner und Schriftsteller, wurde 1955 in Sofia geboren. Der Urenkel des Staatsmannes Gawril Oroschakoff entstammt einer Familie, die zahlreiche Spuren in der Geschichte Russlands, Bulgariens und Serbiens hinterlassen hat. Er floh 1963 mit seiner Familie nach Belgrad, 1964 emigrierte sie nach Österreich. Heute lebt Haralampi G. Oroschakoff in Berlin und Théoule sur Mer. 2003 Schenkung der "Sammlung Oroschakoff Moskauer Konzeptualismus" an das Kupferstichkabinett Berlin. UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| BUCHVORSTELLUNG mit Diskussion ![]() |
Mittwoch, 05. Dezember 2007, 19.30 Uhr In Zusammenarbeit mit der Der "heilige Doktor" von Moskau - Mit einem Vorwort von Fritz Pleitgen; Übersetzt und für die deutsche Ausgabe redaktionell bearbeitet von Maria Klassen. Der Herausgeber der russischen Originalausgabe Moderation: Armin Ahrendt, Vorsitzender der Friedrich Joseph Haass Gesellschaft "Dies ist ein Buch über einen Menschen, der schon zu seinen Lebzeiten `der Heilige´ genannt wurde. Dies ist ein Buch über Doktor Haass, der fast sein ganzes Leben Russland und seinen Armen, Leidenden und Unglücklichen widmete. <...> Dies ist ein Buch über einen Menschen, der von Geburt an der westlichen, katholischen Welt angehörte, doch mit seinem ganzen Dasein und Wirken im orthodoxen Russland Wurzeln schlug. Daher gilt sein Schicksal als Zeichen und zugleich als Gewähr für die künftige Einigung zweier Welten und zweier Kirchen - eine Einigung, von der [so] viele in West und Ost träumen." Mit diesen Worten beginnt das 2002 in Moskau erschienene Buch über den aus Münstereifel gebürtigen Friedrich Joseph Haass, der Anfang des 19. Jahrhunderts als Arzt nach Moskau kam und aufgrund seines außergewöhnlichen Wirkens als der "heilige Doktor von Moskau" in die Geschichte Russlands einging. UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Konzert |
Freitag, 07. Dezember 2007, 19.00 Uhr Konzerte der Meisterschüler von Alla Blatow Marina Vassilkovski, Hyang-Hyun Lim, Jakob Pincus,Satoko Mikame, Igor Kirillov, Sun-Ho Lee spielen Chopin, Rachmaninoff, Prokofieff, Schubert, Debussy und Beethoven Eintritt: 7,50 EUR, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. [ nach oben ] |
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| Lesung mit Apti Bisultanov ![]() |
Dienstag, 11. Dezember 2007, 19.00 Uhr In Kooperation mit "Der andere Buchladen", dem Verein Heinrich-Böll-Haus-Langenbroich, der Heinrich Böll Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Köln Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Apti Bisultanov war einer der Initiatoren des 1. Tschetschenischen Nationalkongresses, dessen Vorbereitungskomitee sich in seiner Redaktion traf. 1995 leitete er das Tschetschenische Informationszentrum in Krakau/PL. 1996 wurde er stellv. Außenminister in der Interimsregierung; 1999 - zum Vizepremier für Soziales ernannt. Am 01.02.2000 ging er mit Maschadov in die Berge. Sein Heimatdorf wurde durch Angriffe der russischen Artillerie vollständig zerstört. Apti Bisultanov studierte er an der Philologischen Fakultät der »Tschetschenisch-Inguschischen Staatsuniversität« in Grosny und war danach als Lehrer tätig. Seit dieser Zeit publiziert er regelmäßig in verschiedenen Literaturzeitschriften. 1986 erschien sein erster Gedichtband »Noch - ze - tschö« (Ü: Pflug - Feuer - Haus). Der Titel assoziiert das Wort »Nochtschitschö«, das soviel wie »Land der Tschetschenen« bedeutet. 1988 wurde Bisultanov Redakteur des »Tschetschenischen Bücherverlags« in Grosny. 1991 erschien sein dritter Lyrikband »Tkesan Indare« (Ü: Schatten eines Blitzes), der u.a. Gedichte enthält, die den Opfern der Deportation unter Stalin gewidmet sind. Jene Klagegedichte, die Bisultanov mit »Die in Chaibach geschriebenen Gedichte« betitelte, erzählen auch die Geschichte der 800 Einwohner des Bergdorfes Chaibach, die bei der Deportation wegen hohen Schnees nicht abtransportiert werden konnten, in einen Pferdestall getrieben und verbrannt wurden. Der Dichter erhielt 1992 für dieses Poem den »Tschetschenischen Volkspreis für Literatur«. Viele seiner Gedichte wurden vertont und u.a. ins Russische, Türkische und Finnische übersetzt. Apti Bisultanov ist Mitglied des internationalen P.E.N.-Clubs und Ehrenmitglied des russisch-finnischen P.E.N. Er lebt seit 2002 im Ausland, u.a. in Deutschland. 2003 erhielt er den Preis der Poets of All Nations Foundation. Sein zweisprachiger Gedichtband »Schatten eines Blitzes« erschien 2004. Apti Bisultanov ist z. Zeit Stipendiat im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich. UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Politisches Gespräch |
Aus aktuellem Anlass Donnerstag, 13. Dezember 2007, 19 Uhr Russland nach den Parlamentswahlen Putins Partei "Einheitliches Russland" hat sich eine Zweidrittelmehrheit in der neuen Duma gesichert. Das Land ist auf dem Weg zu einem Einparteisystem. Warum wählen die Russen die "Partei der Macht"? Wo ist die - demokratische - Opposition? Wird sie unterdrückt oder fehlen ihr die Wurzeln in der Gesellschaft? Welche außenpolitischen Konsequenzen ergeben sich aus dieser Wahl und der - wie es scheint - unerschütterlichen Machtposition Putins? Darüber diskutieren: UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| LESUNG mit Tatiana Kuschtewskaja ![]() |
Freitag, 14. Dezember 2007, 19.00 Uhr Küssen auf Russisch. Musikalische Umrahmung: Der 3. Band einer kulturgeschichtlichen Trilogie: Nach "Die Poesie der russichen Küche", einem Buch über russische Friedhöfe hat sich die vielseitige Journalistin und Reporterin Tatjana Kuschtewskaja einem heitereren Thema gewidmet: »Küssen auf Russisch« heißt ihr jüngstes Opus, das sich in alphabetisch geordneten Kurzessays mit verschiedensten Manifestationsformen des Küssens in Russland beschäftigt. Eine Fundgrube für die Autorin ist, wie immer, die Literatur; Zitate von Gogol (der sich vor Küssen fürchtete) und Tschechow (der sie, besonders in seinen Briefen, aufs Generöseste verteilte), von Konstantin Balmont (der einen »Kußpsalm« verfaßte) und Alexander Puschkin (der die sinnlichsten Liebesgedichte schrieb) zeigen eine verblüffende Vielfalt an Kusspraktiken bzw. -schilderungen. Mehr über die Spezifik russischen Küssens erfährt man aus Kapiteln, die religiöse und politische Bräuche resümieren: Da gibt es neben dem Osterkuss, dem Kreuzeskuss und dem Küssen der Ikonen den sozialistischen Bruderkuss, wie ihn seinerzeit bühnenreif Leonid Breschnew und Erich Honecker austauschten. Die Russen, behauptet Kuschtewskaja dezidiert, seien leidenschaftliche Vielküsser. Wer sich durch ihr Kuss-Alphabet liest, wird dies aufs Schönste bestätigt finden. Und wird nebenbei auf so manche witzige Anekdote und nützliche Information stoßen. UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Lesung |
Sonntag, 16. Dezember 2007, 16.30 Uhr Lesung mit Fritz Pleitgen und Klaus Bednarz !!!Veranstaltungsort: Käthe Kollwitz Museum, Neumarkt 14-18 (Neumarkt Passage). Klaus Bednarz und Fritz Pleitgen, Freunde Kopelews und langjährige Moskau-Korrespondenten der ARD, lesen aus zum Teil unveröffentlichten Briefen und Texten von Heinrich Böll und Lew Kopelew. Grußwort: Alexander Wüerst, Vorsitzender der Kreissparkasse Köln. Heinrich Böll und Lew Kopelew lernten sich 1962 in Moskau kennen. Aus dieser Begegnung entstand eine tiefe Freundschaft. Heinrich Böll und Marion Gräfin Dönhoff bemühten sich wiederholt, den bedrängten russischen Freund nach Deutschland einzuladen. Aber erst 1980 konnte er die Sowjetunion zu einem einjährigen Deutschlandbesuch verlassen. Wenige Wochen später wurde er ausgebürgert. Die außergewöhnliche Beziehung zwischen Böll und Kopelew belegt auch das 1979 in Moskau entstandene, von Klaus Bednarz moderierte Filmgespräch "Warum haben wir aufeinander geschossen?". ACHTUNG!!! Eintritt: 6,- EUR, erm. 3,- EUR. Nur Abendkasse! Begrenzte Zahl der Plätze. [ nach oben ] |
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Veranstaltungshinweis und -Vorschau: Mi.,12.12.: Premiere Moderation: Gerd Ruge. Anmeldung unter Tel.: 122112. 13. 12.07 - Kinostart in der "Filmpalette" Köln. Di., 04.12. - Bernt Hahn liest Varlam Schalamov [ nach oben ] |