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Freitag, 18. Januar 2008, 19.00 Uhr
Warlam Schalamow zum Gedenken Bernt Hahn liest aus:
Warlam Schalamow Einführung, Moderation: Klaus Bednarz Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jhs. Der Autor geht darin der Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Auschwitz, Kolyma hervorbringen? Warlam Schalamow wurde 1907 als Sohn eines russisch-orthodoxen Priesters geboren. 1929 kam er das erste Mal ins Gefängnis. Er war dabei erwischt worden, wie er "Lenins Testament", jenen Brief, in dem der todkranke Lenin vor Stalin warnte, verteilte. 1931 wurde Schalamow aus der Haft entlassen, ging zurück nach Moskau. 1937 wurde er wegen "konterrevolutionärer Aktivitäten" erneut verhaftet und zu fünf Jahren Lagerarbeit verurteilt. Er wurde nach Kolyma verbannt, in jene kaum bevölkerte Zone im Osten Sibiriens, die das Zentrum des Gulagsystems war. Kaum entlassen, wurde er wieder dorthin verbannt. Seit 1947 arbeitete er nicht mehr in Minen, sondern als Arzthelfer. 1953 kehrte er zurück nach Moskau. Insgesamt verbrachte Schalamow 17 Jahre in den Stalinschen Arbeitserziehungslagern. Seine Freundschaften mit Nadeschda Mandelstam, Pasternak und Solschenizyn zerbrachen. Von Letzterem sagte Schalamow, er habe keine Lager gekannt und er habe sie überhaupt nicht verstanden. Schalamow schrieb Gedichte, Essays, eine Autobiografie und einen "Antiroman". Vor allem aber arbeitete er von 1954 bis 1972 an seinen "Kolyma-Erzählungen". Teile davon wurden im Samisdat verbreitet. Eine erste russische Ausgabe erschien 1978 in London. Taub und blind starb Schalamow am 17. Januar 1982 in einer psychiatrischen Klinik in Moskau. UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten [ nach oben ] |
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| Vortrag mit Diskussion |
Montag, 21. Januar 2008, 19.00 Uhr
Dr. Maksat Kachkeev, Kirgistan spricht zum Thema: Verfassungsentwicklung in Kirgistan nach der "Tulpenrevolution" von 2005 Einführung: Prof. Dr. Angelika Nußberger, M.A., Veranstalter: u.A.w.g. 0221 470 55 75 oder mailto:aoo01@uni-koeln.de Eintritt: frei[ nach oben ] |
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| Vortrag |
Dienstag, 29. Januar 2008, 19.30 Uhr
Prof. Nina Sergeevna Pavlova spricht über "Die Poetiken Rilkes und Pasternaks - Moderation: Professor Dr. Bodo Zelinsky, Slavisches Institut der Universität zu Köln Eine gemeinsame Veranstaltung des Lew Kopelew Forums und des Slavischen Instituts der Universität zu Köln Nina Sergeevna Pavlova absolvierte 1954 die Philologische Fakultät an der Moskauer Lomonosow-Universität (MGU). Danach Aspirantur und Arbeit am Gorki-Institut für Weltliteratur. 1980 bis 1988 - Leiterin der Abteilung für Ost-, Mittel- und Südosteuropa-Literatur. 1988 bis 1991- Leiterin der Abteilung Literaturen Europas und Amerikas. Seit 1991 Leiterin des Lehrstuhls für Vergleichende Literaturgeschichte an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU), Hauptfach Germanistik und Vergleichende Literaturgeschichte. Sie promovierte über Erich Mühsam, das Thema ihrer Habilitation lautete «Stilistische Besonderheiten der deutschen Literatur der Zwanziger Jahre». Publikationen: «Erich Mühsam»; «Friedrich Dürrenmatt»; «Typologie des deutschsprachigen Romans. 1900 -1945»; «Schweizer Varianten» (als Co-Autorin); Anthologie «Expressionismus. Literatur und Kunst» u.v.a. Mehr als zweihundert wissenschaftliche Publikationen. Humboldtpreisträgerin. Lew Kopelew, der ihr freundschaftlich verbunden war, schätzte sehr ihre Arbeiten über Expressionismus, die Zeit, die in der Sowjetunion offiziell nicht anerkannt war.UKB: 5,- EUR / 2,5 EUR LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| VERANSTALTUNGSHINWEISE: | |||||||||||
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Mi., 02. Januar 2008, 18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Rathaus Bad Münstereifel (Rats- und Bürgersaal): "Von Moskau an den Rhein - der Humanist Lew Kopelew in Nordrhein-Westfalen" Einführung: Fritz Pleitgen, Vors. des Lew Kopelew Forum Musikalische Umrahmung: Theresa Sophia Simone und Christopher Oden Dauer der Ausstellung: 03.01.08 - 24.01.08 | |||||||||||
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Sa., 19. Januar 2008, 17:00 Uhr Eine Gedenk- und Informationsveranstaltung zum Gedenken an den 1. Todestag von Hrant Dink IN MEMORIAM HRANT DINK: Minderheiten schützen, Menschenrechte verteidigen. Ort: MüTZe , Berliner Str. 77, 51063 Köln/Mülheim Diskussionsbeiträge:
- Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, Sondergast: Saban Dayanan, armenischer Journalist, Mitglied des Menschenrechtsvereins IHD, Istanbul Veranstalter: TÜDAY-Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V. [ nach oben ]
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| Februar | |||||||||||
| Buchvorstellung und Gespräch |
Montag, 11. Februar 2008, 19.00 Uhr
Thomas Bremer: Kreuz und Kreml. In kaum einem anderen europäischen Land sind Kirchen- und Landesgeschichte so eng verquickt wie in Russland; ohne die Rolle der russisch-orthodoxen Kirche ist die russische Geschichte vieler Epochen nicht zu verstehen. Thomas Bremer beleuchtet in seinem Buch in einem chronologischen Durchgang die Kirchengeschichte, aber auch das Verhältnis der russischen Kirche zum Staat und zum Westen, die Rolle des Mönchtums u. v. m. - ein spannendes und verständlich geschriebenes Kompendium. Moderation: Dr. Elisabeth Weber, eh. Referentin für Osteuropa in der Bundestagsfraktion der Grünen Prof. Dr. Thomas Bremer ist Hochschullehrer am Ökumenischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Andere Publikationen von Thomas Bremer: Konfrontation statt Ökumene. Zur kirchlichen Situation in der UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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K l a v i e r a b e n d![]() |
Freitag, 15. Februar 2008, 19.00 Uhr
I g o r K i r i l l o v Russische Klaviermusik In der Reihe: Konzerte der Anton Rubinstein Akademie im Lew Kopelew Forum Im Programm Werke von: Peter Tschaikowsky, Alexander Skriabin, Sergej Rachmaninov, Dimitrij Schostakowitsch, Sergej Prokofieff, Igor StrawinskyDer in Köln lebende russische Pianist Igor Kirillov, geb. 1979, erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht. 1994 gewann er den Interregionalen Klavierwettbewerb in Dubna in Russland, mit der besonderen Auszeichnung für die beste Tchajkowsky-Interpretation.1999 absolvierte er mit Auszeichnung das Gnessin State Musical College in Moskau. 1999 bis 2005 studierte er bei Prof. Deichmann an der Folkwang Hochschule in Essen, wo er sein Abschlussexamen absolvierte. Seit 2002 ist er Meisterschüler an der Internationalen Anton-Rubinstein-Akademie für Klavier und Kammermusik in Düsseldorf (Meisterklasse Alla Blatow), wo er sich gegenwärtig auf sein Konzertexamen vorbereitet. Igor Kirillov nahm an Meisterkursen bei Prof. Vladimir Krainev (Musikhochschule Hannover), Prof. Karl-Heinz Kämmerling (Universität Mozarteum, Salzburg und Musikhochschule Hannover) und Prof. Falko Steinbach (University of New-Mexico, USA) teil, sammelte Aufnahmeerfahrungen beim westdeutschen Rundfunk und spielte unter anderem im Steinway-Haus in Düsseldorf, im Bochumer Thürmer-Saal, im Theater an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr, im Lew-Kopelew Forum in Köln, im Baal-Saal in Aachen und im Opernhaus Köln. Kritiken-Auswahl Eintritt: 7,50 €, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen [ nach oben ] |
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Literaturabend![]() |
Montag, 25. Februar 2008, 19.00 Uhr
Richard Wagner in dem es um Freiheit, Liebe, Tod und Schuld geht." Richard Wagner Ein meisterhafter Gesellschafts- und Liebesroman, scharfsinnig und bewegend erzählt. Schon in der Schule litt Sybille Sundermann darunter, dass sich ihre Familie in der Nazizeit bereichert hat. Als junge Frau versucht sie, etwas von der Schuld abzutragen, von der niemand redet. Engagiert kämpft sie für die Rechte der Roma und Sinti. Als sie den Flüchtling Dejan Ferari trifft, verliebt sie sich in den Mann, der in ihr statt der reichen Erbin die begehrenswerte Frau sieht. Ihre unbeschwerte Liebe zu Dejan jedoch währt nicht lang. Bille degradiert ihren Mann zum wissenschaftlichen Objekt, an dem sie ihr eigenes Schuldtrauma abzuarbeiten versucht. Die Beziehung wird zur Machtfrage, die Liebe schlägt in Hass, in grausame Gewalt um. "Wagner ist ein hervorragender Erzähler, er schreibt pointiert, humorvoll, beklemmend." Berliner Zeitung „Das reiche Mädchen“ ist ein Buch der sorgfältig und lakonisch verschränkten Gegensätze: Arm und Reich, Schuld und Sühne, Fanatismus und Gleichgültigkeit.“ - Tagesspiegel (2.9.2007) Richard Wagner, geboren 1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist und veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien im Jahr 1987 und lebt seitdem als freier Schriftsteller in Berlin. Er gewann zahlreiche Preise und Stipendien. Werke (Auswahl): "Ausreiseantrag. Begrüßungsgeld" (Erzählungen), "Miss Bukarest" (Roman), "Der leere Himmel" (Essay), "Habseligkeiten" (Roman), "Der deutsche Horizont" (Essay), "Lisas geheimes Buch" (Roman) Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum e.V. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| März | |||||||||||
| Buchvorstellung und Gespräch ![]() |
Montag, 17. März 2008, 19.00 Uhr Armin Strohmeyr Verlorene Generation, »Die Deutschen bis zu vierzig Jahren kennen meinen Namen nicht mehr. Ich kann sagen: Über mich hat Hitler gesiegt.«(Leonhard Frank nach der Rückkehr aus dem Exil) Zu den »verbrannten«, verbotenen und vertriebenen Autoren in der NS-Zeit gehörten nicht nur so bekannte Persönlichkeiten wie Thomas und Heinrich Mann, Kurt Tucholsky und Arthur Schnitzler, sondern auch heute weitgehend Vergessene. Zu ihrer Zeit waren sie gerühmt und geachtet, hatten ein großes Publikum und erhielten Preise und Annerkennungen. Das äußere wie das innere Exil machte sie häufig mundtot. Dennoch sind diese Autoren wichtige Zeitzeugen und Repräsentanten des »anderen«, des integren Deutschland. Nach dem Krieg war den meisten ein Wiederanknüpfen an den einstigen Erfolg versagt. Oft galten sie als Verräter und Nestbeschmutzer; den Jungen um die »Gruppe 47« waren sie lästige Konkurrenten. Ihre Lebensläufe sind abenteuerlich, ihre Werke blieben erstaunlich aktuell. Es gilt, diese »verlorene« Generation und ihr Erbe wiederzuentdecken, sie vor dem Vergessen zu bewahren. Armin Strohmeyr erzählt 30 Lebensgeschichten packend und anschaulich und lässt in Briefen und Autobiographien Autorinnen und Autoren selbst zu Wort kommen. Zu ihnen gehören u. a. Ferdinand Hardekopf, Adrienne Thomas, Franz Blei, Hans Sahl, René Schickele, Mechtilde Lichnowsky, Leonhard Frank, Ernst Wiechert und Gina Kaus. Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist, Autor vielbeachteter Biographien über Klaus und Erika Mann, Annette Kolb, George Sand, „Die Frauen der Brentanos“ und Sophie von La Roche und Herausgeber der Werke Oskar Schürers und Hedwig Lachmanns. Zahlreiche Hörbilder für den Rundfunk. Moderation: UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ]
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| POLITISCHE DISKUSSION |
Mittwoch, 19. März 2008, 19.00 Uhr
Russland hat einen neuen Präsidenten - Präsident Putin hat im Dezember 2007 Dmitrij Medwedjew als seinen Nachfolger bezeichnet, die Wähler bestätigen ihn am 2. März 2008. Zentrales Anliegen bei der Neubestimmung eines Präsidenten war die Sicherung von Kontinuität und die Verhinderung eines Machtwechsels. Wird also Medwedjew bruchlos das System Putin fortführen? Welchen Einfluss wird Putin in seiner Funktion als Ministerpräsident nehmen? In dieser Diskussionsveranstaltung soll eine Bilanz der Ära Putin gezogen werden. Dabei wird auch die Frage erörtert, warum - nicht zuletzt aus historischen Gründen - die Verwurzelung der Demokratie in Russland so schwierig ist. Zugleich sollen die Perspektiven der inneren und auswärtigen Politik unter Medwedjew eingeschätzt werden. Auf dem Podium referieren: UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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Vortrag und Gespräch![]() ![]() Noel und Herta Field vor den Kriegsruinen in Warschau 1946/47 ![]() Das Haus in der Estvös-Str., in dem Noel Field und andere vom ungarischen Geheimdienst gefoltert wurden. |
Mittwoch, 26. März 2008, 19.00 Uhr
Noel Field: VORTRAG und GESPRÄCH mit Der Fall Noel Field Noel Field entstammte einer angesehenen amerikanischen Quäkerfamilie, wurde jedoch in Europa geboren und wuchs in Zürich auf. Er machte in der Zwischenkriegszeit eine diplomatische Karriere im US-Außenministerium. Als überzeugter Kommunist ließ er sich in dieser Zeit als Informant für die Auslandsaufklärung (INO) des sowjetischen Geheimdienstes NKWD anwerben. 1935 nahm er in Genf eine Stelle beim Völkerbund an, wurde 1940 entlassen und leitete ab 1941 zusammen mit seiner Frau Herta eine Hilfsorganisation in Marseille, das Unitarian Service Committee (USC). Das USC unterstützte damals antinazistische Widerstandskämpfer und Flüchtlinge, Spanienkämpfer und andere NS-Verfolgte, die, entweder in Internierungslagern oder in der Illegalität lebend, die Auslieferung an Gestapo und SS zu fürchten hatten. Field nutzte seine Position, um diesem Personenkreis Lebensmittel, Geld, Papiere, medizinische Versorgung und persönliche Informationen zukommen zu lassen. 1949 gerieten die Fields ins Visier kommunistischer Geheimdienste. Zwar gilt der Vorwurf der Spionage für die USA als plump konstruiert, aber Noel, seine Frau Herta und sein Bruder Hermann waren als amerikanische Antifaschisten und Kommunisten in das Geflecht der Verfolgung von Kommunisten vor allem in Ungarn, der Tschechoslowakei, Polens und auch der DDR geraten. Sie befanden sich ohne Prozess und Urteil (in Ungarn und Polen) viele Jahre in Haft und wurden gefoltert. In Prozessen gegen Laszlo Rajk in Ungarn, Rudolf Slansky in der CSSR sowie gegen deutsche Kommunisten wurden sie in Abwesenheit als Hauptbelastungs-„Zeugen“ missbraucht. Der erwiesenermaßen erfundene Vorwurf lautete (verkürzt), die Fields seien US-amerikanische Geheimagenten gewesen mit dem Auftrag, die kommunistischen Parteien und die volksdemokratischen Machtverhältnisse zu unterwandern. Wer während des Krieges Kontakt mit Field gehabt oder durch ihn Überlebenshilfe erhalten hatte oder wer solchen Kontakt nach dem Kriege hatte, wurde dringend verdächtigt, in den Sog des US-Geheimdienstes (OSS, später CIA) geraten zu sein. Bernd-Rainer Barth stützte sich in seinen intensiven Forschungen auf die Staats- bzw. Parteiarchive Ungarns, der Schweiz, Polens, Deutschlands (DDR) und der USA. U.a. war es ihm möglich, den in Budapest aufbewahrten persönlichen Nachlass Noel Fields und die Untersuchungsakten der ungarischen Stasi-Behörde ÁVH zu Noel und Herta Field und anderer Opfer der Schauprozesse auszuwerten, darunter einen Brief Fields an das Politbüro der KPdSU vom März 1954. Barths Forschungen stützen sich auch auf seine Interviews mit direkt beteiligten Zeitzeugen, nämlich verantwortlichen Vernehmern der ungarischen Sicherheitsorgane. Moderation: UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| April | |||||||||||
Politische Gespräche im Forum![]() Natella Boltjanskaja
Im Studio des Senders"Moskauer Echo", bei der Aufzeichnung, 3. 2007 ![]() GULag-Museum "Perm-36" (v.l.n.r.:) Natella Boltanskaja, Arsenij Roginskij (Vorsitzender des Zentrums "Memorial"), Anatolij Kononow (Richter im russischen Verfassungsgericht) |
Montag, 7. April 2008, 19.00 Uhr
Natella Boltjanskaja Die Moderatorin der wöchentlichen Politsendungen "Osoboje mnienije" (Besondere Meinung) und „Niet vychoda“ (Kein Ausweg), zu deren Gästen sowohl Regierungsmitglieder als auch Vertreter der Opposition (wie Garri Kasparow) zählen, Autorin regelmäßiger kritischer Kommentare zu aktuellen politischen Ereignissen (zu lesen u.a. unter www.natel.ru), spricht über die Lage in Russland und stellt sich den Fragen des Publikums. Moderation: Harald Brand, Beiratsmitglied des Lew Kopelew Forums, eh. Chefredakteur der WDR-Landesprogramme Übersetzung: Nadja Simon Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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Politische Gespräche im Forum![]() |
Mittwoch, 23. April 2008, 19.00 Uhr
Die belarussische Opposition im Jahr 2008 Die Veranstaltung wurde im Rahmen des "Förderprogramms Belarus" von der Robert Bosch Stiftung ermöglicht
Es referieren Dr. Heinz Timmermann, Köln, freier Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Belarus-Experte Moderation: Dr. Diana Siebert, Köln, Seit über 13 Jahren regiert Präsident Lukaschenka in der Belarus (Weißrussland) auf autoritäre Weise. Unter seinem Regime verschwinden Menschen; Wahlen sind weder frei noch fair; Oppositionskandidaten sitzen im Gefängnis; Demonstranten werden niedergeknüppelt, schikaniert und inhaftiert. Trotz allem ist er populär. Wie kann, wie soll die demokratische Opposition in dieser Situation handeln? Eintritt frei [ nach oben ] |
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| Politische Gespräche im Forum |
Freitag, 25. April 2008, 19.00 Uhr
20 Jahre nach der Perestrojka – gibt es im heutigen Russland noch Platz für Demokratie? In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Moskau Diskussionsteilnehmer: Aleksandr Ausan, Präsident des Instituts „Nationales Projekt Gesellschaftsvertrag Übersetzung: Nadja Simon Aussage eines ausländischen politischen Beobachters in Moskau: „Alle hoffen auf Medwedjew, aber nicht, weil es dafür gute Gründe gäbe, sondern weil man ansonsten auf nicht viel hoffen kann.“ Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum, eh. Referentin für Polen und Russland in der Bundestagsfraktion der Grünen UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Politische Diskussion und Buchvorstellung |
Mittwoch, 30. April 2008, 19.00 Uhr
Die EU, Russland und Eurasien. Berliner Wissenschaftsverlag 2008 Die Buchvorstellung soll dazu anregen, eine Diskussion zu führen über die europäisch-russischen sowie die EU- Beziehungen zu den Ländern Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens. Sämtliche zentralen Akteure der Großregion - die EU, Russland und die Mitglieder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) - befinden sich in einem labilen Zustand mit offener Perspektive. Frühere Grundpositionen müssen angesichts einschneidender Veränderungen im eurasischen Raum neu justiert werden. Auf dem Podium referieren Herausgeber und Autoren: Prof. Dr. Peter W. Schulze, langjähriger Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Moskau Dr. Heinz Timmermann, freier Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Köln Moderation und Kommentar: Dr. Rolf Mützenich, Köln, MdB und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Mai | |||||||||||
| Politisches Buch im Gespräch |
Donnerstag, 8. Mai 2008, 19.00 Uhr
Reinhold Vetter: Das Buch enthält genaue Analysen der politischen Entwicklung in Polen der letzten Zeit und bietet allen Interessierten eine willkommene Verständnishilfe. Thematisiert werden die Bedingungen, die den Aufstieg der Zwillinge begünstigten, und die Techniken, mit deren Hilfe sie ihre Macht zu festigen suchten. Den ersten Schritten der neuen Regierung Donald Tusks ist eine abwägende Schlussbetrachtung gewidmet. Die enorme Mobilisierung der Wähler bei der letzten Parlamentswahl am 21. Oktober 2007 hat gezeigt, welche Energien in der polnischen Gesellschaft stecken. Die Arbeit bietet Antworten auf Fragen wie: Wo liegen die historischen und gesellschaftlichen Ursachen der Kaczynski-Ära? Wie lautet die innen- und außenpolitische Bilanz der letzten zwei Jahre? Worin bestehen die wichtigsten Aufgaben der neuen Regierung? Welche Chancen hat Regierungschef Tusk unter Präsident Kaczynski? Was kann der Westen tun, um Polens Integration in Europa zu stärken? Reinhold Vetter, 1946 geboren, war lange Zeit „Handelsblatt“-Korrespondent in Warschau. Heute berichtet er für mehrere Zeitschriften aus der polnischen Hauptstadt über alles Wesentliche aus Ost- und Mitteleuropa.Moderation: Dr. Elisabeth Weber, UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Gespräch |
Mittwoch, 14. Mai 2008, 19.00 Uhr
Das Kosovo-Problem – kein Ende in Sicht? Dr. Geert-Hinrich Ahrens Die Probleme auf dem Balkan werden mit der Unabhängigkeit des Kosovo kaum zu Ende sein. Es ist zu hören, die Serben Bosnien-Herzegowinas könnten den Anschluss an Serbien, die dortigen Kroaten den an Kroatien fordern, und es gibt Äußerungen, der neue Staat Kosovo werde von Männern regiert, die in organisierte Kriminalität verwickelt seien, und könne sich zu einem „serbischen Palästina“ entwickeln. Wie ernst sind solche Befürchtungen zu nehmen? Auf solche und viele weitere Fragen werden ausgewiesene Balkan-Spezialisten versuchen Antworten zu geben. Dr. Geert-Hinrich Ahrens war in den 1990er Jahren als Sonderbotschafter intensiv in die internationalen Bemühungen um die Lösung der Jugoslawienproblematik einbezogen. Er war von 1991-1996 an den beiden Jugoslawienkonferenzen beteiligt. Ferner 1999 EU-Sondergesandter der Europäischer Präsidentschaft in Mazedonien; 1999-2002 Leiter der OSZE-Mission in Albanien; Aug. 2004 – März 2008 OSZE-Leiter der Wahlbeobachtungsmissionen in der Ukraine, Aserbeidschan, Belarus, Georgien, Serbien, Armenien u.v.a. Dr. Ulrich Schiller, eh. Korrespondent für ARD und DIE ZEIT in Jugoslawien, der Sowjetunion und den USA, Autor der Bücher „Zwischen Moskau und Jakutsk. Die Sowjetunion im Wettlauf gegen die Zeit“ (1970) und „Macht außer Kontrolle. Geheime Weltpolitik von Chruschtschow bis Busch“ (2003). UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Bericht |
Donnerstag, 29. Mai 2008, 19.00 Uhr
12 Jahre Tschetschenien Barbara Gladysch
Moderation: Sonia Mikich, Moderatorin und Leiterin Eröffnung der Fotoausstellung: „Zwischen Wiederaufbau und Kriegserbe. Eine Ausstellung des Deutsch-Russischen Austausches e.V. Berlin mit Unterstützung der Marion-Dönhoff-Stiftung Dauer der Ausstellung: 30.05. – 18.06.2008. Besichtigung der Ausstellung frei Barbara Gladysch kam 1996 zusammen mit russischen Soldatenmüttern und Chris Hunter, dem Begründer von CPCD - Center for Peacemaking und Community Development in Moskau (später auch in Tschetschenien und Inguschetien), zum ersten Mal nach Tschetschenien. Im Jahr 1997 war sie dort OSCE-Wahlbeobachterin und gründete gemeinsam mit Hunter und tschetschenischen Freunden im Mai das Projekt „Kleiner Stern“: Rehabilitationseinrichtungen für traumatisierte Kinder in Tschetschenien. Auf ihren bislang 20 Reisen in verschiedene, auch entlegene, „vergessene“ Gebiete Tschetscheniens versucht sie die Lebensbedingungen der Menschen zu erleichtern und deren Hoffnung auf Heilung und Frieden zu stärken. Der in jüngster Zeit forcierte Bauboom in Grosny lässt in rasantem Tempo äußere Kriegsspuren verschwinden. Aber der „mit Putin-Porträts zugehängte bleierne Frieden, der in Grosny eingekehrt ist“ (Sainap Gaschajewa in der NZZ am 12.01.2008) vermag nicht die unvernarbten körperlichen und seelischen Wunden der Menschen zu überdecken. Im Januar 2006 verweigerte Barbara Gladysch die Annahme des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse aus Protest gegen die deutsche Asylpolitik und die Politik gegenüber Tschetschenien. Mit der Auszeichnung sollte ihr Engagement für Flüchtlinge und Asylsuchende in Deutschland, für die „Tschernobylarbeit“ in der Republik Belarus und die Hilfeleistung für kriegstraumatisierte Kinder in Tschetschenien gewürdigt werden. In einem Brief an den Bundespräsidenten erläuterte Barbara Gladysch ihre Gründe für die Ablehnung der Auszeichnung. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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Sa., 16. Mai, - So.,17. Mai 2008 FRÜHLINGFEST in der Neumarkt Passage Köln
Samstag, 17. Mai 2008, 11.00 – 17.30 Uhr [ nach oben ] |
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| Juni | |||||||||||
| Vortrag |
Freitag, 06. Juni 2008, 19.00 Uhr
Der Konflikt um Nagornij Karabach Referent: Avas Hasanov (Baku/Aserbaidschan) Der Konflikt um Nagornij Karabach zwischen Armeniern und Aserbaidschanern war einer der blutigsten Konflikte der Sowjetunion und der GUS. Vorausgegangen waren dem Krieg um Nagornij Karabach auf armenischer und aserbaidschanischer Seite Pogrome gegen die jeweilige Minderheit, Zigtausende von Armeniern flohen aus Aserbaidschan, einige tausend Aserbaidschaner aus Armenien und Nagornij Karabach. Es folgte ein Krieg, der seinen Höhepunkt Anfang der 90-er Jahre hatte, und dem Tausende Armenier und Aserbaidschaner zum Opfer fielen. Der in Aserbaidschan lebende Aktivist der Zivilgesellschaft, Menschenrechtler und Drehbuchautor Avas Hasanov wird über diesen Konflikt berichten und auch seinen jüngsten 50-minütigen Film zu diesem Thema vorstellen. Avas Hasanov ist einer von wenigen Aserbaidschanern, der regelmäßig mit Armeniern zusammenarbeitet: Mehrmals im Jahr besucht er Armenien und Nagornij Karabach. Veranstaltung in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung von Bernhard Clasen. Bernhard Clasen arbeitet seit den 1990er Jahren mit Menschenrechtlern im postsowjetischen Raum und ist besonders aktiv in der Arbeitsgruppe zu „Nagornij Karabach“. Moderation: Prof. Dr. habil. Eva-Maria Auch, Universität Bonn, Vorsitzende des Vereins UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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Literatur-Geschichte-Politik
![]() Presseinformation |
Dienstag, 10. Juni 2008, 19.00 Uhr
György Dalos (Aus: „Kader und Liebe“, Erhard Schütz,Tagesspiegel, 16.09.2007) „György Dalos hat mit «Jugendstil» wieder einen kleinen Roman vorgelegt, der einmal mehr zeigt, warum man ihn trotz seiner stilistischen Kargheit immer wieder gern liest. Wer Dalos noch nicht kennt, hat mit diesem Büchlein einen starken Anlass, ihn endlich kennen zu lernen. Robert Singer ist im Wiener Exil geworden, was er seit Schulzeiten sein wollte: ein Spezialist für den Jugendstil. Auf einer Reise zurück nach Budapest begegnet er einem erbarmungswürdig heruntergekommenen Individuum, das sich als Feri K. vorstellt, damals Mitschüler, Mathematikkoryphäe und unangenehmer Kerl. Ein Erinnerungsschub zum Herbst 1961 setzt ein. Singer, aus unterprivilegierter Familie, dafür umso ehrgeiziger, ist ein engagierter Jungkommunist, aber auch unsterblich verliebt in Ilona, die Tochter eines berühmten Mediziners. Diese Liebe scheitert jedoch, weil Feri K., der von den forschen Jungkadern wegen seines politisch inhaftierten Vaters Zurückgestoßene, sich zu rächen versucht. Wie es dazu kommt und was dabei passiert, das wirkt in seiner zeitsymptomatischen Gratwanderung von jugendlicher Zukunftsgewissheit und Gegenwartsbedrückung so dicht, dass man gar nicht anders kann, als letztlich Autobiographisches dahinter zu vermuten. Es ist, wenn man so will, die ewige Romeo-und-Julia-Geschichte, doch unter den historischen Bedingungen eines Systems, das zusammengesetzt ist aus paranoischem Misstrauen und phantasmatischer Selbstgerechtigkeit.“ György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin. Er war bis 1999 Leiter des ungarischen Kulturinstituts in Berlin und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 1995 und 2000 der Goldenen Plakette der Republik Ungarn. Moderation: Dr. Elisabeth Weber, UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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K l a v i e r a b e n d![]() |
Freitag, 20. Juni 2008, 19.00 Uhr
I g o r K i r i l l o v Examenskonzert in der Reihe: Konzerte der Anton Rubinstein Akademie im Lew Kopelew Forum Im Programm: Der in Köln lebende russische Pianist Igor Kirillov, geb. 1979, erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht. 1994 gewann er den Interregionalen Klavierwettbewerb in Dubna in Russland, mit der besonderen Auszeichnung für die beste Tchajkowsky-Interpretation.1999 absolvierte er mit Auszeichnung das Gnessin State Musical College in Moskau. 1999 bis 2005 studierte er bei Prof. Deichmann an der Folkwang Hochschule in Essen, wo er sein Abschlussexamen absolvierte. Seit 2002 ist er Meisterschüler an der Internationalen Anton-Rubinstein-Akademie für Klavier und Kammermusik in Düsseldorf (Meisterklasse Alla Blatow). Mit diesem Examenskonzert wird sein Studium an der Akademie abgeschlossen. Igor Kirillov nahm an Meisterkursen bei Prof. Vladimir Krainev (Musikhochschule Hannover), Prof. Karl-Heinz Kämmerling (Universität Mozarteum, Salzburg und Musikhochschule Hannover) und Prof. Falko Steinbach (University of New-Mexico, USA) teil, sammelte Aufnahmeerfahrungen beim westdeutschen Rundfunk und spielte unter anderem im Steinway-Haus in Düsseldorf, im Bochumer Thürmer-Saal, im Theater an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr, im Lew-Kopelew Forum in Köln, im Baal-Saal in Aachen und im Opernhaus Köln. Kritiken-Auswahl Augsburger Zeitung: „…Igor Kirillov verzauberte mit seinem Spiel, völlig introvertiert, versunken in die Klangbilder …er schien auf die Tausend Geräusche der Natur zu lauschen, malte sie in bunten Farben…“ (12.03.00) Kölner Stadt-Anzeiger: „… Kirillov baute über ein Widerspiel von Gewichten und Lichtwechseln eine wundersame Spannung zwischen Schwermut und Seelenfrieden auf.“ (22.06.06) "...brilliant: Igor Kirillov am Piano..." (06.02.07)
Eintritt: 7,50 €, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. [ nach oben ] |
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| Juli | |||||||||||
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SOMMERPAUSE im Lew Kopelew Forum Vom 07. Juli bis zum 17. August 2008 Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführerin wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit! [ nach oben ] |
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| September | |||||||||||
Lesung![]() |
Freitag, 5. September 2008, 19.00 Uhr
Reiseliteratur Tatiana Kuschtewskaja „Sibirienreise – die Lena“, Wostok Verlag, Berlin 2007 Vom Baikal bis zum Eismeer - FAZ, 06.03.2008:„... die turkmenisch-ukrainische Autorin Tatjana Kuschtewskaja scheut sich nicht, im ganz und gar eigenen Tonfall dem Leser verbal die Hand auf den Unterarm zu legen, die Augen aufzureißen und mit ansteckender Begeisterung zu rufen: "Stellen Sie sich vor! Was glauben Sie, was dann passierte? Ist das nicht unglaublich?" Zwischen diesen Aufwallungen allerdings mäandern ihre Reisebeschreibung eher gemächlich zwischen Anekdoten und Beobachtungen dahin und gleichen darin wohl dem Fluss, den sie mehr beplaudert als beschreibt - der Lena, die vom Baikal quer durch Sibirien bis zum Eismeer strömt. Zwischendurch erzählt die Autorin Witze, trägt ihre eigenen Gedichte vor - und dem Leser tritt bald das Bild einer beflissenen, liebenswerten Reiseleiterin vor Augen, die jede Windung und Biegung der erstaunlich vielgestaltigen Flusslandschaft kennt.“ Lesung mit sibirischem, Tee, Gebäck und Zedernnüssen UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder [ nach oben ] |
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| Podiumsdiskussion |
Montag, 08. September 2008, 19.00 Uhr
Die Deutsch-Russischen Beziehungen im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Menschenrechten mit Podiumsteilnehmer: Klaus-Helge Donath, seit 1990 Russland-Korrespondent der tageszeitung Dr. Peter Danylow, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. (OMV). Moderation: Dr. Elisabeth Weber, Beirat Lew Kopelew Forum UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder [ nach oben ] |
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| Podiumsdiskussion |
Dienstag, 16. September 2008, 19.30 Uhr in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln, Neumarkt 18
RUSSLAND, AMERIKA, DEUTSCHLAND Einige Monate nach Amtsantritt des neuen Präsidenten in Russland und einige Wochen vor den Präsidentenwahlen in den USA gehen prominente Kenner beider Länder der Frage nach: Welche Bedeutung hat die Krise im Kaukasus und die Wahl der neuen Männer in Moskau und Washington für Deutschland und Europa. Unter der Leitung von diskutieren: Tom Buhrow (seit 2006 Moderator der Tagesschau, 1994-1999 Amerika-Korrespondent der ARD, 2002-2006 – Leiter des dortigen Studios) Dieter Boden, langjähriger Sondergesandter des UN-Generalsekretärs und Leiter der OSZE Mission in Georgien Hermann Krause, Leiter des ARD-Hörfunksstudios in Moskau; LKF-Mitglied) Volker Rühe, Verteidigungsminister a.D. Horst Teltschik, ehem. außen- und sicherheitspolitischer Sprecher im Bundeskanzleramt, 1999-2008 Leiter der Münchener Konferenz für Sicherheitspolitik Begrüßung: Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, stellv. Vorsitzender des Lew Kopelew Forum Eintritt frei mit gesonderter Einladung [ nach oben ] |
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| Gespräch |
Freitag, 19. September 2008, 19.00 Uhr
Eröffnung der Reihe Der schwierige Weg zum Nachbarn. Einführung: Dr. Mechthild Keller, Beirat Lew Kopelew Forum Renate Schmidgall spricht mit Marek Zmijewski, Hochschullehrer für Philosophie und Literaturtheorie über den Beruf des Übersetzers, die Tätigkeit - Motivation, Schwierigkeiten, Kontakt mit Autoren, Selbstverständnis, Bezug zum Schreiben sowie auch über die gefährlichsten Stolpersteine in ihrer Arbeit, Missverständnisse und darüber, was als „lost in translation“ unwiederbringlich verloren geht... UKB: 5,- € / 2,5 € für Studenten, Schüler, LKF-Mitglieder [ nach oben ] |
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| Oktober | |||||||||||
Kammerkonzert![]() ![]() |
Freitag, 10. Oktober 2008, 19.00 Uhr
in der Reihe Radoslava Stoimenova, Klavier spielen
Radoslava Stoimenova ist in Pleven, Bulgarien, geboren. Mit 7 Jahren hat sie mit dem Klavierstudium angefangen bei Prof. Atanas Kutrev und Prof. Iovcho Krushev. Seit 2002 lebt sie in Deutschland. Sie studierte an der Folkwang Hochschule in Essen bei Prof. Till Engel und seit 2005 studierte sie an der Hochschule für Musik Köln/Aachen bei Prof. Ilja Scheps. Meisterkurse absolvierte sie bei Lasar Berman, Joaquín Soriano und Dina Yoffe. An der Rubinstein Akademie in Düsseldorf studiert sie in der Klasse von Frau Prof. Alla Blatow. Sie ist Preisträgerin mehrerer nationalen und internationalen Wettbewerbe: 1. Preis beim nationalen Wettbewerb "P. Pipkov" in Pleven, Publikumspreis beim Klavierwettbewerb in Varna und Sonderpreis der Wiener Urtext Edition beim Frédéric Chopin Wettbewerb in Düsseldorf. Konzertauftritte als Solistin und in Ensembles in Bulgarien, Deutschland und Israel. Lev Gordin ist in 1980 in Leningrad, Russland, geboren. Mit 6 Jahren hat er sein Cellostudium bei Frau Nataliya Tolbukhina angefangen, zu deren Lehrer Svyatoslav Knushevitsky und Mstislav Rostropovich zählten. Mit 11 ist er mit seiner Familie nach Israel ausgewandert, wo er sein Studium bei Frau Luba Rabin und später bei Herrn Hillel Zori fortsetze. Bereits während seines dreijährigen Militärdienstes genoss er den Status „Ausgezeichneter Musiker“ und spielte im Streichquartett und als Solocellist des Kammerorchesters der Israelischen Armee. In dieser Zeit nahm er an Weltpremieren von zeitgenössischen Stücken, Rundfunkaufnahmen, Konzerten und internationalen Festivals wie „Voice of Galilee“ teil. Eintritt: 7,50 €, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen. [ nach oben ] |
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Buchvorstellung![]() |
Mittwoch, 15. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Karl Schlögel Moskau 1937: Die sowjetische Metropole auf dem Höhepunkt der stalinistischen Diktatur. In einem Orkan der Gewalt geht eine Gesellschaft vollständig zugrunde. Karl Schlögel rekonstruiert Monat für Monat, wie sich der Terror eines Notstandsregimes zum "Großen Terror" steigerte, dem binnen eines Jahres anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen. Doch damit ist noch nicht die ganze Geschichte erzählt: Im Schatten des Terrors will das Regime um Stalin eine neue Gesellschaft aufbauen. Gestützt auf zahllose Dokumente, vergegenwärtigt Schlögel in seinem historischen Meisterwerk eine Zeit, in der Terror und Traum fließend ineinander übergingen. Karl Schlögel, geboren 1948 im Allgäu, hat an der Freien Universität Berlin, in Moskau und St. Petersburg Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik studiert und lehrt an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. 2006 erhielt er den Lessing-Preis der Stadt Hamburg. Moderation: Dr. Ulrich Schiller, Lew Kopelew Forum Ulrich Schiller, Jg. 1926, Studium der Slawistik, Dr. phil., seit 1956 Journalist, ARD-Korrespondent in Belgrad und in Moskau, bis 1989 Korrespondent für ARD-Hörfunk in Washington und 1975-1996 auch für DIE ZEIT. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten [ nach oben ] |
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| Streitgespräch |
Montag, 20. Oktober 2008, 20 Uhr ! Christuskirche Dellbrück Bergisch Gladbacher Str. 848 „Rusland und der Westen: Das Forum diskutiert mit „Autoritär nach innen, aggressiv nach außen“ – so wird Russland heute in den USA und Europa heute weithin wahrgenommen. Seit dem kurzen blutigen Krieg mit Georgien sind die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen eisig. Russland demonstriert seinen Großmachtanspruch, EU und USA schwanken zwischen Gesten des Protestes, hilflosen Drohungen und dem Wissen, von Russlands Energielieferungen und Moskaus Kooperation bei großen Krisen abhängig zu sein. Das gilt gegenüber dem Iran genauso wie in der globalen Finanzkrise. Droht dennoch ein neuer Kalter Krieg? Wie kann ein Rückfall in altes Blockdenken vermieden werden? - Fritz Pleitgen, der Präsident der European Broadcast Union (EBU) und frühere Intendant des WDR war viele Jahre Korrespondent in Moskau und gilt immer noch als einer der führenden Russlandkenner. Er ist darüber hinaus Vorsitzender für die Ruhr 2010. - Eckhard von Klaeden, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat gerade das Buch „Kein Sonderzug nach Moskau“ veröffentlicht, in dem er Vorstellungen für eine europäische Russlandpolitik entwickelt. - Constanze Stelzenmüller, die frühere Redakteurin der „Zeit“ ist heute Deutschland-Direktorin des „German Marshall Fund“ - Sergej Sumlenny, der Moskauer Journalist arbeitet von Frankfurt aus als Korrespondent der Wochenzeitschrift „Expert“. Er spricht fließend Deutsch. Geleitet wird die Veranstaltung von Arnd Henze, stellv. Auslandschef Fernsehen beim WDR. Im Vorprogramm wird es ab 19.30 Livemusik geben. Weitere Informationen finden Sie unter Rückfragen: Ev. Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide, c/o Arnd Henze, 0221/2202382 (d). [ nach oben ] |
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| Gespräch
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Dienstag, 21.Oktober 2008, 19.00 Uhr
„Warum an die DDR erinnern?“ Thomas Ammer und Karl-Wilhelm Fricke Thomas Ammer war von 1958 bis 1964 inhaftiert, erst im Stasi-Untersuchungs-Gefängnis in Gera (der sog. Amthorchdurchgang - es gibt heute einen Gedenkverein), dann nach der Verurteilung im September 1958 fast die ganze Zeit in Brandenburg-Görden. Er wurde wegen Staatsverrat verurteilt (§ 13 StEG - Strafrechtsergänzungsgesetz), und zwar zu 15 Jahren. Im August 1964 wurde er freigekauft (in den Westen). Hintergrund war eine fünfjährige illegale Widerstandstätigkeit in einer Gruppe aus Schülern, später Studenten, großenteils aus Eisenberg (daher die Bezeichnung "Eisenberger Kreis"), später an der Uni Jena. Jugendwiderstand Thomas Ammer | ![]() |
Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke, geb. in Hoym/Sachsen-Anhalt, war lange Jahre Redakteur im Deutschlandfunk, Leiter der Ost-West-Redaktion. Sein Vater wurde in den bekannten Waldheimer Prozessen verurteilt und starb in Waldheim. Er selbst entging zunächst einer Haft, da es ihm nach einer Festnahme am 22.2.1949 gelang zu fliehen (die Überwachung war nicht so perfekt) und er sich sofort in den Westen begab. Er lebte dann in West-Berlin und berichtete ständig kritisch über die DDR. Am 1.4.1955 wurde er zu einem Treffen gelockt, mit Tee betäubt und nach Ost-Berlin verschleppt. Er saß lange in U-Haft in Hohenschönhausen und wurde zu vier Jahren verurteilt, die er auf den Tag absaß, in Bautzen, in Einzelhaft. Er wurde dann nach West-Berlin entlassen. (Seinen Akten hat er später entnommen, dass als Haft für ihn auch 15 Jahre im Gespräch waren.). Viele Publikationen zu den Hauptthemen: MfS, Widerstand in der SBZ und DDR, politisches Strafrecht UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten [ nach oben ] |
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| Ausstellungseröffnung DAUER der AUSSTELLUNG: 24.10.08 - 31.10.08 |
Freitag, 24. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Die Hungeropfer - Unbekannte europäische Zeitgeschichte Schirmherrin der Ausstellung: Begrüßung: Jaroslaw Baran, Leiter der Außenstelle der Botschaft der Ukraine in Bonn Moderation: Dr. Irina Jastreb, Präsidentin des „Ukrainisches Haus e.V.“ Düsseldorf Kurzreferat von: Übersetzung: Dr. des. Dmytro Myeshkov, Historiker, Philosophische Fak., Universität Düsseldorf Prof. Dmytro Zlepko, CIS-Consult Wissenschaft, München: „Holodomor in staatlichen Quellen Deutschlands“ Filminterview mit dem Zeitzeugen Lew Kopelew Die „Orange Revolution“ hat die Welt wieder an ein europäisches Land erinnert, das, obwohl territorial größtes Land Europas, allzu gerne nur als russische Peripherie betrachtet wurde. Seine Geschichte ist der breiten europäischen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt geblieben. Zu Beginn der 1930er Jahre verübte das kommunistische Regime Stalins im tiefsten Herzen Europas und in der als Kornkammer der Sowjetunion bekannten Region einen Genozid an Millionen von Ukrainern. Eine von der Landwirtschaft geprägte Nation wurde dem Hungerstod ausgeliefert, einer der skrupellosesten Formen von Folter und Tod. Die Ukrainer bezeichnen diese nationale Tragödie als Holodomor. Nach jüngsten Angaben fielen sieben bis zehn Millionen ukrainischer Kolchosbauern 1932/33 diesem Verbrechen zum Opfer. Mindestens ein Drittel der Todesopfer des Holodomor waren Kinder. Viele weitere Kinder wurden zu Waisen oder zu Heimatlosen. Die Hungersnot in der Ukraine war keine Naturkatastrophe. Der Terror hatte eine soziale und nationale Stoßrichtung und wird als Genozid oder Soziozid bewertet. Auch nach 75 Jahren ist eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts weitgehend unbekannt geblieben. Mit dieser Ausstellung soll an die Millionen unschuldiger Opfer des kommunistischen Regimes in der Ukraine erinnert und die deutsche Öffentlichkeit über das weitgehend unbekannte Thema informiert werden. Eintritt frei [ nach oben ] |
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| November | |||||||||||
| Buchvorstellung |
Mittwoch, 05. November 2008, 19.00 Uhr Ullrich Wannhoff, der Forschungsreisende des 21. Jhs Ullrich Wannhoff,
Moderation: Frank Möller, Journalist, Historiker, Germanist Ullrich Wannhoff bereist Kamtschatka, die Beringinsel und Alaska seit 1991 nicht als Journalist, sondern als Künstler, Fotograph und Naturforscher. Das hat zu zahlreichen Langzeitaufenthalten geführt, in deren Verlauf er immer wieder in entlegendsten Gebieten bei den Naturvölkern gelebt hat. Die Perspektive, die ihm dadurch auf den „Fernen Osten“ ermöglichst wurde, ist einzigartig. Der Künstler, Maler und Grafiker, Ullrich Wannhoff, geb. 1952 in Aue, war in der DDR 18 Jahre Heizer und arbeitete als Maschinist in einer Umformerstation an der TU Dresden. Diese Nische erlaubte ihm ein Fernhalten von damaligen gesellschaftlichen und sozialistischen Tätigkeiten, bis einer der Dozenten auf ihn aufmerksam wurde und ihm das Angebot unterbreitete, künstlerischer Leiter an der TU Dresden zu werden. Diese Tätigkeit währte aber nur drei Jahre (1981-1984), bis man ihm den Zirkel verbot. Der Autor lebt heute in Berlin. Ullrich Wannhoff wird von seinen Reisen berichten und sie durch eigene Bilder entsprechend illustrieren. Dabei wird ein Schwerpunkt auch auf der deutsch-russischen Forschungsgeschichte liegen. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Gespräch |
Dienstag, 18. November 2008, 19.00 Uhr
Die Situation der Zivilgesellschaft in Russland Gespräch mit Swetlana Gannuschkina Moderation: Dr. Elisabeth Weber, LKF Bernhard Clasen arbeitet seit den 90er Jahren mit Menschenrechtlern im postsowjetischen Raum. Swetlana Gannuschkina vertritt die russischen Menschenrechtsorganisationen „Memorial“ und das Komitee „Bürgerbeteiligung“. Sie arbeitet zu den kriegerischen Konflikten in der ehemaligen Sowjetunion. Als Vorsitzende des „Komitees Bürgerbeteiligung“ gilt sie als eine der wichtigsten russischen Flüchtlingsexpertinnen. Mehrfach hat sie Armenien, Aserbeidschan, Georgien, Tschetschenien, Dagestan, Ossetien, Inguschetien und Nordossetien bereist. Im Oktober d.J. hat sie sich in Südossetien ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Frau Gannuschkina war Mitglied im Menschenrechtsrat von Präsident Putin, erhielt 2003 den Menschenrechtspreis von Amnesty International (Deutsche Sektion) und am 20. Juni 2004 den mit 100.000$ dotierten Nansen-Preis des Flüchtlingshilfswerkes der UNO. Mit einem russlandweiten Beratungsnetzwerk hat sie ein regierungsunabhängiges Netzwerk aufgebaut, das Flüchtlingen in ganz Russland Beratung und Unterstützung anbietet. Sie ist eine von 1000 für den Friedensnobelpreis 2005 vorgeschlagenen Frauen. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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Freitag, 28. November 2008, 19.00 Uhr
Georgien - 5 Jahre nach der Rosenrevolution – 3 Monate nach dem Krieg - Walter Kaufmann, eh. Leiter des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung in Tbilissi/Tiflis/Georgien Moderation: Dr. Elisabeth Weber, LKF Walter Kaufmann, geb.1966, ist Osteuropahistoriker und Slavist. 1995-2002 war er Osteuropa-Referent der Heinrich-Böll-Stiftung, von 2003 bis Juli 2008 Leiter des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung in Tbilisi/Tiflis/Georgien. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Dezember | |||||||||||
| Buchvorstellung |
Montag, 01. Dezember 2008, 19.00 Uhr
„Der Verräter, Stalin, bist Du!“ Dr. Bernhard H. Bayerlein, Autor des Buches im Gespräch mit: Dr. Gerd Koenen und dem Zeitzeugen und Autor eines Beitrags, "Der Verräter, Stalin, bist Du!": Dieser Aufschrei von Willi Münzenberg, einem der von Goebbels und Hitler meistgehassten antifaschistischen Aktivisten, versinnbildlicht den Bruch mit Antifaschismus und Solidarität durch die Sowjetunion in den Jahren 1939-1941. In Deutschland weitgehend unbekannte Dokumente, Kommentare und eine Chronik von Bernhard H. Bayerlein sowie Erinnerungen von Zeitzeugen wie Wolfgang Leonhard belegen: Die offizielle Freundschaft zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion zwang im September 1939 die kommunistische Bewegung zur Absage an Internationalismus und Antifaschismus. Stalins wahnwitzige Doppelstrategie – willkürliche Neuaufteilung der Welt mit dem verbrecherischen Hitlerregime und Instrumentalisierung der kommunistischen Parteien für seine Ziele – und ihr Scheitern werden systematisch rekonstruiert: Nach Ausrufung des "Großen Vaterländischen Krieges" mobilisierte eine neue Symbiose von Sowjet-Patriotismus und Antifaschismus weltweit Kräfte zur Verteidigung. Widerstand und Heroismus im Kampf gegen Hitler machten den "Verrat an der eigenen Sache" (Walter Benjamin) allerdings nicht ungeschehen. Dr. Bernhard H. Bayerlein, Historiker und Romanist, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Autor historischer und iberischer Studien, Herausgeber internationaler Editionen, u.a. Archives de Jules Humbert-Droz (Amsterdam – Boston – Zürich 1983 – 2001); Georgi Dimitroff: Tagebücher (Berlin 2000); Télégrammes chiffrés du Komintern (Paris 2003); Deutscher Oktober 1923. Ein Revolutionsplan und sein Scheitern (Berlin 2003), Mitherausgeber des Jahrbuchs für Historische Kommunismus-Forschung (Berlin). Prof. Wolfgang Leonhard, geb. 1921, Historiker, Ostexperte, Publizist; kam 1935 mit seiner Mutter in die Sowjetunion, nach Ausbildung an der Kominternschule seit 1943 Mitwirkung im Nationalkomitee „Freies Deutschland“ , traf im Mai 1945 mit der „Gruppe Ulbricht“ in Berlin ein, dort im Propaganda-Apparat der Partei tätig bis zur Flucht nach Jugoslawien im März 1949. Sein Erlebnisbericht „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ (1955) wurde ein Bestseller. Dr. Gerd Koenen, Historiker und freier Publizist. Neben seinen jüngsten Büchern zur Neuen Linken (Das rote Jahrzehnt und Vesper, Ensslin, Baader) publizierte er in den neunziger Jahren eine Reihe von Arbeiten zur Geschichte des Kommunismus (wie Die großen Gesänge und Utopie der Säuberung). 1993-1997 war Koenen Mitarbeiter Lew Kopelews am Wuppertaler Projekt der „West-östlichen Spiegelungen“. Daraus entstanden der Sammelband: Gerd Koenen/Lew Kopelew (Hrsg.): Deutschland und die russische Revolution 1917-1924 (München1998) und Der Russland-Komplex. Die Deutschen und der Osten 1900-1945, wofür er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2007 ausgezeichnet wurde. Seit April 2008 ist Gerd Koenen Senior Fellow am neugegründeten „Freiburger Institute for Advanced Studies“ (FRIAS) mit einem Projekt zur vergleichenden Geschichte des Kommunismus im. 20 Jh. Eintritt: 7,50 €, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen. [ nach oben ] |
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| ERÖFFNUNG der Nacht der Menschenrechte |
Freitag, 05. Dezember 2008, 17.00! Uhr
ERÖFFNUNG der Nacht der Menschenrechte Wo steht BELARUS heute und warum? Über die Frage diskutieren: Priv.-Doz. Dr. Tanja Penter (Köln), Humboldt-Universität Berlin sowie Geschäftsführerin des Projektes zur Geschichte der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) und ihrer Partnerorganisationen am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ruhr-Universität Bochum; Stefanie Schiffer (Berlin), Europäischer Austausch e.V., Geschäftsführerin des Europäischen Austauschs gGmbH, Vorstand im „Menschenrechte in Weißrussland“ e.V. Natalia Krieger (Köln), Politikiwissenschaftlerin, Moderation: Dr. Diana Siebert, Belarus-Historikerin UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und [ nach oben ] |
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| Kammerkonzert
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Samstag, 06. Dezember 2008, 17.00! Uhr
Konzerte der Anton-Rubinstein-Akademie im LKF Kammerkonzert im Rahmen des Konzertexamens Lin Lin Klavier Im Programm Lieder von Franziska Hösli, in der Schweiz geboren und aufgewachsen, studierte nach einer Ausbildung zur Grundschullehrerin an der Musikhochschule in Basel Gesang bei Professorin Verena Schweizer. Anschliessend setzte sie ihr Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Reinhard Leisenheimer fort, das sie im Sommer 2006 mit Auszeichnung abschloss. Im Moment absolviert sie ihr Konzertexamensstudium bei Prof. Jan-Hendrik Rootering an der Folkwanghochschule in Essen. Die junge Sängerin nahm an diversen Meisterkursen teil, u.a. bei Elisabeth Glauser und Kurt Widmer. Als Solistin ist sie in Messen und Oratorien sowie Liederabenden und Konzerten im In- und Ausland zu hören. Franziska Hösli hat auch schon an verschiedenen Opernproduktionen teilgenommen (W.A.Mozart: "Die Zauberflöte" als 2. und 3. Dame, "Die Hochzeit des Figaro" als Cherubino, "Così fan tutte" als Dorabella, E. Humperdinck: "Hänsel und Gretel" als Hänsel, G. Verdi: "Falstaff" als Meg Page u.a.), sowohl hochschulintern als auch in Produktionen des Aalto Theaters Essen, des Stadttheaters Basel, der Theater Solingen und Remscheid, der Jungen Kammeroper Köln, des Théatre National de Luxembourg, sowie an den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Lin Lin, in der chinesischen Hauptstadt Peking geboren, begann bereits im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen. Zwei Jahre später lernte sie an einer musikalischen Grundschule in Peking und wechselte für ihre weiterführende Ausbildung, als „Jungstudentin“, in die Klasse von Frau Professor Wu Yann an die Musikhochschule Peking. In dieser Zeit wurde sie Preisträgerin eines Musikwettbewerbes in China. Ihre Ausbildung fortfahrend bewarb sie sich 1997 um einen Studienplatz in Deutschland, an der Essener Folkwang-Hochschule in der Klasse von Frau Alla Blatow, und wurde angenommen. Nach zweijähriger musikalischer Ausbildung in Essen wechselte sie im Februar 1999 in die Klasse von Frau Professor Chen Pi-Hsien an die Musikhochschule Köln, wo sie im Juli 2003 ihr künstlerisches Diplom mit Auszeichnung erhielt. Seit 2004 studiert Frau Lin Lin Liedbegleitung in Köln in der Klasse von Prof. Jürgen Glauß. An der Anton Rubinstein Akademie studiert sie erneut in der Meisterklasse von Alla Blatow. Die junge Pianistin nahm an vielen Meisterkursen teil, u. a. bei Dmitri Bashkirov, Vladimir Krainev, Leonid Gakkel, Vasili Lobanov und Irina Edelstein. Lin Lin ist Preisträgerin des “Concours International de Piano“ in Gaillard, Frankreich. Sie gibt Konzerte im Rahmen der „Yehudi Menuhin Fondation“ und ist musikalische Leiterin der „Kleine Zauberflöte“ von Mozart in der Jungen Kammeroper Köln. Eintritt: 7,50 €, für Mitglieder des Lew Kopelew Forums und des Vereins Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen. [ nach oben ] |
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| Gespräch
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Montag, 08. Dezember 2008, 19.00 Uhr Uhr
Die Ukraine, Russland und die Zukunft Europas Mykola Rjabtschuk, im Gespräch mit: Übersetzung aus dem Ukrainischen: Wieder hat die politische Krise die Ukraine fest im Griff. Die bisherige orangene Koalition ist zerfallen und die Regierung verfügt im Parlament nicht mehr über eine Mehrheit. Neuwahlen scheinen unabwendbar, wurden aber fürs Erste verschoben. Über den Krisenmeldungen gehen manche positiven Entwicklungen in der Wahrnehmung verloren: Die Ukraine ist das einzige Land im GUS-Raum, wo seit Dezember 2004 faire und freie Wahlen stattgefunden haben, es besteht Pressefreiheit und es gibt eine starke Opposition. Das Land ist zwar nicht stabil, aber frei. Die Architektur Europas hängt in erheblichem Maß von diesem mit Abstand größten Land in Ostmitteleuropa ab. Deshalb ist die Ukraine für uns von zentraler Bedeutung. Die EU darf ihre Ukraine-Politik nicht durch das Moskauer Prisma konzipieren. Mykola Rjabtschuk wird über die innenpolitische Lage und über die Ukraine im Spannungsfeld zwischen der EU und Russland sprechen. Er ist bei uns insbesondere durch sein Buch "Die reale und die imaginierte Ukraine", Suhrkamp Verlag Frankfurt 2005, bekannt geworden. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten [ nach oben ] |
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| Gedenkveranstaltung |
Donnerstag, 11. Dezember 2008 DÜSSELDORFER Kooperations-Veranstaltung zum Gedenken an Alexander Solschenizyn Veranstalter: ORT des Vormittagsprogramms: 10.00: Dr. Karla Hielscher (München): Ein großer Unzeitgemäßer. Zur politischen Wirkung Alexander Solschenizyns 11.30: Dr. Ulrich Schiller (Köln): Alexander Solschenizyn und Lew Kopelew – eine schwierige Freundschaft EINTRITT FREI ---------------------------------------------------------------------------------------- Abendsprogramm: 19.00: Bernt Hahn liest aus Werken von Alexander Solschenizyn EINTRITT FREI [ nach oben ] |
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| 2. Abend in der Reihe Von den unbekannten Mühen bekannter Übersetzer |
Freitag, 12. Dezember 2008, 19.00 Uhr
„Puschkin auf Deutsch – unmöglich? Prof. Dr. Rolf-Dietrich Keil im Gespräch mit Klaus Bednarz Porf. Dr. Rolf-Dietrich Keil wurde 1923 in Berlin geboren, seit 1940 Soldat, von 1945 bis 1950 in sowjetischer Gefangenschaft, von 1950 bis 1954 Slavistik-Studium in Bonn, 1955 Adenauers Konferenzdolmetscher in Moskau, seit 1955 als Dozent und Prof. u.a. an den Universitäten Hamburg und Bonn tätig, von 1987 bis 2003 Vorsitzender der Deutschen Puschkin-Gesellschaft; seit 2000 Ehrendoktor der Russischen Akademie der Wissenschaften; 1995 mit der Puschkin-Medaille der Internationalen Assoziation der Lehrer der russischen Sprache und Literatur ausgezeichnet. UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger [ nach oben ] |
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| Ausstellungseröffnung |
Mittwoch, 17. Dezember 2008, 19.00 Uhr
Neueste Aquarelle und Ölbilder von
Eröffnung: Klaus Bednarz, angefragt Lange erwartete neueste Bilder der Künstlerin Maria Leonene-Kopelew, geb. 1932 in Berlin; 1936 Übersiedlung nach Moskau; Studium der Architektur in Moskau; Tätigkeit als Architektin; 1970-1973 Lehrtätigkeit als Grafiklehrerin an der Grafik-Fakultät der Hochschule für Pädagogik, 1991 Übersiedlung nach Australien und 1994 nach Köln; in zweiter Ehe verheiratet mit Lew Kopelew. Eintritt frei Dauer der Ausstellung: Öffnungszeiten: [ nach oben ] |
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| Veranstaltungshinweis |
Ausstellung „suspended. Georgien / Russland - Begegnung auf unbekanntem Terrain“
Vernissage: Do., 04. Dezember 08, 19.00 Uhr. Dauer der Ausstellung: 04.12. – 20.12.2008 Aus der Projektbeschreibung: „...Vor Kurzem haben uns - eine georgische Künstlergruppe, die hier in Deutschland zu Hause ist - prominente russische Künstler, die ebenfalls in Deutschland leben und arbeiten, angesprochen und einen Vorschlag unterbreitet, in der gegenwärtigen zwischen unseren Heimatländern entstandenen inhumanen und unverzeihlichen Situation einen wichtigen kulturellen Präzedenzfall zu schaffen, der würdiges Beispiel sein kann für eine aufnahmebereite und aufgeschlossene Position.“ Die Künstler beider Gruppen (Georgier und Russen) sind nicht nur in der zetigenössischen Kunst-Szene in ihrem Heimatland anerkannt, sondern ebenso international. Nahezu alle der beteiligten Künstler haben ihre Länder schon bei so namhaften Events wie bei der Biennale in Venedig oder der documenta repräsentiert. Sie haben an zahlreichen wichtigen Projekten teilgenommen und ihre Arbeiten wurden in international bedeutenden Museen gezeigt. Als russische Künstler werden teilnehmen: Juri Albert, Grigory Berstein, Ivan Chuikov, Evgeni Dybsky, Natalia Nikitin, Leonid Sochranski, Vadim Zacharov. Die beteiligten georgischen Künstler sind: Gia Erzgvevadze, Thea Gvetadze, Keti Karanadze, Anna K. E., Tamara K.E..
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