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West-Östliche Spiegelungen

Neue Folge

Band 3

Tauwetter, Eiszeit und gelenkte Dialoge
Russen und Deutsche nach 1945

Inhaltsverzeichnis

Einleitung (S. 11-13)

Anne Hartmann
Zurück in die Zukunft ans Ende der Geschichte. Russische Zeitsprünge (S. 15-45)

1. Umgang mit der Kriegsvergangenheit: Sowjetunion, DDR, Bundesrepublik

1.1. Migration und Wiedereingliederung

Alexander Heinert
Auslieferungsobjekt Völkerrechtsverbrecher: interzonale Politik der Sowjetmacht im besetzten Deutschland 1945-1948 (S. 47-96)

Pavel Polian
„Reparation durch Arbeit“. Repatriierung und Rehabilitierung in die UdSSR deportierter Zivilisten (S. 97-116)

Alexander Jepifanow
Die gerichtliche Verfolgung deutscher Kriegsgefangener in der Sowjetunion (S. 117-145)

Soja Wodopjanowa
„Vorzeitig entlassen und in die Heimat zurückführen…“. Das ZK der KPdSU zur Frage der Entlassung deutscher Kriegsgefangener nach Stalins Tod (nach Moskauer Archivquellen) (S. 147-182)

Pavel Polian
Repatriierung sowjetischer Bürger in die UdSSR vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (S. 183-204)

Gennadij Kostyrtschenko
Der staatliche Antisemitismus im Alltag der sowjetischen Nachkriegszeit (S. 205-240)

1.2. Kriegsfolgen und Kriegsverarbeitung

Anna Nowikowa
Die Sieger auf dem Weg der Selbsterkenntnis: der „Große Vaterländische Krieg“ im sowjetischen Rundfunk und Fernsehen 1945-1991 (S. 241-276)

Wladimir Neweshin
Stalin über Deutschland, die Deutschen und Hitler (S. 277-302)

Maya Turovskaya
Achilles und die Schildkröte. Der politische Witz in der totalitären Epoche (S. 303-340)

György Dalos
Der Witzheld Stirlitz oder: die Parodie des homo sovieticus (Kommentare) (S. 341-354)

1.3. Vermittler im deutsch-russischen Dialog

Wladimir Koljasin
Künstler als Opfer des stalinistischen Terrors. Anmerkungen zu tragischen Zeitdokumenten (S. 355-398)

Wladimir Bucharajew
Spiel mit der Macht als Szenarium des Überlebens – das Beispiel Ernst Helms (S. 399-426)

Jens-Fietje Dwars
Der Engel steht auf Barrikaden. Sowjetrussland im Leben und Schreiben Johannes R. Bechers (S. 427-454)

Thomas Urban
Ilja Ehrenburg als Kriegspropagandist (S. 455-488)

Erika Voigt
Als Vermittler zwischen allen Stühlen – Jahrhunderterfahrungen und Erlebnisse des Osteuropaforschers Martin Winkler (S. 489-528)

2. Gespaltene deutsch-sowjetische Perspektiven

2.1. Gegenseitige Beobachtung und Analyse

Anne Hartmann
Sowjetische ‚Leitkultur’ in der SBZ und frühen DDR (S. 529-560)

Natalja Timofejewa
Von vorsichtiger Distanz zu wachsendem Interesse. Die Propaganda der SMAD in Ostdeutschland 1945-1949 anhand russischer Zeitdokumente (S. 561-584)

Alexej Filitow / Soja Wodopjanowa
DDR. Der Tag „X“: 17. Juni 1953. Berichte sowjetischer Aufklärungsoffiziere nach Moskau (S. 585-626)

Jörg Uwe Fischer
Der Tod Stalins – Trauer und Gedenken im Programm des DDR-Fernsehens 1953-1956 (S. 627-654)

Dittmar Dahlmann
Deutsche Unternehmerreisen in die Sowjetunion von den dreißiger Jahren bis in die sechziger Jahre (S. 655-674)

2.2. Gegnerschaft und Gefolgschaft im Kalten Krieg

Jelena Lewina
Aus russischer Perspektive: Wissenschaftskontakte zwischen Siegern und Besiegten im ersten Nachkriegsjahrzehnt (S. 675-708)

Sergej Kuwschinow / Dmitrij Sobolew
Sowjetischer Totalitarismus und die deutschen Flugzeugspezialisten (S. 709-746)

Johannes Raschka
Soziale Einordnung durch Rechtsetzung? Die Verfolgung von „Arbeitsscheuen“ in der Sowjetunion und der DDR (S. 747-778)

Nikolaus Katzer
Kalter Krieg auf der Aschenbahn. Deutsch-russische Sportbegegnungen nach dem Zweiten Weltkrieg (S. 779-810)

Michail Prosumenschtschikow
Deutsch-sowjetische Sportkontakte im Kontext politischer Zielsetzungen von 1950 bis Anfang der 1980er Jahre. Nach Materialien des Russischen Staatsarchivs für Neueste Geschichte (S. 811-850)

2.3. Utopie und Utopieverlust

Holger Böning
„Was aber, wenn die Sache verloren nur scheint“. Zum Bild der Sowjetunion im politischen Lied der Bundesrepublik Deutschland (S. 851-894)

Frank Wagner
„Von Grund auf anders, neu“. Anna Seghers’ Bild Russlands und der Sowjetunion (S. 895-930)

Astrid Volpert
Suche nach einem Ort für das Gemeinschaftshaus. Der Dessauer Bauhausarchitekt Philipp Tolziner in der Sowjetunion 1931-1996 (S. 931-968)

3. Felder interkultureller Orientierung

3.1. Persönliche und professionelle Kontakte

Jelena Petruschanskaja
Iossif Brodskij: Dialog mit der deutschen Kultur (S. 969-1004)

Heinrich Rathke
Fremd im eigenen Land – Erfahrungen evangelischer Russlanddeutscher in der Sowjetunion zu Zeiten äußerster Entfremdung und Entwurzelung (S. 1005-1032)

3.2. Kontrollierter Austausch: Literatur, Musik, Film, Fernsehen als Ersatzträume der Begegnung

Katrin Pieper
Die besten Helden. Literatur für Kinder und Jugendliche in der DDR nach sowjetischen Leitbildern der 30er Jahre (S. 1033-1056)

Olga Libowa / Ludmila Gluchowa
Zeiterprobte Literaturdenkmäler und virtuelle Realitäten – Werke deutschsprachiger Autoren in russischen Büchereien im Spiegel von Bibliothekspresse und Leserinteressen (1946-1990) (S. 1057-1088)

Ralf Schenk
Zwischen den Fronten. Bilder von Deutschen und Russen in Kriegsfilmen der DDR und der BRD (S. 1089-1114)

Neja Sorkaja
Wunden, die nicht verheilen. Der Große Vaterländische Krieg in sowjetischen Filmen 1945 bis 1990 (S. 1115-1146)

Boris Sokolow
Von der „deutschen Schuld“ zur „sowjetischen Schuld“ – russische Literatur über den Zweiten Weltkrieg 1945 bis 2000 (S. 1147-1188)

Walentin Michalkowitsch
Chruschtschow contra Chuzijew und Remarque. Die „Sechziger“ und das Phänomen des sowjetischen „Remarquismus“ (S. 1189-1208)

Martin Uhle-Wettler
Von der subversiven Wirkung sowjetischer Literatur. Beobachtungen und Erfahrungen eines Pfarrers in der DDR (S. 1209-1228)

Alexander Borosnjak
„… und das Gericht der Zeit wird währen…“. Die posttotalitäre russische Gesellschaft auf der Suche nach einem Ausweg aus der Identitätskrise (S. 1229-1264)

Personenregister (S. 1265-1289)
Autorenverzeichnis (S. 1291-1303)
Abbildungsnachweis (S. 1305-1306)

 

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