„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Freitag, 26. Januar 2018, 19.00 Uhr

Buchvorstellung


von und mit


Irina Scherbakowa

Die Hände meines Vaters

Eine russische Familiengeschichte


Erschienen: 2. November 2017,

Droemer-Verlag


Übersetzung: Susanne Scholl


Moderation: Elisabeth Weber und

Maria Birger, LKF-Beirat

"Die Hände meines Vaters" ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution, der Weltkriege wie des ganzen 20. Jahrhunderts. Irina Scherbakowas jüdische Großmutter hat die Pogrome, die Oktoberrevolution und den Bürgerkrieg von 1917/18 überlebt. Ihr Vater kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg vor Stalingrad. Und sie selbst wuchs zur Stalinzeit in Moskau auf: Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte russische Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche – sind ihre Vorfahren und sie doch immer wider alle Wahrscheinlichkeit davongekommen.



Und so wird Irina Scherbakowas Buch zu einem beeindruckenden Porträt nicht nur einer Familie, der es stets mit viel Glück gelang, düstere Zeiten zu überstehen, sondern auch und vor allem die mitreißende Geschichte eines bewegten Jahrhunderts.


Irina Scherbakowa ist eine russische Germanistin, Kulturwissenschaftlerin, Historikerin und Publizistin. Sie koordiniert den russischen Geschichtswettbewerb für Jugendliche, den die Gesellschaft MEMORIAL in Moskau seit 1999 ausrichtet. Ihre Forschungsgebiete umfassen Oral History, Totalitarismus, Stalinismus, Gulag und sowjetische Speziallager auf deutschem Boden nach 1945, Fragen des kulturellen Gedächtnisses in Russland und der Erinnerungspolitik. Ende der 1970er Jahre begann sie eine Sammlung von Tonbandinterviews mit Opfern des Stalinismus, seit 1991 forschte sie in den Archiven des KGB.


Seit 1999 gehört Irina Scherbakowa dem Kuratorium der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar an. Sie ist außerdem Mitglied zahlreicher deutscher Stiftungen zur Aufarbeitung der Geschichte. 2005 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Über sich sagt sie, sie sei aufgewachsen mit der Frage ihrer Großmutter: Was hat uns verschont?

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger


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