„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Montag, 28. Mai 2018, 19.00 Uhr

Vorstellung des Osteuropa-Heftes 1-2/2018

Nackte Seelen


Svetlana Aleksievič und

der„Rote Mensch“


Vorstellung des OSTEUROPA-Heftes 1-2/2018 mit Prof. Dr. Anna Tippner

und Dr. Manfred Sapper


Lesung: Bernt Hahn


Aus dem Editorial: „Der Befund ist eindeutig. Es gibt keine Biographie über sie, keine populäre Monographie, keine Doktorarbeit. Nicht auf Russisch, nicht auf Englisch und nicht auf Deutsch. Dabei erhielt Svetlana Aleksievič 1996 den Tucholsky-Preis des schwedischen PEN, 1998 den Leipziger Buchpreis, 2011 den polnischen Kapuściński-Preis, 2013 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2015 den Nobelpreis für Literatur. Ihre Werke sind in fast 50 Sprachen übersetzt, die Auflage summiert sich zu Millionen. Anderen Autoren, die die Schwedische Akademie in den vergangenen Jahren ehrte, hat sich die Literaturwissenschaft durchaus zugewandt […]. Warum nicht Svetlana Aleksievič? Die Suche nach einer Antwort führt ins Zentrum ihres Schaffens.


Svetlana Aleksievič hat mit ihren fünf zentralen Werken eine Geschichte der Nachkriegssowjetunion geschrieben und sie hat ein Porträt des Menschen als leidendes Wesen gezeichnet. Ihre Bücher übernahmen in der Sowjetunion die Funktion, die in anderen Gesellschaften kritische Sozialforschung und Geschichtswissenschaft innehaben. Doch die Historiker und Gesellschaftswissenschaftler fremdeln mit Aleksievičs Texten. […] Wenn Aleksievič Menschen nach ihren Erfahrungen befragt, so betreibt sie Oral History. Und sie schreibt bereits mit ihrem ersten, 1985 erschienenen Buch „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ auf der Höhe der Zeit Geschichte von unten. Auch sind ihre Texte eine Emotionsgeschichte avant la lettre. Ihr Umgang mit den Quellen jedoch – den Tonbandaufzeichnungen der Gespräche, die sie seit drei Jahrzehnten mit Menschen in Russland, Belarus und der Ukraine führt – entspricht nicht den Maßstäben des durch und durch rationalen wissenschaftlichen Arbeitens. Sie belässt nicht die Quelle in unbedingt unveränderter Form…“ Manfred Sapper, Anja Tippner, Volker Weichsel


UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger



Veranstaltungshinweise


Sonntag, 03. Juni 2018, 20.00 Uhr

Gastspiel am Freien Werkstatt Theater Köln

© Thomas Tröster


Eine nicht umerziehbare Frau


von Stefano Massini


Kartenbestellung unter 0221-327817 oder karten@fwt-koeln.de.


Eine Produktion von Theaterhaus G7 Mannheim


Übersetzung: Sabine Heymann Mit: Fiona Metscher Regie: Inka Neubert

Ausstattung: Linda Johnke Musik: Johannes Frisch


"Eine nicht umerziehbare Frau" von Stefano Massini ist inspiriert von Schilderungen der Journalistin Anna Politkowskaja.


„Fiona Metscher gelingt hierbei als Darstellerin ein veritables Kunststück" (Heike Marx in der Rheinpfalz)



Mittwoch, 06. Juni 2018, 17.30 Uhr



Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
Gronewaldstraße 2, 50931 Köln


Sounds of Change?

Patriotism & Underground in Orban´s Hungary

Gastgeber: Zweigstelle Köln - Südosteuropa-Gesellschaft e.V.

Öffentlicher Vortrag in englischer Sprache von

Lucia Udvardyova
freie Musikjournalistin, Budapest

Eröffnung: Eckehard Pistrick, Universität zu Köln & Südosteuropa-Gesellschaft

Eintritt frei


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