„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19.00 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin

Margareta Mommsen


Das Putin-Syndikat

Russland im Griff der Geheimdienstler


Verlag C.H.Beck, erschienen:

19. September 2017

Mitveranstalter: CCCEE | Cologne-Bonn Centre for Central and Eastern Europe

Es diskutieren mit:

Prof. Caroline von Gall, Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Uni Köln

Felix Riefer, Politologe, Promovend an der Uni Köln, Moderation

Putin gilt als der starke Mann Russlands. Aber wie weit reicht seine Macht wirklich? Margareta Mommsen beobachtet seit vielen Jahren den russischen Führungszirkel. In ihrem Buch deckt sie auf, wie fest Putin selbst am Haken der Geheimdienstler und Oligarchen hängt. Nach dem Untergang der Sowjetunion sah es so aus, als würde Russland sich nach Westen orientieren, aber der Westen hat die russischen Avancen abprallen lassen. Seitdem besinnt sich eine gekränkte Großmacht auf eigene Stärken. Die berüchtigte 'Kreml-Familie' hat unter Jelzin die Macht in der 'gelenkten Demokratie' übernommen und sich mit Putin einen willigen Präsidenten maßgeschneidert, der sich dem Volk als athletischer Naturfreund präsentiert und selbst im Westen Bewunderer findet. Margareta Mommsen beschreibt, wie Geheimdienstler, Wirtschaftskapitäne und die Orthodoxe Kirche das Land wieder groß machen wollen. Sie schildert, wie eine geheime Oligarchie Medien, Justiz und Schlüsselindustrien beherrscht, den Führerkult organisiert, militärisch mobil macht und in der Ukraine oder Syrien russische Großmachtinteressen verteidigt. Das Putin-Syndikat hat Russland fest im Griff.

Prof. Margareta Mommsen studierte die Fächer Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Brüssel und Heidelberg, wo sie 1972 promovierte. 1985 erfolgte ihre Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1989 bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 2003 war sie Lehrstuhlinhaberin für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit ist sie Dozentin an der Hochschule für Politik München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das politische System in Russland, die politischen Systeme Osteuropas und der Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie der Systemvergleich und der Systemwandel.

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger



Veranstaltungshinweis

Gedenkveranstaltung

Sonntag, 4. März 2018, 11.00 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin


Foto: CC SA BY by Stephan Röhl


Gedenk-Matinée für Arsenij Roginskij


Mit

Wolfgang Eichwede, Historiker, Bremen
Elena Zhemkova, Memorial Moskau
Nikita Petrov, Memorial Moskau
Marieluise Beck, Zentrum Liberale Moderne, Berlin
Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum, Köln
Alexandra Polivanova, Memorial Moskau
Irina Sherbakova, Memorial Moskau
Jens Siegert, Moskau
Sergej Parkhomenko, Moskau

Jascha Nemtsov, Pianist, Haifa/Berlin

Moderation:
Thomas Roth, Journalist, Berlin
Manfred Sapper, Deutsche Osteuropa Gesellschaft, Berlin

Am 18. Dezember 2017 ist unser Freund und Partner Arsenij Roginskij gestorben. Auf einer Matinee wollen wir an diesen großartigen Menschen erinnern und ein deutliches Signal der Unterstützung für die von ihm mitgegründete Organisation Memorial senden. In zwei Gesprächsrunden werden wir sein Lebenswerk würdigen und darüber sprechen, wie die Arbeit von Memorial fortgeführt und unterstützt werden kann.

Die Veranstaltung wird mit deutsch-russischer Simultanübersetzung durchgeführt.

Anmeldung:


Bitte melden Sie sich hier an

Veranstaltungsort:
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Kontakt:
Nina Happe
happe@boell.de
+49 (0)30 285 34 384

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., Memorial Deutschland, Lew Kopelew Forum, Deutsch-Russischer Austausch

Unterstützer der Veranstaltung:
Körber Stiftung, Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft, Lagergemeinschaft Workuta/GULag Sowjetunion


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Kontakt

Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18a
50667 Köln


Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
info@4415f39cb5864e12a36335849a77ddaakopelew-forum.de  

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