„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew



„Das perfekte Gift“

„Das perfekte Gift“
Aus dem Russischen von Franziska Zwerg,
S.Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2021

Di., 16. November 2021, 19.00 Uhr

Buchvorstellung

mit dem Autor Sergej Lebedew

Moderation: Katharina Heinrich, Journalistin, LKF-Beirat

Konsekutives Dolmetschen ins Deutsche von Nika Mossesian


Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.


Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Sergej Lebedew besticht in seinem Roman »Das perfekte Gift« durch schwindelerregende Einblicke in Russlands Abgründe. Bis heute sind Stalins Schatten und der Kalte Krieg zu spüren. Und bis heute fasziniert das perfekte Gift, das nicht nur tötet, sondern Angst verbreitet, die viel giftiger ist als ein chemischer Stoff aus russischen Laboren. Ein fulminanter Roman über Wespenstiche, an denen Geheimagenten sterben, und die Jagd nach einem todbringenden Chemiker.

»Sergej Lebedew schreibt nicht über die Vergangenheit, das hier ist unsere Gegenwart.« Swetlana Alexijewitsch

»Lebedew durchschaut, was die meisten sowjetischen und postsowjetischen Schriftsteller nicht sehen wollten.« Vladimir Sorokin

Sergej Lebedew (geb. 1981) arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Seit dem Ukrainekonflikt ist ihm in Russland die journalistische Tätigkeit untersagt, daher veröffentlicht er in deutschen Medien. Gegenstand seiner Romane sind für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Lebedew lebt zurzeit in Berlin.

Um eine verbindliche Anmeldung für die Präsenzveranstaltung wird bis zum 16.11.2021 gebeten.

UKB Präsenzveranstaltung: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger

Gerne können Sie die Veranstaltung live online verfolgen und Ihre Fragen an uns in Zoom stellen. Registrieren Sie sich bitte unter dem folgenden Link

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail mit Informationen über die Teilnahme.

Die Veranstaltung wird außerdem live auf unserem YouTube Kanal übertragen

Die internationale Schreibfamilie

Die deutsche Literatur mit multikulturellen Wurzeln

Di., 30.11.21, 19.00 Uhr

Wladimir Kaminer, Bild: Zintel

In Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW

Lesung und Gespräch mit
Olga Grjasnowa und Wladimir Kaminer

Moderation: Katharina Heinrich, Osteuropahistorikerin und LKF-Beirat

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW veranstaltet mit Unterstützung des Deutschen Literaturfonds im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ eine neue Reihe in Köln mit Autor*innen und Moderator*innen wohnhaft in mehreren Bundesländern, die zwei- oder sogar mehrsprachig sind und sich mit zwei Ländern besonders verbunden fühlen – Deutschland und einer weiteren Heimat.
Im Laufe des Abends werden Olga Grjasnowa und Wladimir Kaminer aus ihren Werken lesen und mit der Moderatorin und dem Publikum über naheliegende Themen diskutieren wie folgende: Wie ist ihre Beziehung zu Deutschland als ihre zweite Heimat? Haben sie mögliche Affinitäten mit der Literatur Russlands? Worin unterscheidet sich eine multikulturelle Literatur von einer monokulturellen und nur in einer Heimat eingewurzelten? Warum wurde die sogenannte Migrantenliteratur in den Anfängen in Deutschland für minderwertig und literarisch von niedriger Qualität gehalten?

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, hat bislang vier Romane veröffentlicht. Für ihr viel beachtetes Debüt "Der Russe ist einer, der Birken liebt" (2012) wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr der Roman "Der verlorene Sohn" (2020) sowie das Sachbuch „Die Macht der Mehrsprachigkeit. Über Herkunft und Vielfalt“ (2021). Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren, wo er eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk absolvierte. Seit 1990 lebt er in Berlin. Mit seiner Erzählsammlung »Russendisko« sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands.


EINTRITT FREI

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 30.11.2021 telefonisch unter 0221 257 6767 oder per Email unter info@kopelew-forum.de


Gerne können Sie die Veranstaltung live online verfolgen und Ihre Fragen an uns in Zoom stellen. Registrieren Sie sich bitte unter dem folgenden Link:

https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZMud-qtpz4qGNx0geKdH8cRwH0pXQXEp6z_


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Die Veranstaltung wird außerdem live auf unserem YouTube Kanal übertragen

ACHTUNG!

Unsere Veranstaltungen finden unter Beachtung der Risikovorsorge im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie statt. Es gelten die Landesverordnung NRW und Verordnungen der Stadt Köln zum Umgang mit SARS Cov-2. Teilnehmen dürfen zum jetzigen Stand Personen, die vollständig GEIMPFT (länger als 14 Tage), GETESTET (nicht älter als 48 Stunden) oder GENESEN (nicht älter als 6 Monate) sind. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis zur jeweiligen Veranstaltung mit. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung für unsere Präsenz-Veranstaltungen unter 0221 257 67 67 oder per Email unter info@kopelew-forum.de


Alle Veranstaltungen werden live über Zoom und auf unserem YouTube-Kanal übertragen. Weitere Details finden Sie unter jeweiliger Veranstaltung.

Ausstellung „Andrei Sacharow – vom Bombenbauer zum Bürgerrechtler“

Andrei Sakharov 1989

Bild: Auteursrechthebbende Nationaal Archief

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Sacharow Zentrum Moskau und den Studierenden der Geschichtswissenschaft an der Universität zu Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Schattenberg und kann bereits jetzt unter dem unten stehenden Link virtuell „besichtigt“ werden.


Zur virtuellen Ausstellung


#civilsocietycooperation



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Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
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Do. 10.00 – 15.00
Fr. 10.00 – 15.00

und während der Veranstaltungen

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