„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Donnerstag, 29. November 2018, 19.00 Uhr

Podiumsgespräch


Die NGO


Solidarität mit der Bürgerbewegung in Russland SOLIDARUS e.V.


lädt herzlich zur Präsentation und Besprechung des Berichts


Krim: Chronologie der Unterdrückung


ein.

Teilnehmer:

Alexey Kozlov, Geschäftsführer der NGO SOLIDARUS e.V.,

Vorstellung des Berichts:


Viktoria Savchuk, SOLIDARUS e.V.


Moderation:


Tamara Kolisnichenko, Mitarbeiterin des Projekts „Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ bei der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)

„Krim: Chronologie der Unterdrückung“ ist eine Zusammenfassung der Ereignisse auf der Krim seit der Besetzung durch die Russische Föderation im Jahr 2014. Der Bericht besteht aus einem chronologischen Überblick über gravierende Menschenrechtsverletzungen seit dem Zeitpunkt der russischen Besetzung und einer allgemeinen Analyse der aktuellen politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen Lage auf der ukrainischen Halbinsel.

Die Sprache der Veranstaltung: Russisch-Deutsch.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts „Aktivierung einer Diskussion über Beachtung und Schutz der Menschenrechte auf der Krim“ durchgeführt.

SOLIDARUS e.V. beschäftigt sich mit der Unterstützung des zivilgesellschaftlichen Engagements sowie Beobachtung der Menschenrechtslage in Russland und Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

www.article20.org; www.solidarus.eu info@5425ce97618243eb86665460608e61bcsolidarus.eu

Kontakt: Viktoria Savchuk, viktoria483@gmail.com

Im Juli 2016 hat die SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) in Kooperation mit der Stadt Kiew den ersten in der Ukraine stattfindenden Runden Tisch ukrainischer Kommunen mit partnerschaftlichen Kommunalbeziehungen zu Deutschland organisiert. Insgesamt nahmen 52 Vertreter*innen aus 35 Kommunen teil, die partnerschaftlich mit Deutschland verbunden sind.


Eintritt frei



Veranstaltungshinweis



Sonntag, 18. November 2018, 17.00 Uhr


FREIRAUM e.V.
Unkeler Str. 30 (Eingang Gottesweg 116a)
50939 Köln


Gudrun Lehmann

Die inoffizielle Kunst und Literatur der Leningrader Blockade

Während der „Leningrader Blockade“ durch die deutsche Wehrmacht vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 verhungerten oder starben bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss ca. 1,5 Millionen Leningrader Einwohner. Vom sowjetischen Staat wurde eine offizielle Kultur proklamiert, die trotz katastrophaler Lebensumstände ein heroisches und pathetisches Bild zur Lage der Geschichte propagierte. Vorherrschend war die Kunst des sozialistischen Realismus. Trotz des Genozids an der belagerten Zivilbevölkerung gelang es vereinzelten Künstlern und Schriftstellern, abseits der staatlichen Zensur im Verborgenen weiter zu arbeiten. Dabei entstanden beachtliche Werke, die selbst nach dem Kriegsende weder veröffentlicht noch ausgestellt werden durften, oft verblieben Kunst und Manuskripte über mehrere Generationen in Obhut von Angehörigen oder Freunden, wo sie abenteuerlich überdauerten. Diese restriktive „Blockade“ der Blockade lockerte sich unter den politischen Veränderungen der Perestrojka nur schleppend. Bis heute hat der Umfang der inoffiziellen Blockadekultur weder in Russland noch im Ausland eine angemessene Beachtung und Aufarbeitung gefunden. Schriftsteller gilt es intensiver oder völlig neu zu entdecken, wie z.B. Gennadij Gor, Pavel Zal’cman oder Vladimir Sterligov. Zu den bildenden Künstlern/-innen zählen u.a. Tat’jana Glebova, Vera Miljutina oder Jakov Rubančik. Sie und weitere sollen nun in Köln vorgestellt werden. Dazu wird Gudrun Lehmann in frei gehaltener Rede mit Text- und Bildbeispielen näher eingehen.


Eintritt 10,00 €


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Neumarkt 18a
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Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
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