„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Donnerstag, 07. Februar 2019, 19.00 Uhr

Szenische Lesung


Lew Tolstoj und Sofia Tolstaja


Eine Ehe in Briefen

Die Schauspieler

Christiane Lemm und Bernt Hahn

stellen unter dem Titel „Eine Ehe in Briefen“ den Briefwechsel von Lew Tolstoj und Sofia Tolstaja
in einer szenischen Lesung vor.

Lew Tolstoj schrieb Romane, die an Umfang und Tiefe ihresgleichen suchen. In dem Bedürfnis nach einem sinnerfüllten Leben wurde er politisch aktiv und zum erbitterten Gegner von Kirche und Staat.


Sofia Tolstaja durchlebte sechzehn Schwangerschaften, zog von dreizehn lebend Geborenen acht Kinder auf und führte den großen Haushalt. Quasi als Agentin ihres Mannes schrieb sie dessen Romane teilweise mehrfach ab und redigierte sie. Erbittert verteidigte sie das Werk Tolstojs und auch die Familie gegen die Zumutungen der Anhängerschaft ihres Mannes. Ihr gemeinsamer Weg blieb bis zum Ende - dem tödlichen Zweikampf zweier starker Menschen - immer eine außergewöhnlich intensive Liebesgeschichte.

Dokumentiert wird das in ihrem ausgedehnten Briefwechsel, der die gesamte Dauer der über fünfzig Liebes- und Ehejahre umfasst. Die Tolstojs fügten einander grausame seelische Verwundungen zu, offenbarten ihr Innerstes, und beschworen einander immer wieder ihre Liebe.

Christiane Lemm und Bernt Hahn waren beide früher Mitglieder in den Ensembles des Schauspiel Köln und des Düsseldorfer Schauspielhauses, bis heute sind sie auch im

In– und Ausland gefragte Leser literarischer Texte.

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger

Eine Anmeldung ist erwünscht aber nicht erforderlich.


Ausstellung

Mein Name ist Eugen

Gespräche über das Aufwachsen in zwei Kulturen

von Eugen Litwinow

Dreizehn junge Erwachsene sind als EVGENIJ in der Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten geboren und als EUGEN bereits in Deutschland großgeworden. Im Spannungsverhältnis zwischen hier und dort reflektieren junge Russlanddeutsche über Identität, Entheimatung und Beheimatung.


2013 porträtierte der Künstler Eugen Litwinow seine Namensvettern in Nordrhein-Westfalen, führte Interviews und publizierte das Buch MEIN NAME IST EUGEN mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen.

Als interdisziplinäres Projekt aus Interviews, Fotografie und Grafik, aber auch mit Exkursen in Soziologie und Zeitgeschichte, behandelt es das Thema der Integration von russlanddeutschen Spätaussiedlern facettenreich. Die Präsentation bietet Anlass, über aktuelle Fragen der Identitätsfindung, Migration und Integration zu sprechen.

In der Ausstellung werden Fotografien und Grafiken des Buches präsentiert.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche in Kooperation mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Detmold.

In Zusammenarbeit mit

Mit freundlicher Unterstützung durch

Dauer der Ausstellung: 5.12.2018 – 15.02.2019; Öffnungszeiten: mo-do 12.00 – 18.00, fr 12.00 – 17.00 u. während der Veranstaltungen


Eintritt frei


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50667 Köln


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