„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Sonntag, 14. Oktober 2018, 17.00 Uhr

Abend georgischer Lyrik und georgischen Gesangs


Dato Magradze

Georgia – Made by Characters

Unter diesem Motto präsentiert sich Georgien 2018 als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse.

Im Mittelpunkt stehen die 33 „characters“ des einzigartigen georgischen Alphabets sowie die Geschichten und Autoren, die dahinterstehen.

Die Dichterin, Herausgeberin und Dolmetscherin, Nino Popiaschwili und

der Dichter, Nachdichter, Vorleser und Übersetzer Gert Robert Grünert



lesen aus der großen georgischen Lyrik-Anthologie und aus den Werken von

Dato Magradze

Irma Schiolaschwili liest aus ihrem neuen Gedichtband „Kopfüber“

Die Sänger vom Kalakuri Quarteti (Stadtquartett), georgischer polyphoner Gesang,
singen die vertonten Gedichte im Original (z.B. „Suliko“)

Etliche der nachgedichteten klassischen Gedichte sind auch als Liedgut vorhanden, so dass Lesung und Musik einander ergänzen und miteinander harmonieren.

David „Dato“ Magradze geb. 1962 in Tbilissi, Georgien, ist georgischer Lyriker und Politiker, Verfasser der aktuellen Nationalhymne Georgiens (2004). Er promovierte an der philologischen Fakultät der Staatlichen Universität Tbilissi und gab die Literaturzeitschrift „Tsiskari“ heraus. Erste Popularität gewann er in den 1980er Jahren. Von 1992-1995 war er Minister für Kultur und Denkmalschutz in Georgien; 1999 wurde er zum Parlamentsabgeordneten gewählt, gab jedoch 2001, aus Protest, wie zuvor das Ministeramt, auch diese Position auf. Ab 2009 organisierte er die Versammlungen gegen den neuen Staatspräsidenten Mikheil Saakaschwili, welche den Rücktritt Saakaschwilis forderten. 1991 war Dato Magradze Mitbegründer des georgischen P.E.N.-Klubs und von 1997-2010 dessen Präsident.

Seine Gedichte wurden ins Englische, Russische, Italienische, Armenische, Türkische, Deutsche und Ungarische übersetzt. 2011 stand Magradze auf der Kandidatenliste für den Literaturnobelpreis. Träger des Giacomo Leopardi Preises 2016 in Gold; des „Premio Salvatore Quasimodo 2017“ und des Italienischen Staatspreises 2018.

„Giacomo Ponti“, georgische Lyrik in deutscher Übersetzung erschien im Verlag Shaker Media, Aachen, im Januar 2018. Herausgeber, Dr. Nino Popiaschwili, Nachdichter: Gert Robert Grünert, Übersetzerin: Maja Lisowski, geb. Gwischiani

Gert Robert Grünert, geboren 1959 in Köln, seit 1990 Opern-, Multimedialibretti und Liedtexte für den 1931 in Stolp geborenen, 2012 im Rheinland verstorbenen Komponisten Dieter Schönbach. Beiträge in Lyrik-Anthologien. Zuletzt: Eine Anthologie georgischer Lyrik: „Ich aber will dem Kaukasos zu…!“, Pop Verlag, Ludwigsburg. 2015: Übersetzungen georgischer Gedichte aus 11 Jahrhunderten;

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger



Empfehlung


Donnerstag, 13. September 2018 bis Mittwoch, 31. Oktober 2018

Goethe-Institut St. Petersburg


Ausstellung und Journal

Ferngespräche

Heinrich Böll und Lew Kopelew




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