„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Donnerstag, 17. Januar 2019, 19.00 Uhr

Rumänien-Abend


Rumänien-Abend


anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaf durch das Land am 01.01.2019 für die erste

Jahreshälfte 2019

Rumänien beginnt damit das neunte Trio mit Finnland und Kroatien. Es ist der erste Ratsvorsitz des 2007 der EU beigetreten Landes, es folgt damit auf Österreich. In die Zeit der rumänischen Ratspräsidentschaft fällt auch die Europawahl 2019.

Aber wie ist die aktuelle Lage im Land?

Im August 2018 kam es insbesondere in Bukarest zu Demonstrationen gegen die korrupte Regierung des Landes. Die Absetzung der Chef-Korruptionsermittlerin Laura Kovesi brachte das Fass zum Überlaufen. Aber bereits im Januar 2017 gingen die Menschen schon auf die Straße, um gegen eine korruptionsbilligende Justizreform zu protestieren. Zu Massenprotesten gegen Korruption kam es erstmals 2015. Diese wurden damals durch eine Brandkatastrophe in einem Nachtclub ausgelöst.

Der Chef der rumänischen Regierungspartei, Liviu Dragnea, ist im Juni 2018 wegen Korruption zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Rumänien schaffte es außerdem aufgrund seines Bevölkerungsrückgangs, des Homoehe-Referendums und der Rückkehr von Radio Europa Liberă jüngst in die überregionalen Schlagzeilen.

Diese und weitere Themen rund um das Land und die Ratspräsidentschaft diskutieren:

Dr. Andrè Hein – Politologe, Promotion in Wien und Potsdam zu rumänischen Minderheiten

Traian Danciu – Publizist und Journalist mit einem Fokus auf Rumänien

Moderation: Felix Riefer, Politologe, Promovend an der Uni Köln; Mitglied im LKF-Beirat


UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger



Ausstellung

Mein Name ist Eugen

Gespräche über das Aufwachsen in zwei Kulturen

von Eugen Litwinow

Dreizehn junge Erwachsene sind als EVGENIJ in der Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten geboren und als EUGEN bereits in Deutschland großgeworden. Im Spannungsverhältnis zwischen hier und dort reflektieren junge Russlanddeutsche über Identität, Entheimatung und Beheimatung.


2013 porträtierte der Künstler Eugen Litwinow seine Namensvettern in Nordrhein-Westfalen, führte Interviews und publizierte das Buch MEIN NAME IST EUGEN mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen.

Als interdisziplinäres Projekt aus Interviews, Fotografie und Grafik, aber auch mit Exkursen in Soziologie und Zeitgeschichte, behandelt es das Thema der Integration von russlanddeutschen Spätaussiedlern facettenreich. Die Präsentation bietet Anlass, über aktuelle Fragen der Identitätsfindung, Migration und Integration zu sprechen.

In der Ausstellung werden Fotografien und Grafiken des Buches präsentiert.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche in Kooperation mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Detmold.

In Zusammenarbeit mit

Mit freundlicher Unterstützung durch

Dauer der Ausstellung: 5.12.2018 – 15.02.2019; Öffnungszeiten: mo-do 12.00 – 18.00, fr 12.00 – 17.00 u. während der Veranstaltungen


Eintritt frei


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Neumarkt 18a
50667 Köln


Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
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