„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew





Unsere nächste Veranstaltung

Montag, 20. Mai 2019, 19.00 Uhr

Belarussischer Abend



Moderne Dichtung, Politik, Geschichte

Der Dichter Dmitri Strozev

im Gespräch mit

Alla Vaysband, Vorsitzende des Vereins Europa GrenzenLos e.V.


Übersetzung: Nadja Simon


Gedichte lesen: der Autor und der Übersetzer Andreas Weihe - deutsch

Dmitri Strozev, geb. in Minsk am 12. April 1963, ist vom Beruf Architekt. Er studierte an der Belarussischen Politechnischen Universität. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er als Verleger tätig; er gründete den Виноград-(Weintrauben-)Verlag, zu dessen Programm u.a. Poesie und religiöse Literatur gehören. Bekannt geworden ist er durch die effektvolle Vortragsart seiner Gedichte, die er „poetische Tänze“ nennt und auch selbst vertont und singt.

Für seinen Gedichtband «850 строк» (850 Zeilen) bekam er den Russischen Preis 2008. Er veröffentlichte acht Gedichtbände, zwei CDs mit eigenen Liedern und Tänzen sowie 2002 - zusammen mit Elena Frolova - das Multimedia-Projekt „«Убогие песни» [Miserable Songs].

Dmitri Strozev ist Herausgeber der Almanach- und Poesieserie "Minsker Schule" sowie Mitglied des belarussischen PEN-Zentrums und des Verbandes der belarussischen Schriftsteller. Sein Name stand auf der Shortlist des Andrei Bely-Preises (2009), 2010 und 2013 auf der des „Moskauer-Konto“-Preises und 2010 auf der des M. Voloshin International Prize. Seine Gedichte wurden ins Belarussische, Englische, Italienische, Deutsche, Polnische, Ukrainische, Französische und Schwedische übersetzt. Dmitri Strozev ist Kurator des „Pamiezhzha“- [dt.: Grenzland]-Festivals der christlichen Kultur.

Europa GrenzenLos e.V. ist ein 2006 in Dortmund gegründeter deutsch-ukrainisch-belarussischer gemeinnütziger Verein zur Förderung des interkulturellen Dialoges in der Ukraine und in Belarus. Er realisiert verschiedene Kultur- und Austauschprojekte in den beiden postsowjetischen Ländern und unterstützt dort zivilgesellschaftliche Initiativen. Seit 2014 führt er humanitäre Projekte für die Ukraine durch und unterstützt finanziell und humanitär ein Behindertenheim in der ukrainischen Kleinstadt Ladyzhin sowie Binnenvertriebene aus der Ostukraine und Krim.

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger


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