„Toleranz, Moral, Menschlichkeit –

die Ideale und Träume  der deutschen und russischen

Aufklärer sind keine wirklichkeitsfremden Utopien.


Sie sind Wegweiser für unsere Gegenwart und Zukunft."


Lew Kopelew






Erklärung des Lew Kopelew Forums bezüglich der jüngsten Ereignisse in Belarus und rund um die Vergiftung von Alexei Nawalny


Georgien einen Monat vor den Parlamentswahlen

Wie steht es um die politische Kultur?


Online-Diskussion mit Dr. Lasha Bakradze (Giorgi-Leonidze Literaturmuseum in Tbilisi, Georgien) und Walter Kaufmann (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin).


Aufzeichnung vom 24.09.2020, Kenncode V=B6lqap


Unsere nächste Veranstaltung

Donnerstag, 01. Oktober 2020, 19.00 Uhr

Buchvorstellung und Lesung mit den Herausgebern

Veranstaltungsort:
NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)
Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

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Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine


Zeugnisse von Überlebenden


Metropol-Verlag, Berlin 2019

Buchvorstellung und Lesung mit den Herausgebern
Margret Müller und Werner Müller

in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und mit dem Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V.





Bis in die 1990er Jahre kam dem Holocaust in der Ukraine in öffentlichen Debatten, aber auch in der Forschung wenig Beachtung zu. Erst allmählich gerieten die deutschen Verbrechen in der Ukraine in den Blick. Wesentlich dazu beigetragen hat der ukrainische Historiker Boris Zabarko, der – 1935 geboren – als Kind den Holocaust im Ghetto Schargorod überlebte. Seit Mitte der 1990er Jahre veröffentlicht er auf Russisch Zeugnisse von Überlebenden. Ein erster Band erschien 1999 in Kiew, den Margret und Werner Müller auf Deutsch herausgaben.

Auf Boris Zabarkos Bitte hin haben sie auch die Herausgabe der folgenden drei Bände auf Deutsch besorgt. Um ein Gesamtbild vom Holocaust in der Ukraine zu vermitteln, wurden in der deutschen Ausgabe die 215 Berichte nicht alphabetisch aufgeführt, sondern den jeweiligen Tatorten zugeordnet. Die Orte folgen der Chronologie der Besetzung durch die Wehrmacht. Entstanden ist eine „Geografie des Holocaust“ in der Ukraine. In der Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum stellen Margret und Werner Müller nun das im letzten Jahr erschienene Buch vor.

Begrüßung: Tatiana Dettmer (Geschäftsführerin des Lew Kopelew Forum e.V.)

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00


Alle Veranstaltungen

Kontakt

Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18
50667 Köln


Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
info@da44783509024f49b8ef35a2e37cdf0bkopelew-forum.de  



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