Aktuelle Veranstaltungen

ACHTUNG!

Unsere Veranstaltungen finden unter Beachtung der Risikovorsorge im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie statt. Es gelten die Landesverordnung NRW und Verordnungen der Stadt Köln zum Umgang mit SARS Cov-2. Teilnehmen dürfen zum jetzigen Stand Personen, die vollständig GEIMPFT (länger als 14 Tage), GETESTET (nicht älter als 48 Stunden) oder GENESEN (nicht älter als 6 Monate) sind. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis zur jeweiligen Veranstaltung mit. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung für unsere Präsenz-Veranstaltungen unter 0221 257 67 67 oder per Email unter info@kopelew-forum.de


Alle Veranstaltungen werden live über Zoom und auf unserem YouTube-Kanal übertragen. Weitere Details finden Sie unter jeweiliger Veranstaltung.

„Andrej Sacharow – vom Bombenbauer zum Bürgerrechtler“

Sa., 23.10.21, 16.00 Uhr:

Feierliche Eröffnung der Ausstellung
Zum 100. Geburtstag von Andrej Sacharow

Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes

© Sacharow Zentrum Moskau

Eröffnung und Gespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, MdB, ehem. Vizepräsident des Europäischen Parlaments,


Sergej Lukaschewski, Direktor des Sacharow-Zentrums und

Mitgliedern des Sacharow Zentrums (Live-Schalte nach Moskau)


Moderation: Maria Birger, Historikerin und LKF-Beirat

Bernt Hahn liest aus den Werken von Andrej Sacharow

Sprachen: Deutsch und Russisch mit Simultanübersetzung

„Vater der sowjetischen Wasserstoffbombe“ wurde Andrej Sacharow genannt, nachdem sein Team 1953 erfolgreich die Bombe getestet hatte. Zwei Jahrzehnte später erhielt der Wissenschaftler und weltbekannte Dissident den Friedensnobelpreis.


Das Leben Andrej Sacharows verdichtet die Ambivalenzen seiner Epoche wie in einem Brennglas. Der apolitische Wissenschaftler und geniale Physiker entwickelte sich zum scharfen öffentlichen Kritiker des sowjetischen Systems. So forderte er sehr früh ein Verbot oberirdischer Atomtests und legte sich dafür mit Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow an.


In der „bleiernen“ Breschnew-Zeit setzte sich Sacharow für politisch Verfolgte ein. Sein Manifest „Gedanken über Fortschritt, friedliche Koexistenz und geistige Freiheit“ machte ihn 1968 weltberühmt – und in den Augen der Staatsführung zu einem Abtrünnigen. 1980 wurde er nach Gorki verbannt, von wo er erst 1986 dank Michail Gorbatschow zurückkehren konnte. Kurz vor seinem Tod 1989 konnte Sacharow seine politischen Ideen noch als Abgeordneter im Volksdeputiertenkongress präsentieren. Über Sacharows Leben, seine historische Bedeutung und seine Aktualität wollen wir bei der Ausstellungseröffnung reden.


Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Sacharow Zentrum Moskau und den Studierenden der Geschichtswissenschaft an der Universität zu Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Schattenberg.


Alexander Graf Lambsdorff ist deutscher Politiker und Diplomat. Von 2004 bis 2017 war er Mitglied des Europäischen Parlaments und dort Vorsitzender der FDP-Gruppe. Er war Spitzenkandidat seiner Partei für die Europawahl 2014 und wurde danach Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.
Sergej Lukaschewski ist Historiker und seit 2009 Geschäftsführer des Sacharow-Zentrums. Nach mehrjähriger Arbeit bei „Memorial“ leitete er 1999-2004 das Menschenrechtsüberwachungsprogramm der Moskauer Helsinki-Gruppe. Er ist Autor zahlreicher Artikel über die Geschichte der Dissidentenbewegung sowie zum Thema Menschenrechte und Zivilgesellschaft in Russland.


Maria Birger ist Historikerin und seit 2008 Beiratsmitglied im Lew Kopelew Forum. Sie forscht zur Geschichte der Dissidentenbewegung und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich im kulturpolitischen Bereich in Deutschland und Russland.


ACHTUNG! Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 21.10.2021 telefonisch unter 0221 257 67 67 oder per Email unter info@kopelew-forum.de Zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten dürfen ausschließlich Personen teilnehmen, die sich für die Veranstaltung angemeldet haben.


Die Veranstaltung findet unter Beachtung der Risikovorsorge im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie statt. Teilnehmen dürfen zum jetzigen Stand Personen, die vollständig GEIMPFT (länger als 14 Tage), GETESTET (nicht älter als 48 Stunden) oder GENESEN (nicht älter als 6 Monate) sind. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis zur Veranstaltung mit. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Gerne können Sie die Ausstellungeröffnung live auf Deutsch und Russisch online verfolgen und Ihre Fragen an uns in Zoom stellen. Registrieren Sie sich bitte unter dem folgenden Link: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_XKNuQgo3TmWW6zN9Irrzjg

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail mit Informationen über die Teilnahme.

Die Veranstaltung wird außerdem live auf unserem YouTube Kanal übertragen

UKB Ausstellungseröffnung:

5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger
***
Dauer der Ausstellung: 23.10.21 – 1.12.21, Öffnungszeiten: Di. 12.00 – 17.00, Do. und Fr. 10.00–15.00, sowie nach Vereinbarung und während der Veranstaltungen.
Eintritt frei

„Stalingrad“

Di., 2. November 2021, 19.00 Uhr
Wassili Grossman

Ullstein Verlag, November 2021

Aus dem Russischen übersetzt von Christiane Körner, Maria Rajer, Andreas Weihe


ACHTUNG! ORT der Veranstaltung:
Fritz Thyssen Stiftung,
Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln
und online

Eine faszinierende Familiengeschichte und gleichzeitig ein zeitlos gültiges Anti-Kriegsepos.

April 1942, der Deutsch-Sowjetische Krieg tobt seit einem Jahr, doch im Hause der Familie Schaposchnikow mag man nicht glauben, dass die deutschen Truppen bis nach Stalingrad vorrücken könnten. Dann aber schlägt die Rote Armee ihre Lager dort auf, und die scheinbar noch ferne Bedrohung ist plötzlich grausame Wirklichkeit. Die zahlreichen engeren und fernen Mitglieder der Familie Schaposchnikow müssen sich mit dem Alltag des Krieges auseinandersetzen.
Eindringlich und voller erzählerischer Kraft entfaltet Wassili Grossman ein gigantisches Panorama Russlands, seiner Menschen und Landschaften. Nach der Entdeckung von "Leben und Schicksal" kann nun endlich der erste Teil des als Dilogie konzipierten Werkes entdeckt werden.

„Ich liebe die Menschen. Mich interessiert ihr Leben“ Wassili Grossman

»Einer der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts« Observer
»Ein Meisterwerk« Economist
»Ein Meilenstein der Literatur des 20. Jahrhunderts.« Publishers Weekly
»Ein fesselndes Panorama menschlicher Erfahrung« Kenneth Branagh
»Sie werden seine Charaktere lieben und wollen, dass sie bleiben, sie genauso in ihrem Leben brauchen wie ihre Familie - und am Ende ... wollen Sie es noch einmal lesen.« Daily Telegraph
»Wunderbare, bewegende Prosa.« Guardian

Ulrike Ostermeyer studierte Romanistik, Germanistik und Betriebswirtschaft in München und Rennes (Bretagne), war Literaturagentin in London und verfügt inzwischen über eine fast dreißigjährige Verlagserfahrung im Bereich Belletristik und Sachbuch. Heute arbeitet sie als freie Lektorin in Berlin. 2006, damals Programmleiterin der Verlage Ullstein und claassen, entdeckte sie Wassili Grossmans „Leben und Schicksal“ und übernahm im Auftrag der Ullstein Buchverlage nun auch für „Stalingrad“ die Projektbetreuung und das Übersetzungsredigat.

Christiane Körner studierte Germanistik und Slawistik in Köln und Frankfurt am Main. Seit 1999 übersetzt sie russische Literatur (Tatjana Tolstaja, Dmitri Prigow, Lew Tolstoj, Alissa Ganijewa, Vladimir Sorokin, Lidia Ginsburg, Gaito Gasdanow, Pawel Salzman und andere). Sie ist Herausgeberin mehrerer Anthologien russischer Erzählungen und leitet seit 2011 die Russisch-deutsche Übersetzerwerkstatt ViceVersa (zusammen mit Irina Alexejewa). 2017 erhielt sie den Paul-Celan-Preis für Übersetzung.


Prof. Dr. Beate Fieseler wurde an der Ruhr-Universität Bochum promoviert und habilitiert. Seit 2007 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte und Kulturen Osteuropas an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg, die Frauen- und Geschlechtergeschichte Russlands bzw. der Sowjetunion sowie die Sozial- und Kulturgeschichte Osteuropas. Sie ist Mitglied der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen“ und des Wissenschaftlichen Beirats des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.

Robert Baag ist freier Journalist mit Osteuropa-Schwerpunkt, Slawist, Osteuropa-Historiker und ehem. Russland-Korrespondent (Deutschlandfunk/ Moskau).

Nach der Buchpremiere laden wir Sie herzlich zu einem Empfang ein.

Um eine verbindliche Anmeldung für die Präsenzveranstaltung wird bis zum 02.11.2021 gebeten.

UKB Buchpremiere: 7,- € / 5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger

Gerne können Sie die Veranstaltung live online verfolgen und Ihre Fragen an uns in Zoom stellen. Registrieren Sie sich bitte unter dem folgenden Link

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail mit Informationen über die Teilnahme.

Die Veranstaltung wird außerdem live auf unserem YouTube Kanal übertragen

„Das perfekte Gift“

Di., 16. November 2021, 19.00 Uhr

Buchvorstellung mit dem Autor Sergej Lebedew


Moderation: Katharina Heinrich, Journalistin, LKF-Beirat
Konsekutives Dolmetschen ins Deutsche von Nika Mossesian

„Das perfekte Gift“
Aus dem Russischen von Franziska Zwerg,
S.Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2021

Sergej Lebedew besticht in seinem Roman »Das perfekte Gift« durch schwindelerregende Einblicke in Russlands Abgründe. Bis heute sind Stalins Schatten und der Kalte Krieg zu spüren. Und bis heute fasziniert das perfekte Gift, das nicht nur tötet, sondern Angst verbreitet, die viel giftiger ist als ein chemischer Stoff aus russischen Laboren. Ein fulminanter Roman über Wespenstiche, an denen Geheimagenten sterben, und die Jagd nach einem todbringenden Chemiker.

»Sergej Lebedew schreibt nicht über die Vergangenheit, das hier ist unsere Gegenwart.« Swetlana Alexijewitsch

»Lebedew durchschaut, was die meisten sowjetischen und postsowjetischen Schriftsteller nicht sehen wollten.« Vladimir Sorokin

Sergej Lebedew (geb. 1981) arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Seit dem Ukrainekonflikt ist ihm in Russland die journalistische Tätigkeit untersagt, daher veröffentlicht er in deutschen Medien. Gegenstand seiner Romane sind für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Lebedew lebt zurzeit in Berlin.

Um eine verbindliche Anmeldung für die Präsenzveranstaltung wird bis zum 16.11.2021 gebeten.

UKB Präsenzveranstaltung: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger

Gerne können Sie die Veranstaltung live online verfolgen und Ihre Fragen an uns in Zoom stellen. Registrieren Sie sich bitte unter dem folgenden Link

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail mit Informationen über die Teilnahme.

Die Veranstaltung wird außerdem live auf unserem YouTube Kanal übertragen

Kontakt

Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18
50667 Köln


Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
info@f93ca7cf9cb94e3db876eb1472a6cc5ekopelew-forum.de  


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Di. 12.00 – 17.00
Do. 10.00 – 15.00
Fr. 10.00 – 15.00

und während der Veranstaltungen

Bitte melden Sie eventuell notwendige Besuche im Büro telefonisch an und bringen Sie Ihren eigenen Mund-Nasen-Schutz mit.

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