Aktuelle Veranstaltungen

Sommerpause im Lew Kopelew Forum

Die Sommerpause im Lew Kopelew Forum wird vom 01. August bis zum 31. August 2018 dauern.

Der Vorstand, der Beirat und die Geschäftsführerin wünschen Ihnen eine erholsame und vor allem sonnige Sommerzeit!

Wir freuen uns darauf, Sie nach der Sommerpause wieder bei uns begrüßen zu können.


Donnerstag, 06. September 2018, 19.00 Uhr


Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor


„Die Farbe Rot


Ursprünge und Geschichte des Kommunismus

Gerd Koenen im Gespräch

Moderation: Guido Hausmann

Gerd Koenens epische Erzählung „Die Farbe Rot“, die im Herbst 2017 bei C.H. Beck in München erschien, reicht von der antiken in die moderne Welt und bis heute. Sie holt den Kommunismus aus dem Reich der reinen „Ideen“ auf den Boden der wirklichen menschlichen Geschichte zurück. Sie macht auf neue Weise plausibel, warum Marxismus, Sozialismus und Kommunismus eine naheliegende Antwort auf die vom modernen Kapitalismus erzeugten Umwälzungen waren - aber auch, wie und weshalb der von Lenin begründete „Kommunismus“ als politisches Macht- und Gesellschaftssystem in Russland, in China und anderswo in Terror und Paranoia endete. - Das Buch ist von der Kritik durchweg wegen seiner Originalität und seines eleganten Stils gelobt worden und war für den Bayerischen Literaturpreis und den Leipziger Sachbuchpreis 2018 nominiert.

Näheres über Gerd Koenen, seine übrigen Bücher und Texte, aktuelle Rezensionen und Interviews auf seiner Website www.gerd-koenen.eu.

Gerd Koenen, geb. 1944, lebt als freier Historiker und Schriftsteller in Frankfurt am Main. In den 1970er Jahren gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, in den 1980er Jahren war er Redakteur des Stadtmagazins „PflasterStrand“ und für die polnische Bürger- und Gewerkschaftsbewegung «Solidarnosc» aktiv. In den 1990er Jahren arbeitete er u.a. mit am Projekt der „West-östlichen Spiegelungen“ von Lew Kopelew. Aus dieser Zusammenarbeit entstand der große Sammelband „Deutschland und die russische Revolution, 1917-1924“ (Bd. 5 / Reihe A der „West-östlichen Spiegelungen“, 1998). Für sein bei C.H.Beck 2005 erschienenes Buch „Der Russland-Komplex“, das auf diesen Forschungen beruht, erhielt Gerd Koenen den Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung 2007.

Prof. Dr. Guido Hausmann, Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität Regensburg, Leiter des Arbeitsbereichs Geschichte, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte Ost- und Mitteleuropas, insbesondere Russlands und der Ukraine; Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte; Stadtgeschichte; Imperium und Nationalitäten; Gedächtnisgeschichte und Erinnerungskulturen; Natur und Umweltgeschichte. Autor des Buches:

Mütterchen Wolga - Ein Fluss als Erinnerungsort vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger


Donnerstag, 20. September 2018, 19.00 Uhr


Vorstellung des neuen „Jahrbuchs Polen 2018 Mythen“


„Mythen als Waffe?

Polen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Vorstellung des neuen

Jahrbuchs Polen 2018 Mythen


mit

Dr. Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut, Darmstadt)

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Köln Bonn

Mythen sind reale und imaginäre Ereignisse, die einer Gemeinschaft Sinn und Orientierung geben. Sie prägen erinnerungspolitische Einstellungen, die Gesellschaft und Kultur beeinflussen und nicht selten eine bestimmte national ausgerichtete Politik legitimieren sollen. Sie reichen weit in die „glorreiche“ Vergangenheit zurück. So wird gegenwärtig die polnische Gesellschaft und Politik von Mythen und Legenden mitbestimmt, im guten und im problematischen Sinne – die Schlacht bei Grunwald, der Warschauer Aufstand, die Kresy (die verlorenen Ostgebiete Polens), Smolensk stehen hier als Beispiele.

Dr. Andrzej Kaluza ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen Instituts Darmstadt und Herausgeber des Jahrbuchs Polen sowie des über die Bundeszentrale für politische Bildung zu beziehenden Lesebuchlexikons „Polnische Spuren in Deutschland“. Andrzej Kaluza studierte Germanistik und Niederlandistik an der Universität Breslau und promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main.


Das Buch erschien im Harrassowitz Verlag Wiesbaden 2018. Bestellung: verlag@harrassowitz.de.

Eintritt frei

Kontakt

Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18a
50667 Köln


Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
info@bb34a4916a2f45c098415da75842657ckopelew-forum.de  

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