Aktuelle Veranstaltungen

Do., 27.06.24, 18.00 Uhr

Revolution der Geduld. Eine belarusische Bricolage

Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor Prof. Heinrich Kirschbaum

Moderation: Prof. Angelika Nußberger, Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz an der Universität zu Köln

In Zusammenarbeit mit der Zweigstelle Köln/Bonn der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. und der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz an der Universität zu Köln und der Jungen DGO-Regionalgruppe Rheinland

„Revolution der Geduld. Eine belarussische Bricolage“ von Heinrich Kirschbaum, Professor für Slavische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Freiburg, ist eine Art Chronik oder "trübes Tagebuch" der belarussischen Freiheitsbewegung. Heinrich Kirschbaum begründet darin seine These von der "belarussischen Subjektivierung von unten", die bei den Protesten 2020 in Gang gesetzt worden und – aller Repressionen zum Trotz – unumkehrbar sei. Dabei erfolgt seine Analyse aus einer persönlichen Perspektive, da er sich selbst, insbesondere im Kontext der Berliner Diaspora, stark für die belarussische Sache engagiert (hat) und dadurch, wie er schreibt, sehr geprägt wurde.

Eintritt frei

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Fr., 28.06.24, 18.00 Uhr

Russlands Krieg gegen die Ukraine seit 2014: Hintergründe, Dimensionen, Aussichten

Diskussion mit Politikwissenschaftler und Osteuropa-Experten Dr. Dr. Andreas Umland

Moderation: Dr. Felix Riefer, Politikwissenschaftler und LKF-Beirat

Was waren die Gründe für den Ausbruch des Krieges 2014 und seine Eskalation 2022? Welche Rolle spielten innen-, außen-, europa-, sicherheits- und weltpolitische Faktoren für Russlands Angriff und spätere Vollinvasion? Wie verlief der Krieg in seinen verschiedenen Phasen vom Februar 2014 bis heute? Welche Szenarien gibt es für die Zukunft?

Darüber diskutieren der Osteuropa-Experte Dr.Dr. Andreas Umland und der Politikwissenschaftler Dr. Felix Riefer.

Dr. Dr. Andreas Umland ist Analyst am Stockholmer Zentrum für Osteuropastudien (SCEEUS) am Schwedischen Institut für Internationale Angelegenheiten. Umland lebt in Kyjiw und ist außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Nationalen Universität Kyjiw-Mohyla-Akademie. Umland hat in Cambridge in Politik promoviert, an der FU Berlin einen Dr. phil. in Geschichte und ein Diplom in Politologie erworben, in Oxford einen MPhil in Russistik und in Stanford einen MA in Politikwissenschaft. Zu seinen Fachgebieten gehören russische und ukrainische Innenpolitik, Außenpolitik und Nationalismus; Eurasianismus; vergleichender Faschismus; osteuropäische Geopolitik; deutsche Ostpolitik; post-sowjetische Hochschulbildung; Dezentralisierung der Ukraine; Geschichte der UdSSR und der Deutschen Demokratischen Republik. Andreas Umland ist Herausgeber der ibidem Press-Buchreihen „Soviet and Post-Soviet Politics and Society“ und „Ukrainian Voices“.

UKB Präsenzveranstaltung: Solidarisches Preismodell von 5,- bis 15,- Euro

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Do., 4.07.24 um 18.00 Uhr

Befreiungskrieg.
Nationsbildung und Gewalt in der Ukraine

Buchvorstellung mit der Autorin Dr. Anna Veronika Wendland

Moderation: Dr. Diana Siebert, Osteuropahistorikerin und LKF-Beirat

Präsenz und Online

Das Buch: Wendland, Anna Veronika: Befreiungskrieg. Nationsbildung und Gewalt in der Ukraine, Frankfurt-am-Main 2023

Für viele Deutsche war der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine der Anlass, diesen zweitgrößten Flächenstaat Europas erstmals als Akteur in der europäischen Geschichte wahrzunehmen. Doch für die Ukrainer ist dieser Konflikt nur der vorläufige Höhepunkt in einer langen Reihe von Versuchen, ihr Land als selbstständiges Staatswesen auf die Landkarte zu bringen. Anna Veronika Wendland entfaltet in diesem Buch, so kenntnisreich wie thesenstark, das gesamte Panorama der ukrainischen Geschichte von den Anfängen im mittelalterlichen Kyjiw über die frühneuzeitlichen Staatsbildungsversuche bis hin zu den katastrophalen Erfahrungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Kriege und Gewalt spielten in der immer wieder unterbrochenen Nationsbildung der Ukraine eine genauso prägende Rolle wie die friedlichen Phasen des Sich-Arrangierens mit den Nachbarn oder sogar des Profitierens von der Oberherrschaft des russländischen Imperiums oder der Sowjetunion. In diesem Wechselspiel entwickelten die Ukrainer ihre spezifischen Verfassungstraditionen und Freiheitsvorstellungen – und wurden so von einem Bauernvolk unter fremden Herren zu einer modernen, pluralistischen Industrienation, die sich heute ihrer Haut in einem Krieg gegen die Atommacht Russland erwehrt.


Anna Veronika Wendland, Dr. habil., ist Historikerin mit einem Forschungsschwerpunkt in der Geschichte der Ukraine und der Sowjetunion sowie der Umwelt- und Technikgeschichte. Sie arbeitet am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg.

UKB Präsenzveranstaltung: Solidarisches Preismodell von 5- bis 15- €

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