Aktuelle Veranstaltungen

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 19.00 Uhr

Buchvorstellung mit dem Autor

Kronos‘ Kinder


Aus dem Russischen von

Franziska Zwerg, S.Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2018

Buchvorstellung mit dem Autor

Sergej Lebedew

Moderation: Katharina Heinrich, Journalistin, LKF-Beirat

Konsekutives Dolmetschen ins Deutsche von Nika Mossesian

In seinem neuen Roman entdeckt Sergej Lebedew seine deutschen Wurzeln.

Als der betrunkene Nachbar in den Gänsen die Deutschen zu erkennen glaubt und sie wildwütig abmurkst, ahnt der kleine Kirill, dass das Verhältnis von Russen und Deutschen ein besonderes sein muss. Seine Großmutter Karolina kann so manche Geschichte erzählen, sie ist die letzte Überlebende aus dem deutschen Zweig der Familie. Mit Karolinas Erinnerungen im Gepäck zieht der inzwischen erwachsene Kirill los und sucht in Leipzig, Halle und Münster nach seinen deutschen Ursprüngen. Auf der Suche nach seinen Ahnen findet Kirill quer durch zwei Jahrhunderte deutsch-russische Geschichte. Nicht unmöglich, dass sich in der Schlacht von Stalingrad zwei Verwandte als Feinde gegenüberstanden. Spannend zeigt Sergej Lebedew in seinem sehr persönlichen Roman, wie eng und wie tragisch die deutsche mit der russischen Geschichte verknüpft ist.

Sergej Lebedew (geb. 1981) arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Seit dem Ukrainekonflikt ist ihm in Russland die journalistische Tätigkeit untersagt, daher veröffentlicht er in deutschen Medien. Gegenstand seiner Romane sind für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Lebedew lebt zurzeit in Berlin.


Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats für Russlanddeutsche
am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

CORONA-HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Lage ist die Zahl der Teilnehmer bei unseren Veranstaltungen begrenzt. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 26.10.2020 telefonisch unter 0221 257 67 67 oder per Email unter info@kopelew-forum.de. Bitte bringen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung zur Veranstaltung mit und beachten Sie die Maskenpflicht in der gesamten Neumarkt-Passage. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Achtung: Diese Veranstaltung findet nach aktuellem Stand wie geplant statt. Wir weisen Sie darauf hin, dass dies sich angesichts der steigenden Corona-Zahlen ändern kann und dass die Präsenz-Veranstaltung, abhängig von weiterem Pandemiegeschehen, womöglich kurzfristig abgesagt oder online verlegt werden kann. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und werden uns selbstverständlich bemühen, Sie über eventuelle Änderungen schnellstmöglich zu benachrichtigen.

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger



Mittwoch, 04. November 2020, 19.00 Uhr

Vortrag und Gespräch


Deutsch-belarusische Journalisin Prof. Dr. Katja Artsiomenka bei einer Kundgebung zur Unterstützung von Belarus in Deutschland (Bild: Axana von der Ra)

Belarus

Die größte Freiheitsbewegung in Europa?

Vortrag und Gespräch mit


Prof. Dr. Katja Artsiomenka und

Dr. Diana Siebert

in Zusammenarbeit mit dem Freiheitskämpfer e.V.

Moderation: Lars Clarenbach

 „Хавайся ў бульбу» /„Versteck dich in den Kartoffel-Pflanzen“ – ist in Belarus nicht nur eine Redensart, sondern auch eine geschichtlich erprobte Methode gegen jegliche Willkür. Bewährt, jedoch nicht mehr aktuell. Seit Wochen protestieren die Belarusen und Belarusinnen gegen Gewalt und Repressionen und fordern Neuwahlen, Rücktritt von Lukaschenko sowie Freilassung aller politischen Gefangengen. Frauen, Rentner, Studierende, Ärzte, Arbeiter, Kulturschaffende, Sportler, Wissenschaftler, Hochschullehrer, ITler und „Cyberpartisanen“ - die erstarkte belarusische Zivilgesellschaft hat viele Gesichter und Protestformen. Diese Zivilgesellschaft demonstriert nicht, sie geht spazieren. Wird ihr die weiß-rot-weiße Fahne beschlagnahmt, nimmt sie einen weißen Pappdeckel in der Hand, auf dem draufsteht „das ist keine Fahne“. In Rot.

Dezentralisiert, gut vernetzt und sich einig? Was nun? Was tun? Wie lange noch? Um welchen Preis? Darüber diskutieren deutsch-belarussische Journalistin und Journalismusforscherin Prof. Dr. Katja Artsiomenka und Belarus-Historikerin

Dr. Diana Siebert.

Prof. Dr. Katja Artsiomenka wurde 1983 in Minsk geboren und ist in Belarus aufgewachsen. Mit 20 Jahren wanderte sie nach Deutschland aus, um Journalistin zu werden. Sie hat in Minsk und Dortmund Journalistik studiert und arbeitete danach als freie Radiofeature-Autorin. Seit dem Wintersemester 2019/20 ist sie Professorin für Journalismus an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln.

Dr. Diana Siebert, Köln, geb. 1957, lebte von 1992 bis 1993 in Minsk, forscht zur belarusischen Geschichte. Mitglied im Beirat des Lew-Kopelew-Forums. Mehr: http://d.diana-siebert.de/osteuropa/

Lars Clarenbach ist Vorsitzender des Freiheitskämpfer e.V. Der Verein fördert gemeinnützige Ziele mit regionalem Schwerpunkt auf den Staaten Osteuropas. Lars Clarenbach ist Volkswirt und seit vielen Jahren in der Unterstützung und Vernetzung der Demokratiebewegungen in Osteuropa aktiv.

ACHTUNG! CORONA-HINWEIS: Diese Veranstaltung findet nach aktuellem Stand wie geplant statt. Wir weisen Sie darauf hin, dass dies sich angesichts der steigenden Corona-Zahlen ändern kann und dass die Präsenz-Veranstaltung, abhängig von weiterem Pandemiegeschehen, womöglich kurzfristig abgesagt oder online verlegt werden kann. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und werden uns selbstverständlich bemühen, Sie über eventuelle Änderungen schnellstmöglich zu benachrichtigen.

Aufgrund der aktuellen Lage ist die Zahl der Teilnehmer bei unseren Veranstaltungen begrenzt. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 3.11.2020 telefonisch unter 0221 257 67 67 oder per Email unter info@kopelew-forum.de. Bitte bringen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung zur Veranstaltung mit und beachten Sie die Maskenpflicht in der gesamten Neumarkt-Passage.

UKB: 5,00 € / 2,50 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten und ALG-II-Empfänger

Kontakt

Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18
50667 Köln


Tel. (0221) 2 57 67 67
Fax. (0221) 2 57 67 68
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