Jurij Burtin


Jurij Grigorjewitsch Burtin (03.09.1932 bei Nowgorod – 19.10.2000 in Moskau), russischer Literaturhistoriker und Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte und Theorie des Sozialismus. Er wuchs auf dem Lande auf.


1950 schaffte er die Aufnahmeprüfung an die Philologische Fakultät der Leningrader Universität und war nach dem Studium als Lehrer in der Provinz tätig, wurde allerdings bereits seit 1959 in der renommierten Literaturzeitschrift „Nowyj Mir“ veröffentlicht. 1967 lud ihn der Chefredakteur von „Nowyj Mir“, Alexander Twardowskij ins Redaktionskollegium ein.


Seit 1970 wurde Burtin auch zum Redaktionsmitglied der „Sowjetischen Enzyklopädie“; gleichzeitig schloss er sich den Dissidenten an und verbreitete illegal Samizdat (im „Selbstverlag“ erstellte Typoskripten mit offiziell verbotenen Texten), unterzeichnete Protestbriefe der Andersdenkenden mit und half ihnen. Mit dem Beginn der Perestroika wurde er politisch aktiv, gehörte zu der Bewegung „Demokratisches Russland“ und wurde zum Chefredakteur der gleichnamigen Wochenschrift. In den 1990er Jahren publizierte er mehrere historisch-analytische Abhandlungen zu aktuellen sozialpolitischen Themen.


Bücher von Jurij Burtin

Новый строй

О номенклатурном капитализме

Издательство «Эпицентр», Москва / «Фолио», Харков 1995

Die neue Ordnung

Über den Nomenklaturkapitalismus

Verlag „Epizentrum“, Moskau / „Folio“, Charkow 1995

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