Wiktor Woroszylski


Wiktor Woroszylski (08.07.1927 in Grodno – 13.09.1996 in Warschau), polnischer Dichter und Übersetzer. Er studierte in Lodz Philologie und siedelte 1947 nach Warschau um. Von 1952 bis 1956 war er Doktorand an der renommierten Gorkij-Literaturhochschule in Moskau.


Nach der Unterdrückung des Budapester Aufstands 1956, den Woroszylski als Zeitzeuge, gerade in dieser Zeit in Ungarn zu Besuch, erlebte, verschärften auch weitere Ereignisse in den sozialistischen osteuropäischen Ländern seine kritische Haltung. In den 1970ern gehörte er der polnischen demokratischen Opposition an und wurde während des Kriegszustands unter General Jaruzelski zeitweilig interniert.

Woroszylski übersetzte die bedeutenden russischen Autoren des 20. Jahrhunderts wie Soschtschenko, Prischwin und Solschenizyn, russische Lyriker wie Majakowskij, Brodskij, Ajgi  ins Polnische und schrieb Biographien über russische Klassiker wie Puschkin und Jessenin.

Woroszylskis eigene Werke sind in mehrere europäische Sprachen übersetzt worden.

Wiktor Woroszylski zu Gast bei Lew Kopelew in Köln, Ende der 1980er
© Robert Lantos                                                                      FSO 01-3


Bücher von Wiktor Woroszylski

Lustro

Dziennik internowania

Tutaj

„AN EKS“, Londyn 1984

Der Spiegel

Tagebuch einer Internierung

Hier

Verlag „AN EKS“, London 1984


W poszukiwaniu utraconego ciepła

i inne wiersze

Wydawnictwo Znak, Kraków 1988

Auf der Suche nach verlorener Wärme

und andere Gedichte

Verlag Znak, Krakau 1988

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